Auslandsjahr planen: Hamburger Schule und Rückkehr im Blick
Ratgeber Beruf & Bildung
Ein Schuljahr im Ausland hat natürlich einen klaren Start- und Endpunkt, die Organisation beginnt jedoch weit davor und endet mit der Rückkehr noch nicht. Familien müssen zahlreiche Dinge wie zum Beispiel die erforderliche Beurlaubung, Nachweise und den Wiedereinstieg im Blick haben.
Es ist dringend anzuraten, die Übergänge frühzeitig mit der zuständigen Hamburger Schule zu besprechen, um Sicherheit zu schaffen und klare Zuständigkeiten zu definieren. So bleibt am Ende mehr Raum für das, was beim Auslandsjahr eigentlich spannend ist: Ein selbstständiger Alltag mit neuen Menschen und anderen Formen des Lernens.
Zuerst die Hamburger Schule einbeziehen
Der erfahrene Anbieter Kulturwerke Deutschland begleitet Schülerinnen und Schüler bei Planung, Durchführung und Nachorganisation eines Auslandsaufenthalts. Kulturwerke rät, frühzeitig ein Gespräch mit der Klassenleitung oder den zuständigen Personen an der jeweiligen Schule zu vereinbaren. Schließlich liegt die Entscheidung über eine Beurlaubung und den schulischen Anschluss nach der Rückkehr bei der Heimatschule. Daher sollten Zeitraum, Zielland und das Programm der jeweiligen Gastschule frühzeitig Thema sein. Außerdem gilt es, zu erfragen, welche Unterlage die Schule während des Aufenthalts und nach der Rückkehr erwartet.
Vier Planungsphasen geben Orientierung
Die Übersicht von Kulturwerke Deutschland verhindert, dass schulische Aufgaben zwischen Reiseplanung und Vorfreude untergehen.
| Phase | Mit der Schule klären | Für den Aufenthalt vorbereiten |
| Vor der Bewerbung | geeigneter Zeitraum und Beurlaubung | Land, Schulform und Betreuung |
| Vor der Abreise | Ansprechperson und benötigte Nachweise | Versicherung, Visum und Notfallkontakte |
| Während des Aufenthalts | Übermittlung der Schulbescheinigung | Kopien von Zeugnissen und Berichten |
| Vor der Rückkehr | Starttermin, Fächer und Stundenplan | Rückreise und Zeit zum Ankommen |
Die Hamburger Schulbehörde informiert, dass unmittelbar nach Beginn des Auslandsschulbesuchs eine Bescheinigung über den Schulbesuch an die Hamburger Schule gesendet werden muss. Im Anschluss an das Auslandsjahr sollte dann noch ein weiterer Nachweis über den regelmäßigen Schulbesuch im Gastland eingereicht werden.
Eine Rückkehrmappe spart später Wege
Indem erforderliche Unterlagen nicht erst ganz zum Schluss gesammelt werden, kann viel Stress erspart bleiben. Es wird daher geraten, eine digitale und eine gedruckte Rückkehrmappe anzulegen. Diese kann folgendes enthalten:
- Schulbescheinigungen und Zeugnisse der Gastschule
- eine Übersicht belegter Fächer und Unterrichtsinhalte
- Kontaktdaten der Gastschule und der Austauschbetreuung
- Absprachen mit der Hamburger Schule samt Terminen
Es ist außerdem ratsam, sich zu erkundigen, ob Übersetzungen nötig sind. Eine Liste der behandelten Themen kann außerdem helfen, wenn nach der Rückkehr Lernstände besprochen werden. Kulturwerke Deutschland kann bei organisatorischen Fragen rund um Programm und Rückreise unterstützen, die detaillierten schulischen Anforderungen müssen aber direkt mit der zuständigen Schule abgestimmt werden.
FAQ zum Auslandsjahr
Ob ein Kind oder ein Jugendlicher wieder in dieselbe Klasse zurückkehren kann, hängt von Schulform, Jahrgang und individueller Planung ab. Der vorgesehene Wiedereinstieg sollte daher im Vorfeld unbedingt mit der Schule abgeklärt werden.
In unterschiedlichen Gastschulen können auch die Schwerpunkte unterschiedlich sein. Daher ist es sinnvoll, nach der Rückkehr gezielt festzustellen, welche Inhalte nachgearbeitet werden müssen und mit der Schule passende Materialien, Förderangebote oder Lernziele zu besprechen.
Regelmäßiger Kontakt gibt Sicherheit, tägliche lange Gespräche können das Einleben jedoch erschweren. Daher sollte ein Rhythmus vereinbart werden, der zum Kind und zur Situation passt. Für Notfälle sollten alle wichtigen Nummern jederzeit verfügbar sein.