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Langfristige
Baustellen im Hamburger Stadtgebiet
Aktuelle Fahrplanabweichungen beim HVV
Hamburgs neue U-Bahn: DT5 – Der
U-Bahn-Triebwagen DT5 in eleganter Edelstahloptik und
modernem Design wird ab dem Frühjahr 2011 auf dem Hamburger
U-Bahn-Netz fahren und nicht zuletzt auf den Viaduktstrecken
das Hamburger Stadtbild prägen. Auch hinsichtlich
des Fahrgastkomforts setzt das Fahrzeug neue Maßstäbe.
Das erste fertiggestellte DT5-Fahrzeug präsentierte die
Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) der Öffentlichkeit
nun in Salzgitter. 66 weitere Fahrzeuge werden in den kommenden
fünf Jahren vom Konsortium Alstom Transport Deutschland
GmbH/Bombardier Transportation produziert und nach Hamburg
geliefert. Das Auftragsvolumen beträgt insgesamt 240 Mio. Euro. Die DT5-Reihe wird bis 2015 sukzessive die über 40 Jahre alten
DT3E-Fahrzeuge ersetzen. Bevor das erste Fahrzeug im März
2011 nach Hamburg kommt, muss es in den kommenden zwölf Monaten noch zahlreiche Probefahrten, die dynamische
Inbetriebsetzung in Henningsdorg/Brandenburg und verschiedene
Tests (unter anderem in einer Klimakammer in Wien) durchlaufen.
Mit der neuen Generation wird Hamburg ein U-Bahn-Fahrzeug
erhalten, das neue Maßstäbe setzen wird: Neben Optik und
Design gilt dies insbesondere für den Fahrgastkomfort, die
innovative Fahrzeugtechnik und die hohe Umweltfreundlichkeit. Erstmals wird mit dem DT5 in Hamburg ein U-Bahn-Fahrzeug mit Übergängen zwischen den einzelnen Wagen in Betrieb genommen. Diese Lösung ermöglicht künftig ein Durchgehen von
Wagen zu Wagen und schafft so ein optimiertes und großzügiges
Raumgefühl. Die Fahrzeugbreite, die aufgrund der Tunnelabmessungen
eng begrenzt ist, konnte durch konstruktive Maßnahmen
nochmals auf 2,6 m erhöht werden. "Intelligente"
Türschließsysteme, die über Lichtschranken ein unnötiges
Offenstehen der Türen verhindern, und der klimatisierte
Fahrgastraum sorgen im Sommer wie im Winter für angenehme
Innentemperaturen. Abgerundet wird das verbesserte Angebot
durch ergonomisch gestaltete Sitze, ein erweitertes
Informationssystem und den Einbau bewährter Sicherheitssysteme
wie Videoaufzeichnung und Notrufeinrichtungen.
Deutsche Bahn modernisiert den Bahnhof Hamburg-Bergedorf – Die Deutsche Bahn hat mit der Erneuerung der Personenaufzüge zu den beiden Bahnsteigen im Bahnhof Hamburg-Bergedorf begonnen.
Zur Absicherung werden die Baustellen auf den Fern- und S-Bahnsteigen fest mit Holzzäunen umrandet.
Bis zur voraussichtlichen Inbetriebnahme im Frühjahr 2010 werden die mobilitätseingeschränkten Reisenden gebeten, die barrierefreien Stationen Reinbek, Nettelnburg und Allermöhe zu nutzen.
Die Deutsche Bahn bittet um Verständnis für die Beeinträchtigungen.
Zwei neue Wetterschutzhäuser auf dem Bahnsteig Gleis 5 stehen bereits, und die Bahnsteigdächer werden derzeit saniert. Außerdem wird die Wegeleitung auf dem Bahnsteig und im Tunnel erneuert bzw. ergänzt.
Insgesamt investiert die Deutsche Bahn aus Mitteln des bundesweiten Konjunkturprogramms in die Modernisierung für kleinere und mittlere Bahnhöfe in Hamburg rund 24 Mio. Euro. Diese Investitionen ergänzen die bisher für die Bahnhöfe geplanten Maßnahmen.
Senat beschließt 10 Mio. Euro zusätzlich für Straßen:
Reparatur der schlimmsten Frostschäden soll schnell erfolgen –
Der Senat hat zur Beseitigung von Winterschäden auf Hamburgs Straßen 10 Mio. Euro zusätzlich bereit gestellt. Vorbehaltlich der Zustimmung der Bürgerschaft stehen damit in diesem Jahr zur Sanierung von Straßen und Wegen einschließlich der Grundinstandsetzungen Mittel in Höhe von 49 Mio. Euro zur Verfügung.
