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Appell für Solidarität der Stage School Hamburg

Die Stage School Hamburg richtet sich stellvertretend für die ganze Kulturbranche mit einem Appell für Solidarität an die Menschen: Bitte unterstützten Sie die kleinen Kreativunternehmen, die unzähligen Freiberuflern und Künstlern Arbeit geben, und fordern Sie Ihre Ticketgebühren für durch den Corona-Virus ausfallende Vorstellungen nicht zurück, sofern Sie selber über ein gesichertes Einkommen verfügen.

First Stage Theater, © Dennis Mundkowski
First Stage Theater, © Dennis Mundkowski

Als mittelständische Unternehmensgruppe mit einer Privatschule, einem Privattheater, fünf regionalen Fitnessstudios und einer Eventagentur mussten die Stage School Hamburg, wie unzählige andere, mit einem Schlag alle Unternehmen aufgrund der Coronakrise schließen.

Rund 300 freiberuflich tätige Mitarbeiter (Dozenten, Trainer, Darsteller, Musiker, Techniker, Rezeptionisten, Reinigungspersonal und Gastronomiekräfte) stehen somit von einem Tag zum anderen ohne Einkommen da und verfügen in den meisten Fällen über keine nennenswerten Rücklagen.

Die Kreativwirtschaft ist europaweit quasi über Nacht kollabiert. Die unzähligen kleinen Liveclubs, Privattheater, Event-, Tournee-, Konzertveranstalter usw. werden nicht überleben, wenn alle Bürger ihr Geld für die aufgrund der Maßnahmen zum Schutz gegen den Coronavirus ausfallenden Veranstaltungen zurückverlangen. 

Im Namen der gesamten Branche bittet die Stage School die Menschen, deren Einkommen noch abgesichert ist, zu einem beispiellosen Akt der Solidarität: Bitte unterstützten Sie die kleinen Kreativunternehmen, die unzähligen Freiberuflern und Künstlern Arbeit geben, und fordern Sie Ihre Tickets nicht zurück. 

Das gleiche gilt für die Fitnessstudios, Sport- und Kunstvereine, Kursanbieter und allen, die von den kleinen Beträgen vieler Mitglieder existieren. 

Quelle: Brief der Stage School Hamburg an die Medien

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