Diakonie startet "Klöntelefon" für ältere Menschen

Die Diakonie Hamburg startet mit dem "Klöntelefon" ein Vermittlungsangebot für Telefonkontakte zwischen den Generationen. Ältere Menschen, die sich über regelmäßige Anrufe freuen würden sowie Interessierte, die gern mit einer älteren Person telefonieren möchten, können mit dem Team des Projektes "SeniorPartner" Kontakt aufnehmen.

Klöntelefon, © Diakonie Hamburg
Klöntelefon, © Diakonie Hamburg

Neben herausfordernden Themen, die die Menschen aktuell sehr bewegen, steht das Klöntelefon aber ebenso zum Plaudern bereit. Gespräche zum Beispiel über Ideen, auch im Hause kreativ zu sein, Reisen ohne zu reisen oder über die alltäglichen Dinge des Lebens wie: "Was esse ich heute"? sind beim Klöntelefon willkommen! Nach einem kurzen Vorgespräch führt die Diakonie beide Seiten zusammen. Das Angebot ist kostenlos.

"Mit dem Klöntelefon soll ein Austausch auf Augenhöhe möglich werden, der den Alltag – gerade in Corona-Zeiten – bereichert. Insbesondere auch jüngere Menschen können hier von den Erfahrungen der älteren Menschen profitieren und im Klönschnack Ideen und Inspirationen finden." so Kirsten Prehm, Fachbereichsleitung Familie und Senioren.

"Viele Menschen können durch körperliche Beeinträchtigungen nicht mehr am sozialen Leben teilnehmen. Da ist das Telefon eine gute Möglichkeit, mit jemandem in Kontakt zu kommen und Beziehung zu leben. Diese Kontakte wollen wir vermitteln." Marion Meyer, Projektleitung "SeniorPartner".

Das Team von SeniorPartner ist von montags bis freitags von 9.00 bis 13.00 Uhr telefonisch unter 040 30620-411 erreichbar.

Hintergrund:

SeniorPartner Diakonie ist ein Besuchs- und Begleitdienst für ältere Menschen und arbeitet Hamburg weit. Freiwillig engagierte Menschen unterstützen im Alltag und entlasten pflegende Angehörige. Ein Team aus hauptamtlichen Pflegefachkräften bereitet die Freiwilligen in Schulungen auf ihre Einsätze vor und schult sie regelmäßig.

Aufgrund der Corona-Pandemie sind Hausbesuche bei den Seniorinnen und Senioren jedoch aufgrund der Ansteckungsgefahr derzeit leider nicht möglich. 

Quelle: Diakonie Hamburg

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