Bauverein der Elbgemeinden eG – Wir denken in Generationen, nicht in Quartalen

Heute für morgen denken, ist ein Leitsatz, der uns als Genossenschaft täglich begleitet. Von unseren Werten und Überzeugungen ausgehend, nehmen wir uns Zeit, um Menschen mit Respekt zu begegnen, wirtschaftlich vernünftig zu handeln und die Umwelt zu schonen.

© Bauverein der Elbgemeinden eG
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Unsere Nachbarschaftstreffs: Erlebnisse und Begegnungen

Als Genossenschaft liegen dem Bauverein der Elbgemeinden (BVE) Nachbarschaften besonders am Herzen. In den zwölf Nachbarschaftstreffs in den Quartieren heißt es erleben und begegnen. Die Treffs tragen zu einem guten Miteinander innerhalb der Wohnanlagen bei. Alle Nachbarschaftstreffs werden von der Kurt Denker-Stiftung gefördert und organisiert.

Unsere Mitglieder schätzen die gemütlichen Nachmittage bei Kaffee, Kuchen und Gesprächen, die Ausflüge, Plattdeutsch-Treffen, Gesellschaftsspiele und die zahlreichen weiteren Angebote. Auch Besuche von Musikerinnen und Musikern sind keine Seltenheit. So schaffen die Nachbarschaftstreffs den Rahmen für schöne gemeinsame Erlebnisse und Begegnungen innerhalb der BVE-Quartiere.

Kirsten Schüler, Mitarbeitende BVE:

"Mit den Nachbarschaftstreffs schaffen wir seit Jahren einen Begegnungsraum für unsere Mitglieder, in dem sich ausgetauscht und gegenseitig unterstützt wird.“

Umstellung auf E-Mobilität  

Der Fuhrpark des BVE besteht aus 18 Fahrzeugen im Servicebetrieb und 10 Poolfahrzeugen. 

Bislang sind 11 davon Elektromobile, doch das ist uns nicht genug. Bis 2022 werden wir unseren gesamten Fuhrpark auf Fahrzeuge mit Elektroantrieb umstellen. Unsere Poolfahrzeuge haben schon alle einen E-Motor. Im Servicebetrieb dauert die Umstellung, aufgrund höherer Anforderungen an die Handwerkerautos, etwas länger, bis 2022. Wir wissen, dass Elektromobilität nicht die Lösung aller Probleme ist und sind uns der Ressourcenproblematik bewusst.

Das Ergebnis ist, dass wir Elektrofahrzeuge für die kurzen Wege unserer Außendienstler und unserer Handwerker innerhalb der Stadt derzeit für die beste Alternative halten. Wir können damit aktiv zur Verbesserung der Luftqualität in Hamburg beitragen. Zudem werden die Fahrzeuge mit Strom aus unseren Blockheizkraftwerken betrieben. So können wir im Vergleich zum Deutschen Strommix auf 100 Kilometern 33 Prozent der entstehenden CO2-Emissionen einsparen.

Klara Marquardt, Mitarbeitende BVE: "Wir wissen, dass Elektromobilität nicht die Lösung aller Probleme ist und sind uns der Ressourcenproblematik bewusst."

Neue Wege der Energieversorgung

Wir orientieren uns zum Klimaplan der Stadt Hamburg, der bis 2030 eine Reduzierung der CO2-Emissionen zum Referenzjahr 1990 um 66 Prozent erreichen will. Schon in den 90er Jahren haben wir Nachtspeicherheizungen ausgetauscht und an vielen Standorten auf eine dezentrale Energieversorgung gesetzt. Auch das erste BVE-Blockheizkraftwerk ist Anfang der 90er entstanden. Dadurch konnten wir unsere wärmeseitigen CO2-Emissionen im Bestand im Vergleich zu 1990 schon um 48 Prozent verringern.

Insgesamt betreibt der BVE drei eigene Blockheizkraftwerke (BVE Dienste), 27 Blockheizkraftwerke mit Partnerorganisationen, eine Photovoltaikanlage, zwei Eisspeicher, mehrere Wärmepumpen und Solarthermieanlagen. 55 Prozent unserer Wohnanlagen werden mithilfe von Kraft-Wärme-Kopplung (über Blockheizkraftwerke oder Fernwärme) mit Strom und Wärme versorgt.

Um zu erkennen, wo wir noch mehr Energie einsparen können, haben wir 2019 ein großes Projekt gestartet: Gemeinsam mit der Energiezentrale Nord GmbH überprüfen wir unsere größten Wärmeerzeugungs- und Verteilungsanlagen. Diese werden über einen längeren Zeitraum beobachtet, um aus den Erkenntnissen Maßnahmen zur Effizienzsteigerung abzuleiten. Das Projekt läuft bis 2022.

Sabrina Karger, Mitarbeitende BVE: "Wir möchten Verantwortung übernehmen und unseren Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leisten. Dies tun wir unter anderem, indem wir neue Wege der Energieversorgung gehen."

 

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Ortsinformationen

Bauverein der Elbgemeinden eG
Heidrehmen 1
22589 Hamburg - Sülldorf
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