Ausstellung FIRE am Mahnmal St. Nikolai 2026
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Vom 21. Juni bis 21. September 2026 verwandelt die Stadtkuratorin Joanna Warsza das Mahnmal St. Nikolai in einen eindrucksvollen Ausstellungsort. Internationale und Hamburger Künstler setzen sich mit Feuer als Element zwischen Zerstörung und Erneuerung auseinander. Die Schau ist Teil der fünfjährigen Reihe "From the Cosmos to the Commons".
| Wann? | 21. Juni bis 21. September 2026 |
| Wo? | Mahnmal St. Nikolai |
Was erwartet euch bei FIRE?
Die Ausstellung präsentiert Arbeiten von zwölf internationalen Künstlern auf dem Gelände des ehemaligen Kirchenschiffs, der Aussichtsplattform und im historischen Weinkeller. Hala Alnaji, Billy Bultheel, Saodat Ismailova und weitere renommierte Künstler zeigen ihre Perspektiven auf politische und ökologische Fragen der Gegenwart. Zwei Satellitenprojekte in der Innenstadt ergänzen das Programm am Mahnmal.
Welche Satellitenprojekte gehören dazu?
Das Kunsthaus Hamburg bespielt ab 7. Juni einen neuen Projektraum in der Admiralitätstraße 75 mit Andrey Klassens Ausstellung "Keiner rannte". Am Hammaburg-Platz entsteht Agnes Denes' Installation "Sunflower Fields" – ein Sonnenblumenfeld mitten im Herzen der Stadt. Das Werk der international renommierten Künstlerin verbindet Kunst, Ökologie und urbanen Raum auf einzigartige Weise.
Warum ist der Ort so bedeutsam?
Der vom Ruß geschwärzte Turm von St. Nikolai eignet sich ideal, um die Dimension von Feuer zu inszenieren. Die bewegte Geschichte des Mahnmals schafft einen sensiblen Rahmen für die künstlerische Auseinandersetzung. Zerstörung, Verlust und Erneuerung sind hier eng miteinander verwoben – ein Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Zukunft.
Wie versteht die Kuratorin das Thema?
Stadtkuratorin Joanna Warsza reagiert auf das Gefühl einer drohenden Katastrophe: "Die Welt steht in Flammen" – konkret und im übertragenen Sinne. Die Ausstellung entspringt dem dringenden Bedürfnis, die Richtung zu ändern. Kunst im öffentlichen Raum vermag uns ein greifbares Gefühl des "Noch-nicht" zu vermitteln – eine Ahnung davon, was kommen mag.
Was macht das Projekt besonders?
Die Stadtkuratorin setzt durch ihr Programm neue Maßstäbe in der Kunst im öffentlichen Raum. Sie stößt wichtige Debatten an und verschafft der Kunst eine ganz neue Sichtbarkeit. Das diesjährige Projekt knüpft an Hamburgs Stadtgeschichte an und bringt unterschiedliche Akteure und Orte zusammen. Erinnerung verpflichtet uns, Verantwortung für den Frieden zu übernehmen.
Welche Vision steckt dahinter?
Die fünfjährige Reihe widmet sich jeweils einem Element: Nach "Kosmos" 2025 folgt "Feuer" 2026, dann Luft, Erde und Wasser bis 2029. Kunst wird als Möglichkeit verstanden, neue Perspektiven auf Zusammenleben und gesellschaftlichen Wandel zu eröffnen. Die Ausstellung fragt, wie sich Zerstörung in kollektive Formen von Widerstandskraft übersetzen lässt.
Wie wird die Innenstadt belebt?
Das Sonnenblumenfeld am Hammaburg-Platz überrascht und lädt die Menschen ein, ihre Innenstadt neu zu entdecken. Es ist Teil des Handlungskonzepts Innenstadt mit wichtigen Umbauprojekten rund um das Mahnmal. Die Kunstintervention rückt den Platz und die Wegeverbindung zwischen Alster und Elbe stärker in die Wahrnehmung und bringt die Innenstadt auf außergewöhnliche Art zum Leuchten.
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