Die größten Schäden sollen schnell repariert werden.
Bis zum 12. März 2010 melden die Bezirksämter ihre dringendsten Maßnahmen auf Hauptverkehrsstraßen an die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt. Aus den Meldungen werden dann umgehend Prioritäten gebildet, nach denen die Sanierungen vorgenommen werden. "Zusammen mit den Bezirken werden wir uns einen Gesamtüberblick über den Sanierungsbedarf verschaffen und mit dem 10-Millionen-Euro-Sofortprogramm schnell die dringendsten Straßenschäden sanieren", sagte Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk.
Sollte sich zeigen, dass die insgesamt in diesem Jahr für Sanierungen zur Verfügung stehenden Mittel in Höhe von 49 Mio. Euro nicht reichen, werden möglicherweise weitere Mittel zur Verfügung gestellt.
Schäden, von denen eine direkte Gefahr ausgeht, werden bereits jetzt laufend saniert. Bereits am Wochenende vom 12. bis 14. März 2010 wird die seit Anfang Februar teilweise
gesperrte Edmund-Siemers-Allee weitgehend neu asphaltiert, wenn dies das Wetter
zulässt. Die Straße wird während der Bauarbeiten für den Autoverkehr komplett
zwischen den Kreuzungen Mittelweg und Grindelallee gesperrt, Busse sind nicht
betroffen.
Hamburg Airport wird nächstes Jahr 100 Jahre alt – Im Jahr 2011 feiert der Hamburger Flughafen sein 100-jähriges Bestehen – ein Jubiläum, das gebührend gefeiert wird. Über das Logo, das Hamburg Airport durch das Geburtstagsjahr begleitet, konnten Internetnutzer sechs Wochen lang unter der extra eingerichteten Website abstimmen. 1.500 User haben sich beteiligt. And the winner is: das Logo mit der Zahl "100" als Kondensationsstreifen, das rund 600 Nutzern am besten gefallen hat. Gewinnerin ist Sabine Sievert, sie hat einen Rundflug für zwei Personen mit der "Tante Ju" der Deutschen Lufthansa Berlin-Stiftung gewonnen.
Mehr über den Hamburger Flughafen und seine aufregende Vergangenheit finden Luftfahrtbegeisterte auf der neuen Website: www.100-jahre-hamburg-airport.de. Auf der Website können die Nutzer ihre Geschichten zum Hamburger Flughafen online stellen und Bildmaterial hochladen. Der Flughafen freut sich auf viele persönliche Airport-Storys. Eine ausführliche Chronik sowie Fotostrecken über Hamburg Airport und seine Vergangenheit sind ebenfalls online.
Alle Norddeutschen dürfen sich im Jubiläumsjahr über ein einzigartiges Fest sowie bunte Geburtstagsaktionen für Groß und Klein freuen.
Der Hamburger Verkehrsverbund von seiner Gründung 1965 bis heute – Neu erschienen ist ein Buch von Reinhard Krause, das die Geschichte des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) von seiner Gründung 1965 bis in die Gegenwart erzählt. Die erste umfassende Studie eines Verkehrsverbundes – zumal des weltweit ersten – zeigt die Strukturen und Erfolge, aber auch schwierige Phasen des HVV im Verlaufe von mehr als vier Jahrzehnten auf.
Das Buch beschreibt, wie einzelne Persönlichkeiten der Verkehrsunternehmen und des HVV ebenso wie die Politik das Geschehen im öffentlichen Nahverkehr geprägt haben. Zudem wird beim Lesen immer wieder deutlich, wie komplex ein Verkehrsverbund aufgebaut ist und welche Leistung erforderlich ist, um den Fahrgästen die Nutzung von Bus und Bahn so einfach wie möglich zu machen. Wer mag sich zum Beispiel heute noch vorstellen, bis zu sieben Fahrkarten für eine Fahrt von einem zum anderen Ende des Hamburger Ballungsgebiets zu lösen – so war es nämlich vor Gründung des HVV.
Reinhard Krause hat ein Buch geschrieben, das sich vor allem an Leser richtet, die einen Blick hinter die Kulissen eines funktionierenden Verkehrsverbundes werfen wollen. Dabei kann die Entwicklung des HVV trotz mancher Hamburger Besonderheiten durchaus als typisch für andere deutsche Verkehrsverbünde gelten.
