Einkaufsguide informiert über To-Go-Verpackungen

Nicht zuletzt die Pandemie hat das Konsum- und Freizeitverhalten der Menschen in den letzten Jahren verändert. Auch der To-Go-Konsum verstärkte sich maßgeblich. Größere Abfallmengen, stärkere Verschmutzungen und Vandalismus​ in den Parks und Grünanlagen waren und sind die Folgen. Aus diesem Grund hat die Stadtreinigung Hamburg einen Einkaufsguide für To-Go Verpackungen erstellt.

To-Go Becher, © Pexels/Angela Roma
To-Go Becher, © Pexels/Angela Roma

Der neue Guide zeigt nicht nur die Recyclingfähigkeit von To-Go-Verpackungen, sondern auch echte Alternativen für einen umweltfreundlichen Konsum außerhalb der eigenen vier Wände.

In Deutschland werden immer noch zu viele Verpackungen verbraucht. Im Jahr 2019 waren es 227,5 Kilogramm pro Person. Dieser Trend kann umgekehrt werden: vermeiden, wiederverwenden und recyceln! Aber nicht alle To-Go-Verpackungen sind gleichermaßen nachhaltig.

Einige sind leistungseffizient und ressourcenschonend, andere nicht. Der Guide erklärt an einfachen Beispielen, wie eine bessere Wahl getroffen werden kann.

Viele Verpackungen sind nur sehr aufwändig zu recyceln, insbesondere solche aus Verbundmaterial. Darüber hinaus ist es unterwegs schwierig, geeignete Sammelstellen für das Recycling zu finden. Empfehlenswert sind deshalb wiederverwendbare Systeme. So wird Abfall komplett vermieden.

Dazu SRH-Geschäftsführer Prof. Dr. Rüdiger Siechau: "Der SRH-Einkaufsguide, speziell für 'To Go'-Verpackungen, klärt darüber auf, welche Verpackungen kaum und welche sehr gut zu recyclen sind. Immer vorausgesetzt, sie werden nicht einfach irgendwo liegengelassen, sondern 'artgerecht' in die richtigen Wertstoffbehälter geworfen. Wir möchten die Hamburger:innen durch Aufklärung und ohne erhobenen Zeigefinger bitten, ihr Konsumverhalten zu spiegeln und weiter zu optimieren".

Eine erhöhte Reinigungsfrequenz und der Appell an die Hamburger, die Stadt sauber zu halten, sind eine Möglichkeit, um sich der wachsenden Herausforderung zu stellen. Das Aufzählen alternativer Verpackungen und eine grundsätzliche Diskussion "Einweg vs. Mehrweg" ist ein weiterer zielführender Weg, so die Initiatoren.

Interessierte finden den Einkaufsguide online. Außerdem werden diese im Rahmen der "Clean Schack"-Aktionen in Parks und Grünanlagen verteilt.

Quelle: SRH

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