Corona-Impfung mit angepasstem Impfstoff

Hamburg hat die ersten Dosen des an die Omikron-Variante BA.1 angepassten Corona-Impfstoffs erhalten. In den Praxen der niedergelassenen Ärzte, aber auch in den städtischen Impfzentren können Termine für Impfungen mit dem neuen Impfstoff vereinbart werden.

Corona-Impfung, © Gerd Altmann / pixabay.com
Corona-Impfung, © Gerd Altmann / pixabay.com

Der Impfstoff wird vorrangig verwendet, um Auffrischungsimpfungen gemäß Empfehlung der Ständigen Impfkommission vorzunehmen. Eine zweite Auffrischungs-, in der Regel also vierte Corona-Schutzimpfung wird demzufolge beispielsweise Menschen im Alter von über 60 Jahren und Vorerkrankten empfohlen, derzeit jedoch nicht pauschal für die gesamte Bevölkerung.

Angesichts der vielfältigen, individuellen Konstellationen durch Impfschutz bzw. Genesung ist die konkrete Empfehlung aber vom Einzelfall abhängig; die Entscheidung sollte daher aufgrund einer ärztlichen Beratung getroffen werden.

Neuer Impfstoff in Praxen, Impfzentren und mobil erhältlich

Vorrangig finden die Corona-Schutzimpfungen in Hamburg weiterhin im Bereich der niedergelassenen Ärzteschaft statt.

Ergänzend kann das Impfangebot der Stadt Hamburg in den Impfzentren Terminal Tango (Flughafen) und Harburg Arcaden genutzt werden. Dort können alle Hamburger die Corona-Schutzimpfungen kostenlos erhalten. Eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich, aber möglich über die Online-Terminbuchung.

Daneben gibt es mobile Impfeinsätze an verschiedenen Orten im Stadtgebiet. Auch hier können Sie die Impfung ohne vorherige Terminvereinbarung in Anspruch nehmen.

Mit der Auffrischungsimpfung nicht auf künftige Impfstoffe warten

Für alle Impfungen wird stets der aktuellste vor Ort verfügbare Impfstoff verwendet. Für diejenigen Personengruppen, für die eine zweite Auffrischungsimpfung empfohlen wird, ist der Zeitpunkt der Auffrischungsimpfung im Allgemeinen bedeutsamer als die Wahl des Impfstoffes. Aus medizinischer Sicht wird daher empfohlen, nicht auf weitere angepassten Impfstoffe zu warten.

In Hamburg sind zunächst einige hundert Dosen des aktuellen, angepassten Impfstoffs in eingetroffen, die Menge wird in den kommenden Wochen steigen. Die Lieferungen erfolgen über den pharmazeutischen Großhandel. Im selben Verfahren wird auch hinsichtlich weiterer Aktualisierungen der Impfstoffe vorgegangen.

Quelle: Sozialbehörde

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