Geraubte Geschichte: Ausstellung zur Kultur Benins im MARKK

In der Ausstellung Benin. Geraubte Geschichte würdigt das Museum am Rothenbaum (MARKK) seine Benin-Sammlung und macht sie der Öffentlichkeit vollständig zugänglich. Die Verstrickungen mit der Kolonialgeschichte der Handelsstadt Hamburgs stehen im Mittelpunkt der Ausstellung.

MARKK, © Schimweg
MARKK, © Schimweg
Wann? ab Freitag, 17. Dezember 2021
Wo? Museum am Rothenbaum
Preise: Regulär 8,50 Euro; Ermäßigt 4,50 Euro

Die koloniale Besetzung des Königreichs Benin durch britische Truppen im Februar 1897 markierte das Ende eines der mächtigsten westafrikanischen Königreiche.

Eine der Folgen war die weltweite Verstreuung von tausenden Kunstwerken aus Bronze, Elfenbein und Holz, die aus dem königlichen Palast geraubt wurden. Durch die kolonialen Verstrickungen der Handelsstadt Hamburg sind einige dieser Kunstwerke heute im MARKK.

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In Anbetracht ihrer geplanten Restitution wird die Benin-Sammlung des MARKK nun in ihrer Gesamtheit in einer Ausstellung gezeigt.

Die Schau vermittelt neben Informationen zum britischen Kolonialkrieg und zur aktuellen Restitutionsdebatte verschiedene Perspektiven auf die ursprüngliche Bedeutung der Objekte, ihre herausragende künstlerische Qualität und ihren Stellenwert in der afrikanischen Kunst- und Kulturgeschichte.

Quelle: MUSEUM AM ROTHENBAUM Kulturen und Künste der Welt

Ortsinformationen

MARKK – Museum am Rothenbaum
Rothenbaumchaussee 64
20148 Hamburg - Rotherbaum
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