Die Gehorsamsprüfung für Hunde

Seit dem Jahr 2007 gilt in Hamburg eine allgemeine Anleinpflicht für Hunde. Doch man kann sich und seinen Hund von dieser Pflicht befreien lassen, indem man eine Gehorsamkeitsprüfung, auch Hundeführerschein genannt, absolviert.
Schäferhund, © hamburg-magazin.de
Schäferhund, © hamburg-magazin.de

Mit dem Hundeführerschein ist es allen Hundebesitzern erlaubt mit dem Hund, mit welchem sie die Prüfung bestanden haben, in den zugelassenen Zonen frei spazieren zu gehen. Doch wie sieht so eine Prüfung aus? Was muss man als Hundebesitzer mit seinem Hund trainieren.


Für ein Bestehen de Hundeführerscheins in Hamburg muss der Hund verschiedene Kompetenzen beherrschen:

  • Demnach muss sich der Hund locker an der Leine bewegen können, das Fuß gehen mit Leine bzw. leinenlos muss unkompliziert möglich sein.
  • Auf Rückruf hat sich der Hund umgehend zum Halter zu begeben.
  • Der Hund muss beweisen, dass er mindestens zwei Signale aus Sitz, Platz, und Steh umsetzen kann.
  • Ein gutes Sozialverhalten im Zuge der Begegnung mit anderen Hunden ist ebenfalls eine Grundvoraussetzung. Hierbei wird das Verhalten mit bzw. ohne Leine analysiert.
  • Das Tier muss in der Lage sein ruhig an einer Stelle sitzend oder stehend zu verweilen, während sich der jeweilige Halter räumlich entfernt.
  • Zusätzlich wird getestet, ob der Hund fähig ist sich zwei Minuten abseits des Hundehalters ruhig zu verhalten. Diese Übung findet angeleint statt.
  • Fremde Personen dürfen grundsätzlich nicht belästigt oder angebellt werden.
  • Besitzer dürfen im Prüfungskontext mit Futter und Spielzeug belohnen.
Jeder Hundebesitzer ist mit seinem Hund zur Prüfung zugelassen, wenn dieser einen Personalausweis mit Meldebestätigung, den Heimtier- oder Impfausweis, ein Chip im Hund mit registrierter Nummer und eine Anmeldebescheinigung vorzeigt.


Quelle: www.hundefuererschein.info


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