Detektiv – ein Beruf mit Zukunft

Die Dienste eines Privatdetektivs werden von Privatpersonen und in immer stärkerem Maße von Geschäftskunden, also Unternehmen, genutzt. Dies brachten Studienergebnisse hervor. Vor allem die Beanspruchung durch Unternehmen lassen den Beruf des Privatdetektivs sehr interessant werden.

Beruf Detektiv, © Pixabay / clokedin
Beruf Detektiv, © Pixabay / clokedin

Aber wie wird man eigentlich Privatdetektiv? Ein Beruf, den so ziemlich jeder kennt. Was ist also wichtig zu wissen und welche Optionen bieten sich, um als Privatdetektiv tätig zu werden?

Der Beruf Privatdetektiv

Ebenso wie in Deutschland wird der Beruf des Detektivs in aller Herren Länder zunehmend beliebter. Detekteien haben in der heutigen Zeit ein weitreichendes Dienstleistungsangebot für Privat- und Geschäftskunden sowie für verschiedene Institutionen. Arbeitsmarktspezialisten gehen davon aus, dass in den kommenden Jahren der Bedarf an Detektiven stark ansteigen wird, vor allem Wirtschaftsdetektive kommen zukünftig mehr und mehr zum Einsatz. Es kann also sehr wohl spannend sein, sich über den Beruf Gedanken zu machen.

Das Leistungsportfolio der Tudor Detektei in Hamburg wird immer vielfältiger und die Detektive verfolgen viele unterschiedliche Fälle. Dabei geht es nicht nur um Diebstahl, Ehebruch oder das Aufspüren von Personen, sondern auch um echte kriminelle Operationen.

Detektiv – wie wird man das?

Einmal im Leben Sherlock Holmes sein, das ist für einige Menschen ein Traum aus der Kindheit. Wer diesen Traum verwirklichen will, sollte sich damit beschäftigen, ob die berufliche Laufbahn des Privatdetektivs wirklich das Passende ist. Im Grunde kann jeder Detektiv werden, allerdings gibt es auch zu erfüllende Anforderungen:

- In Deutschland gibt es noch keinen offiziellen Ausbildungsweg, um Detektiv zu werden. Die Zentralstelle für die Ausbildung im Detektivgewerbe (ZAD) bietet jedoch eine Grundausbildung an, die zwar nicht zwingend erforderlich ist, aber dennoch durchaus von Vorteil sein kann. Insbesondere bei Detekteien ist diese Voraussetzung.

- Um den Beruf des Detektivs auszuüben, sollte man zumindest im Besitz eines Hauptschulabschlusses sein und über eine abgeschlossene kaufmännische oder verwaltungsfachliche Berufsausbildung verfügen.

- Für das selbstständige Arbeiten als Detektiv ist eine Gewerbeanmeldung notwendig. Diese ist kraft § 14 der Gewerbeordnung verpflichtend. Daneben wird von der entsprechenden Behörde auch die Unzweifelhaftigkeit der betreffenden Person inspiziert.

- Dazu wird ein Führungszeugnis benötigt sowie eine Auskunft des Gewerbezentralregisters. Nach erfolgreicher Überprüfung sämtlicher Unterlagen ist es dem Antragsteller erlaubt, sich Detektiv zu nennen und kann ab diesem Moment auch beruflich tätig werden.

- Wer als Detektiv arbeiten möchte, benötigt einen guten Ruf und ist gleichbedeutend damit, auf keinen Fall Vorstrafen oder hohe Schulden zu haben. Der Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft ist erforderlich und das Mindestalter ist 18 Jahre.

- Auch für Detektive gibt es umfangreiche Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, wie in fast allen anderen Berufen auch.

Detektiv – das Arbeitsfeld

Detektive haben unterschiedlichste Aufgabenbereiche. Dabei ist die Mehrzahl der Fälle in den folgenden Problembereichen angesiedelt:

- Beweishilfe für Strafprozesse: Bei Vergehen oder Verbrechen gegen eine Person, den Besitz oder geistiges Eigentum

- Partnerschaft und Ehe - Untreue: Unterhaltsleistungen, Erziehungsgewalt, Fürsorge

- Überprüfung des Personenstands: Recherchen zum Hintergrund der Person, Vaterschaftsklagen

- Diebstahl, Betrug und Unterschlagung bei und von Wirtschaftsgütern: Waren-, Materialdiebstahl und Unterschlagung/Veruntreuung, Betrugspraktiken im Warenverkehr, Überprüfung von Belegen zur Feststellung von Unterschlagungs- oder Hinterziehungsmengen, Fehlbestandsaufdeckung, Leistungsbetrug

- Personenüberprüfung und -überwachung: Beleuchtung von Bewerbern und ihrer Vergangenheit, Beweisrecherche bei Abrechnungsbetrug, Identitätsfeststellung, Observationen und Ermittlungen wegen Untreue, Aufenthaltsfestellungen

- Schutz gegen Übergriffe des Wettbewerbs und illegaler Praktiken: Verhinderung von Betriebsspionage, Suche von Abhöranlagen (Wanzen), Vereitelung und Aufdeckung von Sabotierung, Untersuchungen bei Verrat von Unternehmensgeheimnissen, Protektion von Geheimnisträgern, Ermittlungen bei Manipulationsverdacht u.v.m.

Ansonsten auch Informations- und Marktkontrollen, Finanz- und Kreditüberprüfungen, Patent- und Urheberrechtsverletzungen, Versicherungsmissbrauch und -betrug, Betriebs- und Werkschutz wie auch sonstige Bewachungs- und Schutzaufgaben.

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