E-Zigaretten zur Rauchentwöhnung

Etwa 28% der deutschen Bevölkerung rauchen. Seit Jahren geht zum Glück jedoch die Zahl der jugendlichen Raucher stetig zurück. Zur Raucentwöhnung können E-Zigaretten hilfreich sein, bei denen der Nikotingehalt variiert werden kann. So kann schrittweise die Abhängigkeit abgebaut werden – ohne starke Nebenwirkungen.

E-Zigarette, © pixabay.com/Ethan Parsa
E-Zigarette, © pixabay.com/Ethan Parsa

Eine Zeit lang war die E-Zigarette bzw. E-Shisha bei Jugendlichen als Alternative zur klassischen Zigarette sehr beliebt. Utensilien waren leicht erhältlich und der Geschmack und Geruch des Dampfes für viele wesentlich ansprechender als beim Rauch von Zigaretten.

Seit 2016 gilt allerdings ein Abgabeverbot an Minderjährige, welches auch den Versandhandel mit einschließt – selbst bei Liquids ohne Nikotingehalt. Das hat den Anteil der jugendlichen Dampfer wesentlich gedrückt.

Keine E-Zigaretten für Jugendliche: der Schutz von Minderjährigen

Das hat einen Grund: Selbst Liquids ohne Nikotin sind gefährlich und können für die Gesundheit schädlich sein. Denn beim Verdampfen des Liquids entstehen Chemikalien, die den Körper negativ beeinflussen können.

Außerdem bestehen Bedenken dahingehend, dass E-Shishas und E-Zigaretten mit ihren süßen Geschmäckern auch den Weg bis zur herkömmlichen Zigarette ebnen und die Hemmschwelle für einen Umstieg verschwinden lassen. Aus diesen Gründen ist das Abgabeverbot an Minderjährige mehr als gerechtfertigt.

Wie funktioniert eine E-Zigarette?

In einer E-Zigarette werden Flüssigkeiten, die sogenannten Liquids verdampft. Der dadurch entstehende Nebel wird dann inhaliert. Liquids gibt es in verschiedenen Zusammensetzungen und Geschmacksrichtungen – sowohl nikotinhaltige als auch nikotinfreie Varianten gibt es.

Erhältlich sind solche Flüssigkeiten und anderes Zubehör beispielsweise in einem Dampfer Shop. Hier können üblicherweise auch einzelne Komponenten gekauft werden, um sich eigene Liquids zusammenzumischen.

Von der Zigarette zur E-Zigarette – Rauchen oder Dampfen?

Eine E-Zigarette kann zwar oft die Schwelle hin zur klassischen Zigarette ebnen, aber auch der umgekehrte Weg ist möglich. Das heißt, der Umstieg von der Zigarette zur E-Zigarette kann den Weg hin zum Nichtrauchen ebnen.

Tatsächlich sind über zwei Drittel der Dampfer ehemalige Raucher, rund 30% nutzen die E-Zigarette zusätzlich zum Rauchen und nur wenige Dampfer sind Nichtraucher. Das spricht dafür, dass Nichtraucher sich kaum durch die E-Zigarette zum Dampfen beziehungsweise zum Rauchen verleiten lassen, sind doch die Gerüche und Geschmäcker von beiden sehr unterschiedlich.

Rauchentwöhnung mit Hilfe der E-Zigarette

Es gibt eine große Auswahl an Liquids, also an Flüssigkeiten zum Dampfen – mit und ohne Nikotin und in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen. Durch diese Auswahl können Raucher beim Dampfen Stück für Stück den Nikotingehalt in den Flüssigkeiten der Dampfer reduzieren und sich schließlich idealerweise ganz davon lösen.

Auf diese Weise ist es auch möglich, dass die Nebenwirkungen ziemlich gering gehalten werden. Am Ende gilt es nur noch, sich das gewohnheitsmäßige Greifen zur Zigarette bzw. E-Zigarette abzugewöhnen, das oft nur noch in speziellen Situationen – etwa bei Stress oder Langeweile – passiert.

Neben Medikamenten, Hypnose, Nikotinersatzprodukten und anderen Methoden, um von Zigaretten weg zu kommen, stellen E-Zigaretten und Shishas damit eine echte Alternative für die Rauchentwöhnung dar.

E-Zigaretten als Unterstützung bei der Rauchentwöhnung

Fast 30 % der Menschen in Deutschland rauchen. Die erfreuliche Nachricht ist aber, dass der Anteil an jugendlichen Rauchern in den letzten Jahren laufend zurückgeht.

Vor dem Abgabeverbot an Jugendliche im Jahr 2016 war das Dampfen von E-Shishas und E-Zigaretten bei jungen Menschen besonders beliebt. Doch die Liquids, die hier zum Einsatz kommen, sind – mit und ohne Nikotin – aufgrund der entstehenden Chemikalien gesundheitsschädlich, was das Verbot rechtfertigt.

Beim Dampfen von solchen Zigaretten verdampft die Flüssigkeit im Inneren der "Zigarette" – inhaliert wird der dadurch entstehende Nebel, der je nach Liquid auch Nikotin enthalten kann oder nikotinfrei ist. Ein großer Teil der Menschen, die E-Zigaretten oder E-Shishas dampfen (rund zwei Drittel), waren zuvor Raucher oder dampfen parallel zum klassischen Rauchen.

Nur wenige Nichtraucher lassen sich von Dampfern zum Rauchen verleiten. Allerdings kann eine E-Zigarette ein hilfreiches Mittel sein, um vom Rauchen wegzukommen. Denn in den Liquids lässt sich der Anteil an Nikotin laufend verringern, was die Nebenwirkungen bei der Rauchentwöhnung um einiges erträglicher macht.

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