Belastet Eigentum? – Nicht mit der richtigen Absicherung

Wir alle kennen den Spruch, dass Eigentum verpflichtet. Wer etwas besitzt, trägt hierfür die volle Verantwortung. Das heißt, er haftet, falls etwas damit passiert beziehungweise insofern andere dadurch zu Schaden kommen. Das gilt für den ungesicherten Gartenteich in einer geschlossenen Ortschaft ebenso wie für Schäden, die Haustiere wie Hunde oder Pferde verursachen. 

© Tierra Mallorca/Unsplash.com
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Für viele Menschen ist dieser Gedanke in der Tat eine Belastung. Um sich gegen Schadensersatzforderungen zu schützen, gibt es deshalb spezielle Haftpflichtversicherungen. Ein weiteres Risiko betrifft die Versehrbarkeit des Eigentums selbst. Gebäude sowie Luxus- und Gebrauchsgegenstände können beschädigt oder gestohlen werden beziehungsweise auf andere Art abhanden kommen. Mit einem Male ist vom einstigen Reichtum nichts mehr übrig und man steht plötzlich nahezu mittellos da. Das Geld kann noch so clever angelegt sein, gegen durch höhere Gewalt verursachte Schäden oder Diebstahl ist man oft machtlos.

Ist das Eigentum gut abgesichert?

Weniger Sorge bereitet das Eigentum, wenn es gut gegen Verlust oder Beschädigung versichert ist. Bei einem Wohnhaus ist zum Beispiel eine Gebäudeversicherung für Brandfälle und Wasserschäden obligatorisch. Viele Hauseigentümer besitzen außerdem eine Hausratsversicherung, um das Mobiliar und das wertvolle Innenleben ausreichend abzusichern. Auch wertvolle Reitpferde und fast nahezu alle Luxusgüter lassen sich durch einen entsprechenden Versicherungsschutz effektiv abdecken.

Wer ein besonders hochwertiges Uhrenmodell von IWC bei CHRONEXT erwirbt und später verliert, profitiert vom Abschluss einer speziellen Uhrenversicherung. Viele Modelle haben einen Wert von mehreren Tausend Euro. Noch dazu kommt der Sammlerwert, insofern es sich um ein altes und rares Stück handelt. In den meisten Fällen sind zwar der Schmuck und auch die Uhr in der Hausratsversicherung mit inbegriffen, doch für Wertsachen dieser Art gibt es oft eine Haftungsobergrenze. Bei sehr teuren Exemplaren ist diese häufig schnell überschritten.

Vor allem Uhrensammler und Eigentümer hochwertiger Luxusmodelle profitieren deshalb von einer separaten Uhrenversicherung, die im Fall der Fälle sämtliche Kosten übernimmt. Je nach Tarif sind die Uhren dann gegen eine Beschädigung, gegen Diebstahl, Vandalismus, Feuer, Sturm, Überschwemmung, Leitungswasser, Unwetter oder auch gegen das Verlieren oder versehentliche Liegenlassen abgesichert. 

Gibt es eine Absicherung immaterieller Werte?

Für viele Menschen sind ihr Körper oder bestimmte persönliche Fähigkeiten ihr Kapital. Geht die Arbeitskraft verloren, dann droht oft ein finanzielles Desaster. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung schützt in diesem Fall vor Einkommenseinbußen. Auf dem ähnlichen Prinzip basiert die Unfall- oder Krebsversicherung, die dann hilfreich zur Seite springt, wenn ein solcher Unglücksfall eintritt. Es gibt aber auch die Möglichkeit, bestimmte Körperteile zu versichern.

Im Rahmen der so genannten Gliedertaxe ist es hierzulande denkbar, Körperteile wie Hände, Füße, Beine oder Finger zu versichern. In den USA sind die Leistungen noch umfangreicher. Hier ist es möglich, sogar das Aussehen oder die Stimme versichern zu lassen. Beispiele aus der Welt der Promis gibt es sehr viele.

Die Beine des Profifußballers Cristiano Ronaldo sind mit 212 Millionen Euro versichert. Diese Summe bekäme jedoch im Falle eines Falles sein Fußballverein. Versagt die Stimme von Bruce Springsteen, dann ist das der Versicherung 5,1 Millionen Euro wert. Julia Roberts Lächeln kostet bei einem Verlust 27 Millionen Euro. Pop-Ikone Jennifer Lopez ließ ihren drallen Po für 268 Millionen Euro versichern. Im Gegensatz dazu sind die Brüste von Sängerin Madonna nur 1,3 Millionen Euro wert. Verliert Tom Jones sein üppiges Brusthaar, dann bekommt er dafür satte fünf Millionen Euro ausgezahlt.

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