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CBD ÖL – Konsumtrend oder Arzneimittel?

Der rechtliche Status von CBD ÖL: Mit Sicherheit ohne Rausch. Die Nachrichten, die der Verbraucher aus dem "täglichen Medienkonzert" über CBD ÖL empfängt, sind mehr als verwirrend. In manchen Berichten wird CBD ÖL als fast alles heilendes Wundermittel "gehypt", im nächsten Beitrag wird vor den pharmakologischen Wirkungen des nur vermeintlich harmlosen Öls gewarnt und sogar dessen Legalität bezweifelt.
Hanfblätter, © HanfMagazin/pixelio.de
Hanfblätter, © HanfMagazin/pixelio.de
Dabei wollen Verbraucher CBD und vor allem CBD ÖL; aktuell sollen alle Lebensmittel mit CBD "in Deutschland boomen", wie SWR3 (Südwestrundfunk) am 24.01.2020 berichtet. Der rechtliche Status des CBD Öls steht dem nicht entgegen:

1. Hanf ist eine unserer ältesten Nutzpflanzen

CBD ÖL wird aus Hanf gewonnen, und Hanf zählt mit Flachs (Lein) zu unseren ältesten Nutzpflanzen überhaupt: Die frühesten überlieferten Spuren von wild gesammeltem Hanf und Flachsfasern sind rund 30.000 Jahre alt; Hanf und Lein gehören zu den ersten Nutzpflanzen, die von Menschen angebaut wurden.

Ab da wurde der Hanf in Europa und in Asien durchgehend und umfassend genutzt; bei der Besiedlung der Neuen Welt war der Hanfanbau wegen seiner überragende Bedeutung für die Erschließung des Landes gesetzlich vorgeschrieben. Bis ins 19. Jahrhundert konnten Steuern in den USA mit Hanf gezahlt werden ... Aus Hanf wurden Kleider und Verbände, Schnüre und Seile, Säcke und Papier und vieles mehr gemacht. Ohne reiß- und wasserfeste Taue und Segeltuch aus Hanf wären die stolzen Seefahrer-Nationen vermutlich auf die Binnenschifffahrt beschränkt geblieben.

Hanfbier und Hanftee gehörten zu den täglichen Drinks, Hanfblätter wurden als Gemüse und getrocknet als Oregano-ähnliches Würzkraut genutzt, Hanfnüsse (die Samen) und das daraus gewonnene Hanföl wurden als besonders nahrhafte Lebensmittel geschätzt.

2. Nur wenige Zuchtsorten entwickeln berauschende Substanzen

Der ursprüngliche, in der Frühzeit der Menschheit gesammelte Hanf war ein spärliches kleines Kraut mit wenigen Samen und ziemlich kurzen Fasern. Mit dem Anbau durch den Menschen begann auch die Zucht. Man wollte längere Fasern, die sich besser zu Seilen drehen und zu Stoffen weben lassen, und größere Samen für Breigerichte, Hanfmehl und Öl.

Aktuell sind 63 Sorten Nutzhanf für den Anbau in Deutschland (in der EU) zugelassen, der mit maximal 0,2 % THC mit Sicherheit keinen Rausch auszulösen kann; während die "Rauschware" überhaupt nur aus wenigen einzelnen Hanfsorten gewonnen wird. Aus diesen vielen Sorten Nutzhanf wird auch das als Nahrungsergänzungsmittel angebotene CBD Öl gewonnen, das in der EU auch ganz legal verkauft werden darf, wenn die 0,2 Prozent-Grenze eingehalten wird.