"Der Hamburger Verkehrsverbund von seiner Gründung 1965 bis heute" von Reinhard Krause, 348 Seiten, Preis: 19,80 Euro. Direkt bei Amazon bestellen.
S-Bahn Hamburg: Neuer Fahrgastrekord und hohe Pünktlichkeit – Die S-Bahn Hamburg hat 2009 einen neuen Fahrgastrekord erreicht. Nach den vorläufigen Zahlen sind rund 210 Mio. Fahrgäste mit der S-Bahn Hamburg gefahren. Dies entspricht einer Steigerung von rund 11 % seit 2007. Vor zwei Jahren lagen die Fahrgastzahlen noch bei knapp 190 Mio. Zu der außergewöhnlich hohen Steigerung haben maßgeblich die neuen Verbindungen nach Stade und zum Hamburg Airport beigetragen. Allein zum Flughafen sind im letzten Jahr etwa 4,1 Mio. Fahrgäste mit der S-Bahn gefahren.
Die Pünktlichkeit der S-Bahnen konnte deutlich gesteigert werden. So waren in 2009 insgesamt 93,2 % aller S-Bahnzüge pünktlich gegenüber 90 % in 2008.
Für die S-Bahn Hamburg hat auch das Thema Sicherheit eine hohe Bedeutung. So wird seit Januar 2010 jede S-Bahn im Wochenendnachtverkehr ab 23.00 Uhr von Sicherheitskräften begleitet. Die Doppelstreife befindet sich immer im zweiten Wagen eines jeden Zuges.
Bereits seit Ende 2008 sind alle S-Bahnzüge und alle Hamburger S-Bahnstationen mit Videokameras ausgerüstet. Seit Mai 2009 wird das Sicherheitspersonal zudem verstärkt in den Abend- und Nachstunden eingesetzt. Durch diese auch mit der Bundespolizei abgestimmten Maßnahmen wird die Sicherheit der Hamburger S-Bahn weiter erhöht.
Tipp für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste: Bahnhof Barmbek – Im Rahmen der Neugestaltung des Bahnhofs Barmbek werden auch die Aufzüge zu den Bahnsteigen der Linie U3 erneuert. Daher steht der Aufzug der Haltestelle Barmbek U3 in Richtung Berliner Tor bis Ende 2010 leider nicht zur Verfügung. Der Aufzug zur U3 Richtung Kellinghusenstraße und Wandsbek-Gartenstadt kann noch bis zum Sommer 2010 genutzt werden.
Danach erfolgt die Erneuerung des zweiten Aufzuges. Ende 2010
werden beide Aufzüge wieder verfügbar sein.
Die Hochbahn informiert über die Umbauarbeiten und empfiehlt mobilitätseingeschränkten Fahrgästen alternative Fahrtrouten:
- Richtung Innenstadt:
Tipp 1: U3 Kellinghusenstraße, Schlump, Hauptbahnhof Süd Tipp 2: U3 Kellinghusenstraße, weiter mit U1 bis Hauptbahnhof Süd
- Fahrziel Dehnhaide:
Tipp: Niederflurbusse der Linie 171
- Fahrziel Hamburger Straße:
Tipp: Niederflurbusse der Linie 261
Die Arbeiten der HOCHBAHN sind Teil eines übergreifenden
Projektes zur Sanierung des Bahnhofes und des Bahnhofumfeldes.
Die Busumsteigeanlage Barmbek wurde 1965 in Betrieb
genommen. Heute ist der Bahnhof Barmbek einer der größten
Knotenpunkte im Hamburger Nahverkehr. Die Busanlage wird
täglich von etwa 60.000 Fahrgästen genutzt und von ca. 2.200
Bussen angefahren.
Fahrkartenautomaten noch einfacher zu bedienen – Seit Jahresbeginn arbeiten die Fahrkartenautomaten an den U-Bahn-Haltestellen mit einer neuen bedienerfreundlichen Software. Vor allem HVV-Gelegenheitskunden finden den passenden Fahrpreis für das gewünschte Fahrziel nun noch leichter. Alle Haltestellen im HVV sind enthalten, auch die Bus- und Schiffshaltestellen. Außerdem können Sie Fahrkarten für alle Ziele im Schleswig-Holstein-Tarif kaufen und mit nur einer Fahrkarte über die HVV-Grenzen hinaus zu jedem Ziel in Schleswig-Holstein fahren.
