Ab sofort: Corona-Schutzimpfung ohne Terminbuchung im Impfzentrum

Alle Hamburger über 16 Jahren können nun jederzeit während der Öffnungszeiten des Impfzentrums ohne vorherige Terminvereinbarung eine Erstimpfung erhalten. Das Impfzentrum in den Hamburger Messehallen wird noch bis Ende August betrieben.

Corona-Schutzimpfung, © iStock.com/Remains
Corona-Schutzimpfung, © iStock.com/Remains

Der erforderliche Mindestabstand zwischen Erst- und Zweitimpfung liegt beim Corminaty-Impfstoff von Biontech bei drei Wochen. Daher können noch bis längstens zum 10. August Erstimpfungen verabreicht werden, danach werden die zugehörigen Zweitimpfungen durchgeführt. Für diese Zweitimpfungen erhalten Spontan-Besucher des Impfzentrums beim Verlassen des Impfzentrums einen passenden Termin.

In den verbleibenden sechzehn Tagen, an denen Erstimpfungen angeboten werden, besteht eine Kapazität, die ausreicht, um mehrere Zehntausend Impfungen durchzuführen.

Verwendet wird ausschließlich mRNA-Impfstoff (von Biontech bzw. Moderna). Mitzubringen sind der Personalausweis sowie der Impfpass, falls vorhanden. Wer sich impfen lassen möchte, kommt zum Impfzentrum in den Messehallen, indem man ab der U/S Sternschanze der Beschilderung folgt. Das Impfzentrum ist zwischen 8.00 und 20.00 Uhr im Betrieb.

Minderjährige ab 16 Jahren können ebenfalls geimpft werden, müssen sich jedoch vorab über die Auswirkungen einer Impfung informieren, und wie bislang von Erziehungsberechtigten begleitet werden. Diese müssen der Impfung vor Ort zustimmen.

Wer bereits einen Termin für eine Zweitimpfung hat, soll diesen trotzdem wahrnehmen. Die bereits vergebenen Termine finden wie geplant statt. Der erforderliche Mindestabstand zwischen den beiden Schutzimpfungen muss aus medizinischen Gründen zwingend eingehalten werden, auch in Ausnahmefällen kann davon keinesfalls abgesehen werden.

Weiterhin gilt der Grundsatz, dass die Zweitimpfung dort durchgeführt wird, wo auch die Erstimpfung verabreicht wurde – im Impfzentrum erhalten also nur diejenigen die Zweitimpfung, die dort auch ihre erste Dosis erhalten hatten.

Die Termin-Inhaber haben den Vorteil, mögliche Wartezeiten aufgrund spontaner Besuche zu umgehen: Durch eine separate Schlange müssen sie nicht anstehen, sondern können direkt zum gebuchten Termin durchgehen.

Weitere Impfmöglichkeiten – Fortbestand auch über Ende des Impfzentrums hinaus

Nachdem das Zentrale Impfzentrum in den Hamburger Messehallen Ende August seinen Betrieb einstellt, bestehen weiter zahlreiche Möglichkeiten, die Corona-Schutzimpfung zu erhalten. Die Impfkampagne geht dann planmäßig weitgehend in den Bereich der Regelversorgung über. Erste Anlaufstelle sind dann die Praxen niedergelassener Ärzte. Die Terminvereinbarung für eine Corona-Schutzimpfung erfolgt direkt mit den Praxen.

Ferner bieten fünf Hamburger Krankenhäuser als Nebenstellen des Impfzentrums Corona-Schutzimpfungen nach Terminvereinbarung an. Es bestehen daneben Planungen, um nach dem Auslaufen des Impfzentrums bei Bedarf weitere Nebenstellen hinzuzuziehen.

Durch mobile Teams werden außerdem Impfangebote – oft ohne vorherige Terminvereinbarung – in den Stadtteilen gemacht. Hinzu kommen Impfangebote im betriebsmedizinischen Bereich.

Quelle: Sozialbehörde Hamburg

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