Sozialbehörde beantwortet Fragen zur Corona-Impfung für Kinder und Jugendliche

Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhard und Kinderarzt Dr. Stefan Renz beantworten auf dem Instagram-Kanal der Sozialbehörde Fragen der Hamburger zum Thema Corona-Schutzimpfung für Kinder und Jugendliche.

Teddy mit Spritze, © pixabay.com
Teddy mit Spritze, © pixabay.com

Viele Eltern beschäftigen sich mit der Frage, wann eine Corona-Schutzimpfung für Kinder angezeigt und sinnvoll ist. Eine allgemeine Empfehlung dafür gibt es derzeit nicht, aber in vielen Familien wird das Thema diskutiert. Um Eltern und Jugendlichen Orientierung zu geben und offene Fragen zu klären, können Interessierte ihre Fragen dazu auf dem Instagram-Kanal der Sozialbehörde stellen.

Antworten gibt es dann als Videostory-Q&A von Sozial- und Gesundheitssenatorin Dr. Melanie Leonhard und Dr. Stefan Renz, Kinderarzt und Vizepräsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, ab Donnerstag, 8. Juli 2021, an gleicher Stelle.

Der Kanal ist unter www.instagram.com/sozialbehoerde aufrufbar. Um eine Frage zu stellen, ist eine Anmeldung erforderlich, die Antworten können ohne Anmeldung eingesehen werden. Wer keinen Account anlegen möchte, kann eine kurze Frage (max. 350 Zeichen) unter socialmedia@soziales.hamburg.de einreichen, Betreff: Insta Q&A Kinderimpfung.

Ständige Impfkommission: Keine generelle Impfempfehlung für Kinder

Welche Schutzimpfungen verabreicht werden sollten, ist eine Entscheidung der betroffenen Personen bzw. Erziehungsberechtigten. Allgemeine Richtlinien ersetzen in besonderen Einzelfällen keine individuelle ärztliche Beratung. Welche Impfungen jedoch empfohlen werden, wird in Deutschland von unabhängigen Experten ermittelt.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut empfiehlt die Schutzimpfung gegen COVID-19 für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren, die aufgrund von Vorerkrankungen ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf der COVID-19-Erkrankung haben. Dazu zählen zum Beispiel Vorerkrankungen wie chronische Lungenerkrankungen, Immundefizienz oder schwere Herz-Erkrankungen.

Impfungen von 12- bis 17-Jährigen ohne Vorerkrankungen empfiehlt die STIKO aktuell nicht generell, sie sind aber nach ärztlicher Aufklärung möglich. Die Empfehlungen der Kommission basieren stets auf den derzeit verfügbaren, wissenschaftlichen Erkenntnissen. Neues Wissen wird fortlaufend bewertet, und die Empfehlungen werden dementsprechend angepasst und aktualisiert.

Quelle: Sozialbehörde Hamburg

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