Wenn Sie den Preis für Ihre geplante Fahrt nicht kennen, können Sie dies einfach durch Eingabe Ihrer Zielhaltestelle erfahren und durch Antippen die entsprechende Fahrkarte wählen. Sie brauchen nicht mehr die Haltestelle und den entsprechenden Preisbereich auf einer gesondert angebrachten Übersichtstabelle zu suchen.
Wenn Sie öfter mit dem HVV fahren und Ihren Fahrpreis kennen, ist mit der neuen Software auch ein "Schnellkauf" – also ohne Eingabe der Zielhaltestelle – möglich.
Wenn Sie gleich mehrere Fahrkarten kaufen wollen, können Sie diese zunächst in den "Warenkorb" legen, bevor Sie am Ende mit nur einem Bezahlvorgang die Karten lösen. Hier werden Sie auch auf eventuell günstigere Fahrkarten hingewiesen (z. B. Gruppenkarte statt mehrerer Einzelkarten).
Im Laufe dieses Jahres soll die neue Software auch auf den Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn (S-Bahn und Regionalverkehr) installiert werden.
Täuschend echt:
Illusionen und Wirklichkeit in der Kunst – Ein neues Kunstprojekt an der U4-Bauzaungalerie am
Jungfernstieg: Gemeinsam mit dem Bucerius Kunst Forum präsentiert die Hamburger
Hochbahn AG (HOCHBAHN) eine Ausstellung unter dem Titel "Täuschend echt.
Illusion und Wirklichkeit in der Kunst". Elf großformatige Leucht-Tafeln zeigen Meisterwerke
der illusionistischen Kunst, deren Originale ab 13. Februar 2010 im Bucerius Kunst Forum in der
Ausstellung "Täuschend echt" zu bewundern sind.
Im Mittelpunkt steht dabei die Frage "Können Bilder trügen?". Diese Frage beschäftigt
Künstler aller Epochen und hat sie zur perfekten Nachahmung der Realität angespornt. Die Ausstellung lädt den Besucher ein zu einer überraschenden
Zeitreise von der Antike bis zur Gegenwart, bei der die Grenze zwischen Illusion und
Wirklichkeit erst auf den zweiten Blick deutlich wird.
U4-Bauzaungalerie am Jungfernstieg bis 4. April 2010.
64 originelle Ideen für die Flugzeugkabine – Unternehmen aus der ganzen Welt haben sich für den Crystal Cabin Award 2010 in Hamburg beworben.
Fluggäste der Economy-Class dürfen hoffen: Das Fliegen könnte auch für sie immer komfortabler werden. Ideen gibt es zumindest genug, wie die Bewerbungen für den Crystal Cabin Award 2010 zeigen. 64 innovative Produkte und Konzepte von renommierten aber auch noch unbekannten Unternehmen aus 13 Ländern sind bei der Initiative Luftfahrtstandort Hamburg eingegangen. Sie hat den Innovationspreis für Flugzeugkabinen ins Leben gerufen und verleiht die Trophäen in verschiedenen Kategorien seit 2007 jedes Jahr im Rahmen der Aircraft Interiors Expo. Die Leitmesse für Flugzeuginnenausstattung findet in diesem Jahr vom 18. bis 20. Mai 2010 wie gewohnt auf der Hamburg
Messe statt.
Ein mit Temperaturregler und Kommunikationsmöglichkeiten ausgestatteter schlauchähnlicher Umhang, der den Körper des Fluggastes wie ein Kokon umgibt und mehr Privatsphäre gewährleistet. Eine Weste, die den Sitz ersetzt, indem sie mit Gürteln und Schnallen an den Kabinenwänden befestigt wird, und dem Passagier das Gefühl gibt, wie in einer Hängematte zu sitzen. Ein mobiler Flugzeugsitz für gehbehinderte Fluggäste, der schon am Check-in-Schalter bereit steht, und mit dem der Passagier direkt in die Kabine rollen und sich dort frei bewegen kann. Einen flexiblen, erweiterbaren Toilettenraum, der sowohl mehr Platz als auch mehr Komfort und Hygiene bietet.