Wer CBD ÖL von Anbietern bezieht, die die Einhaltung eines entsprechend niedrigen THC-Restgehalts belegen können, kann deshalb heute ohne jede Gefahr von den vielen guten Wirkungen des CBD ÖL profitieren. Was einem therapeutischen Einsatz von CBD ÖL nicht entgegensteht:

CDB ÖL zwischen Arznei und Nahrungsergänzung

Hanf gehörte früher zur normalen Ernährung und wird gerade wieder zunehmend als Superfood mit zahlreichen guten Eigenschaften entdeckt, dazu mehr im nächsten Absatz. Je mehr positive Eigenschaften des Hanfgenusses entdeckt werden, desto eifriger werden jedoch heute auch die therapeutischen Wirkungen der einzelnen Hanf-Bestandteile untersucht. Momentan ist ein Extrakt aus THC und Cannabidiol in mehreren europäischen Ländern zur Therapie anders nicht behandelbarer Spastik (erhöhte Eigenspannung der Muskeln) bei Multipler Sklerose zugelassen, reines Cannabidiol (CBD) bewährt sich in der Therapie seltener, kindlicher Epilepsie-Formen; weitere Anwendungen z. B. zur Behandlung chronischer Schmerzen, chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen, als neuroprotektive Substanz, gegen Alzheimer-Demenz werden gerade untersucht.

Was wiederum dem Genuss von CBD ÖL als Nahrungsergänzung nicht entgegensteht: CBD ÖL wird AUCH als Arznei eingesetzt, ähnlich wie Fenchel und Kamille, Melisse, Pfefferminze und Salbei. Diese Ausrichtung auf mehr Vorbeugung und nebenwirkungsarme, pflanzliche Behandlung wird von immer mehr Menschen in Deutschland gefordert. Die deutsche Regierung beachtet diesen Wunsch: In der 2020er Ausgabe der vom Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) herausgegebenen Anatomisch-therapeutisch-chemischen Klassifikation unserer Arzneimittel werden erstmals Naturheilmittel wie die oben genannten neben den chemisch synthetisierten Arzneien aufgeführt.

Wie aber auch jeder in ganz normalen Geschäften weiter Fenchel, Kamille, Melisse, Pfefferminze und Salbei kaufen kann, kann auch jeder von den positiven Wirkungen des als Nahrungsergänzung verkauften CBD Öls profitieren. Wichtig ist bei CBD ÖL allerdings der Kauf bei einem zertifizierten Anbieter wie z. B. dem von Neurogold. Denn bei einem solchen Anbieter können Sie sicher sein, ein CBD ÖL von höchstem Reinheitsgrad zu erhalten, das schonend extrahiert wurde, deshalb eine hohe Bio-Verfügbarkeit aufweist. Außerdem kann der THC-Gehalt (bei Neurogold 0,00%!) durchgehend belegt werden, weil solche Anbieter laufend Labortests durchführen, um die Reinheit und beste Bio-Qualität des CBD ÖL garantieren zu können.

Ein solcher Reinheitsgrad macht sich positiv bemerkbar, egal für welche Anwendung das CBD ÖL eingesetzt wird:

Für wen ist CBD ÖL geeignet?

Die positive Wirkung von CBD ÖL lässt sich im verschiedensten Lebenssituationen nutzen:

  • Sportler setzen CBD ÖL zur Unterstützung der Regeneration und gegen Stress durch Leistungsdruck
  •  CBD ÖL wird nach Verletzungen gegen Schmerzen und zur Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit eingesetzt
  • CBD ÖL kann aber auch Nicht-Sportlern dabei helfen, Stress zu vermindern und körperliche Entspannung herbeizuführen
  • Tierhalter haben CBD ÖL sogar schon als tolles Nahrungsergänzungsmittel für Hunde und Katzen entdeckt
Denn CBD Öl entspannt nicht nur, sondern steckt auch voller Vitamine und Mineralstoffe wie Vitamin E und Carotinoide, Eisen, Kalium und Zink; und es enthält viel gesunde Omega-3-Fettsäuren. Deshalb ist noch gar nicht abzusehen, in welchen Stoffwechsellagen Menschen noch von diesem Auszug eines uralten Nahrungsmittels profitieren können ... am besten einfach ausprobieren.

Bildquelle: www.pixelio.de
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