Der Einsamkeit entgegenwirken 

Einsamkeit ist eines der ganz großen Themen unserer Zeit. Dabei leiden junge und alte Menschen gleichermaßen unter dem Alleinsein. Tatsächlich gab es in Jahr 2019 fast 17 Millionen Singles in Deutschland. Die meisten davon leben im Norden der Republik. Single sein ist aber nicht zwingend gleichbedeutend mit einsam sein. Immerhin sind fast 5 Millionen überzeugte Singles, die das Alleinsein schätzen und es gar nicht anders wollen.

Einsamkeit, Uschi Dreiucker, © pixelio.de
Einsamkeit, Uschi Dreiucker, © pixelio.de

Nicht alle wollen freiwillig Single sein

Doch die Mehrzahl der Singles leidet unter der Einsamkeit. Und dabei gilt, je älter eine Person ist, umso mehr macht ihr die Einsamkeit zu schaffen. So verwundert es auch nicht, dass 90 Prozent der Singles mit Hilfe von Singlebörsen on- und offline nach einem passenden Partner suchen. Und das ist nicht ganz billig. Prognosen sagen den Online-Singlebörsen im Jahr 2024 einen Umsatz von rund 80 Millionen Euro voraus. Umso wichtiger ist es, die richtige Partnervermittlung zu finden. Singlebörse.de nimmt regelmäßig sämtliche Portale unter die Lupe und hilft Interessierten dabei, die passende Online-Partnervermittlung zu finden.

Wege aus der Einsamkeit

Auch für ältere Singles kann eine Singlebörse im Internet eine nützliche Hilfe bei der Partnersuche sein. Schließlich hatten die meisten Älteren, die jetzt in Rente gehen, ihr Berufsleben lang mit Computer und Internet zu tun. Und wenn nicht, gibt es in jeder Gemeinde gemeinnützige Organisationen, die den Senioren den Umgang mit moderner Technik erläutern. Wie viel schöner ist es doch, die Kinder und Enkel auf dem Display zu sehen, statt sie nur über Telefon zu hören? Neben Fortbildungen der unterschiedlichsten Art haben Senioren heute zahlreiche weitere Möglichkeiten, sich aus ihrer Einsamkeit zu befreien. Seniorenbüros sorgen für Tanz und Unterhaltung, organisieren Kurztrips und Seniorenfahrten.

Einsam erst im hohen Alter

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sieht ein höheres Risiko für Einsamkeit erst bei Menschen über 80 Jahren. Jüngere seien zwar auch von Einsamkeit betroffen, fühlten sich häufig aber nicht wirklich einsam. Erst mit höherem Alter käme es zu sozialer Isolation, nicht zuletzt ausgelöst durch diverse körperliche Einschränkungen. Dem zu begegnen sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Das Ministerium fördert deshalb Initiativen und Projekte und würdigt lokales Engagement. Aus der Masse der Angebote stechen solchen hervor, die Alt und Jung zusammenbringen. Bestes Beispiel dafür sind Mehrgenerationenhäuser. In Deutschland gibt es derzeit 540 solcher Begegnungsstätten. Sie stehen generationsübergreifend für alle Menschen offen und bieten umfangreiche gemeinsame Aktivitäten. Dabei helfen oft Jüngere Älteren und umgekehrt.

Online-Gespräche mit Gleichgesinnten

In ihrer Mobilität eingeschränkte Senioren finden aber auch ein reichhaltiges Angebot im Internet. Immerhin verfügen inzwischen rund 40 Prozent der 79- bis 84-Jährigen über einen Internetanschluss. Das weist der Deutsche Alterssurvey 2019 aus. Sie haben damit auch die Möglichkeit, sich auf unterschiedlichen Plattformen mit Gleichgesinnten auszutauschen. Bei der Suche nach Kontakten können Singlebörsen gute Dienste leisten. Wie wichtig das Internet für ältere Mitbürger ist, hat sich in der Corona-Krise sehr deutlich gezeigt. Um das Ansteckungsrisiko zu minimieren, lebten viele Ältere in der Isolation. Es mussten andere Wege der Kommunikation gefunden werden, das Internet war einer davon. 

Bildquelle: Uschi Dreiucker, © pixelio.de

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