Baustelle Sternbrücke: Kreuzung Max-Brauer-Allee/Stresemannstraße ab sofort gesperrt!
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Die Baustelle an der Sternbrücke sorgt für massive Einschränkungen im Hamburger Westen. Ab sofort ist die Kreuzung Max-Brauer-Allee/Stresemannstraße gesperrt – die Hauptschlagader zwischen City und Westen ist dicht. Autofahrer, ÖPNV-Nutzer und Bahnreisende müssen sich auf erhebliche Behinderungen einstellen.
Was bedeutet die Sperrung konkret?
Die B431/Stresemannstraße bleibt bis Anfang September komplett gesperrt. Diese Hauptverkehrsader verbindet normalerweise Hamburgs Westen mit der Innenstadt. Ab September wird die Kreuzung zwar wieder befahrbar, doch bis November müsst ihr mit weiteren Verkehrseinschränkungen rechnen.
Der Grund: Nebenflächen im Kreuzungsbereich werden noch umgebaut. Der Abschnitt der Max-Brauer-Allee zwischen Stresemannstraße und Schulterblatt ist bereits seit dem 26. Juni gesperrt – voraussichtlich bis zum 2. September 2026.
Wie kommt ihr mit dem Bus durch?
Die Buslinie 15 fährt die Haltestelle Sternbrücke vorübergehend nicht mehr an. Als Ersatz nutzt ihr die Haltestelle am Schulterblatt/Eimsbütteler Chaussee.
Die Linie wird über Holstenstraße, Alsenstraße, Alsenplatz, Doormannsweg und Eimsbütteler Chaussee umgeleitet. Die Linien 3 und X3 können dank spezieller Schranken weiterhin durch das Schanzenviertel fahren – täglich nutzen 40.000 Fahrgäste diese Verbindungen.
Welche Auswirkungen gibt es im Bahnverkehr?
Die Bauarbeiten treffen auch den Bahnverkehr hart. Ab 18. Juli fährt einen Monat lang nur je ein ICE pro Stunde nach Frankfurt, Berlin und ins Ruhrgebiet. Nach München verkehren sogar nur alle zwei Stunden Züge. Nach Kiel müsst ihr erst ab Pinneberg umsteigen.
Zwischen Sternschanze und Altona fallen vom 17. Juli bis zum 30. August alle S-Bahnen aus. Fern- und Regionalzüge werden teilweise umgeleitet oder starten von anderen Bahnhöfen.
Wie funktionieren die Umleitungen für Autos?
Weiträumige Umleitungen führen über die Elbchaussee und die Fruchtallee. Die Dauerbaustelle an der Elbchaussee wird während der Sommerferien extra aufgehoben, um den Verkehr aufzunehmen.
Verkehrssenator Anjes Tjarks hat eine besondere Maßnahme eingeführt: Schranken an der Eimsbüttler Chaussee und am Schulterblatt öffnen sich nur für Busse. So will die Stadt verhindern, dass sich der gesamte Autoverkehr durch das Schanzenviertel drückt. Nur Busse der Linien 3 und X3 können die Schranken passieren.
Das Verkehrskonzept setzt auf sehr weiträumige Umfahrungen, während die Busse ihre Routen durch die Wohngebiete beibehalten können. Diese einzigartige Methode soll die Lebensqualität der Anwohner während der Bauphase sichern.