Der Award hat sich inzwischen zu einem international anerkannten Gütesiegel und Marketinginstrument entwickelt. Er gilt für viele Unternehmen als Ansporn und zugleich als Bestätigung für ihre Anstrengungen. Die Trophäen werden in sechs verschiedenen Kategorien verliehen: Komfort und Wohlbefinden (Passenger Comfort), Zukunftskonzepte und Design (Industrial Design/Interior Concept), Umwelt, Gesundheit und Sicherheit (Greener Cabin, Health and Safety), Material und technische Komponenten (Material and Components), Unterhaltung und Kommunikation (Entertainment and Communication) sowie erstmals in der Kategorie Universität (University).
Der Crystal Cabin Award 2010 wird unterstützt von Airbus, der Messe Aircraft Interiors Expo, Aircraft Interiors International Magazine, Bishop GmbH, DIEHL Aerosystems Holding GmbH, FERCHAU AVIATION Division, HTG Media Hamburg und Jetliner Cabins.
Weniger Schadstoffe, weniger Linien, mehr Service –
Stadtrundfahrtlinien werden in diesem Jahr servicefreundlicher, und schadstoffärmer. Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt hat die Genehmigung für Stadtrundfahrtlinien neu vergeben und dabei besonders auf ökologische und touristische Belange geachtet.
Die Kriterien hierfür sind gemeinsam mit allen Hamburger Rundfahrt-Unternehmen, dem Tourismusverband, der Handelskammer sowie dem HVV erarbeitet worden.
Dr. Stephan Hugo Winters, Staatsrat der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, sagte: "Mit der Modernisierung der Rundfahrtbusse mit schadstoffarmen Motoren und deutlich besserem Service für Besucher machen wir die Stadtrundfahrten attraktiver und stadtverträglicher. Ich freue mich, dass es gelungen ist, gemeinsam mit den Hamburger Stadtrundfahrt-Betrieben deutliche Verbesserungen für die Hamburger und ihre Gäste zu erreichen. Die Besucher profitieren von einheitlichen Tarifen und einem übersichtlicheren Angebot, die Hamburger von schadstoffärmeren Bussen und weniger parallel verkehrenden Stadtrundfahrtbussen."
Die Genehmigung haben fünf Hamburger Rundfahrten-Betreiber erhalten, die sich zum Hamburger Rundfahrtenverbund (HRV) zusammen geschlossen haben. 27 der 31 HRV-Stadtrundfahrtbusse – die beliebten Doppeldecker-Busse – werden bis zum Sommer 2010 auf die wesentlich schadstoffärmere Euro-5-Norm umgerüstet. Genehmigt wurden vier Linien, statt der bisher zehn, die jedoch weiterhin alle Sehenswürdigkeiten Hamburgs anfahren werden. Durch die Reduzierung der Linien werden insbesondere sogenannte Parallel-Touren vermieden, die an neuralgischen Sightseeing-Punkten von Anwohnern als belastend empfunden werden. Die fünf Unternehmen des HRV teilen sich künftig die drei Linien ("Classic", "Museum" und "Maritim"), mit denen alle wichtigen touristischen Ziele angesteuert werden. Mit der zusätzlichen "Hotel-Linie" erhalten Hamburg-Besucher vor zahlreichen Hotels unmittelbar Anschluss an das Städtetour-Netz. Zwischen allen Linien kann ohne Aufpreis umgestiegen werden. Damit gibt es erstmals einen einheitlichen Tarif für Stadtrundfahrten. Weiterhin können die Fahrten an jeder Haltestelle nach Belieben unterbrochen werden, und auch auf jeder angebotenen Linie fortgesetzt werden.
Durch den effizienteren Einsatz und die Kooperation der fünf Unternehmen werden künftig weitaus weniger Fahrzeuge benötigt: Die vier Linien werden in den Sommermonaten an Wochenenden mit 26, an den Wochentagen mit 22, im Winter mit maximal 12 Bussen befahren. Lediglich bei erhöhter touristischer Nachfrage, beispielsweise an den Adventswochenenden oder bei Sonderveranstaltungen, können zusätzliche Busse eingesetzt werden. Die Wartezeiten an stark frequentierten Haltestellen wie z. B. am Hauptbahnhof, dem Rathausmarkt oder den Landungsbrücken werden künftig durch die kostenlosen Umstiegsmöglichkeiten verkürzt.
Um die Qualität der Stadtführungen zu sichern, dürfen ab dem 1. Juni 2010 ausschließlich vom Tourismusverband geprüfte Tourbegleiter eingesetzt werden. Außerdem sind alle Fahrzeuge mit einem Lautsprecher- und Kopfhörersystem auszustatten. Um den Stadtrundfahrt-Unternehmen Planungssicherheit zu gewährleisten, wurde die Genehmigung von derzeit zwei auf acht Jahre Gesamtlaufzeit verlängert. Grund: die Modernisierung der Busflotte erfordert erhebliche zusätzliche Investitionen der Betreiber.
