Corona-Krise in Hamburg: Diese Firmen sind die Gewinner

Die Corona-Krise sorgt für Missmut in der Wirtschaft und dies zeigt sich in den Zahlen. Der ifo Geschäftsklimaindex beispielsweise sank im April 2020 auf 74,3 Punkte. Im Vorjahr hatte er noch bei 99,9 Punkten gelegen. Die Bundesregierung erwartet inzwischen einen Einbruch der Wirtschaft um bis zu sechs Prozent. 

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Und auch in Hamburg laufen die Soforthilfen für Unternehmen und Selbstständige auf Hochtouren. Doch gibt es auch einige Firmen in Hamburg, die von der Krise verschont blieben, diese teilweise sogar zu ihrem Nutzen machen konnten. Welche Unternehmen aktuell profitieren.

Amazon in Hamburg Veddel erfolgreich

Erst 2018 eröffnete Amazon sein neues Paketzentrum in Hamburg Veddel, von dem aus täglich bis zu 50.000 Sendungen an lokale Kunden verteilt werden. Und in der Krise zeigt sich der Standort als extrem erfolgreich: Seit Beginn des Lockdowns steigen die Käufe über Amazons Webseite beständig an, der Händler kommt mit den Lieferungen kaum noch hinterher – auch in der Hamburger Niederlassung. So gab Amazon dann auch erst Mitte März bekannt, dass das Unternehmen rund 100.000 neue Mitarbeiter einstellen wolle.

Diese Erfolge spiegeln sich auch in den Unternehmenszahlen wider: Der Aktienkurs von Amazon stieg von rund 1.750 Euro im März auf 2.217,00 Euro (Stand 30. April 2020) an. In Hamburg Veddel werden neue Arbeitskräfte händeringend gesucht. Diese Entwicklung freut nicht nur das Unternehmen selbst, sondern auch die Anleger. Wer in den vergangenen Monaten Amazon Aktien kaufte, hat inzwischen ein starkes Plus erzielt.

Auch Anleger, die mithilfe von CFD Trading auf das Steigen der Preise spekulierten, freuen sich aktuell über hohe Gewinne. Inzwischen ist das Trading nicht mehr nur für professionelle Anleger zugänglich: Dank Funktionen wie einem Demokonto können auch noch unerfahrene Trader in der Krise profitieren und den Handel mit CFDs, Turbo24 oder Optionen üben. Vor allem aktuell sorgen die häufigen Überraschungen auf dem Markt hinsichtlich des Fallens und Steigens der Preise für viel Spannung.

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Discounter wie Aldi Nord profitieren

Ein zweites Hamburger Beispiel für ein aktuell erfolgreiches Unternehmen ist Aldi Nord, das auch in der Hansestadt eine Vielzahl von Filialen betreibt. Aldi Nord und andere Discounter konnten bislang stark von der Krise profitieren: Denn die Kunden kaufen viel und legen sich oft auch Vorräte an Lebensmitteln zu. Das treibt die Umsätze nach oben und erlaubt es dem Einzelhandel, höhere Profite zu erwirtschaften.

Wie einschlägige Quellen berichten, konnten Unternehmen wie Aldi den Umsatz mit Lebensmitteln um bis zu 17 Prozent in der Krise steigern. Das spüren auch die Filialen und Zentrallager vor Ort, von denen aus Aldi Nord seine Operationen betreibt. Experten rechnen daher damit, dass Discounter wie Aldi bei den nächsten Quartalsberichten einen ordentlichen Umsatzzuwachs verkünden werden. Auch die Profite dürften steigen. Wie lange diese Zuwächse nach dem Ende der Corona-Krise anhalten werden, ist dagegen fraglich.

Fazit

Die Corona-Krise erschüttert die Hamburger Wirtschaft. Doch es gibt auch in der Hansestadt Gewinner: Amazon und Aldi Nord sind Beispiele dafür, dass es auch in wirtschaftlich schwierigen Situationen Aufschwünge geben kann. Insbesondere der Online-Handel profitiert aktuell stark und schafft neue Arbeitsplätze.

Doch auch der Einzelhandel wird gestärkt aus der Krise herausgehen. Davon können – direkt oder indirekt – zudem alle Hamburger Anleger profitieren. Ebenso wie die Arbeitnehmer, da in der Krise so zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden.

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