Elba und Zadar rücken näher an Hamburg – Die Bodensee-Airline InterSky baut ab dem Sommerflugplan 2010 ihr Angebot stark aus. Für die Business-Destination Hamburg wird der Flugplan verdichtet. Außerdem geht's aus Hamburg künftig via Friedrichshafen bequem nach Elba und Zadar.
InterSky, Österreichs größte Fluggesellschaft in Familienbesitz, bietet ab April 2010 10 % mehr Flüge an als bisher. Eine Aufstockung der Frequenzen erfolgt vor allem für die Strecken nach Hamburg, Köln/Bonn, Berlin und Wien. Hamburg ist künftig durchgehend von Montag bis Freitag dreimal täglich auf dem Programm. "Diese Frequenzerhöhung ist insbesondere für Geschäftsreisende interessant. Unternehmen mit Corporate-Tarifen erhalten bei unverändert günstigen Preisen deutlich mehr Angebot", schildert die Leiterin von Marketing und Sales bei der InterSky, Maria Bernatzik. "Unsere Tagesrandverbindungen machen Tagestrips in alle unsere Business-Destinationen möglich." Regulär sind alle Flüge über die Website bereits ab 49,90 Euro buchbar – das entspricht einer Preissenkung von bis zu 20 % gegenüber den bisherigen Einstiegspreisen.
Der Flugplan ab April 2010 ermöglicht erstmals Flugverbindungen von Hamburg nach Elba und Zadar. Urlauber erreichen die Reiseziele am Mittelmeer mit nur kurzem Aufenthalt in Friedrichshafen, ihr Gepäck wird automatisch durchgecheckt. Flüge sind im Zeitraum vom 12. Mai bis 29. September 2010 zum Preis ab 149,- Euro (One-Way inklusive Taxen) buchbar.
Mit dem Sommerflugplan erreicht das InterSky-Angebot wieder den Stand vor Beginn der Wirtschaftskrise. InterSky-Geschäftsführer Claus Bernatzik rechnet mit 50.000 Passagieren zusätzlich im kommenden Jahr. Das wäre ein Zuwachs von rund 25 % und damit auch eine deutliche Steigerung der Auslastung. In Summe bietet die Airline im Sommer 2010 wöchentlich 52 Flüge zu 14 Destinationen an.
Die Kreditkarte für unterwegs – Ob Rückvergütungen beim Reisen, Vergünstigungen bei der Autovermietung oder mit der Kreditkarte tanken und bares Geld sparen, denn bei den Preisen für Kraftstoff kann das Tanken heute ganz schön ins Geld gehen. Dies sind nur einige Beispiele von vielen Vorteilen, die die Visa-Kredit-Karte der Volkswagenbank bietet. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, für Ihre persönliche Karte ein individuelles Fahrzeug-Motiv zu wählen. Dabei haben Sie eine große Auswahl aus allen aktuellen Volkswagen-Modellen.
Sanierung der Tunnelröhren – Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen stehen für den St. Pauli Elbtunnel in den kommenden vier Jahren an. Nach der Sanierung des Schachtgebäudes auf der Steinwerder Seite und der fast abgeschlossenen Instandsetzung des Schachtgebäudes auf St. Pauli-Seite sind jetzt die beiden Tunnelröhren des fast 100 Jahre alten, denkmalgeschützten Bauwerks an der Reihe. Die Hamburg Port Authority investiert einen zweistelligen Millionenbetrag in die Erneuerung und damit in den Erhalt dieses Hamburger Wahrzeichens. Während der gesamten Baumaßnahme bleibt eine Röhre für die Tunnelnutzer – Hafenpendler und Anlieger aus den südlichen Stadtteilen – als wichtige und kurze Verbindung zwischen Hafen und Stadt geöffnet. Für den Pkw-Verkehr ist eine Sierichstraßen-Regelung eingerichtet. Das heißt, von 5.30 bis 13.00 Uhr herrscht Einbahnverkehr von den Landungsbrücken nach Steinwerder, von 13.00 bis 20.00 Uhr fließt der Verkehr vom Hafen zurück in die Stadt. Radfahrer müssen sich in diesem Zeitraum dem Verkehrsfluss anpassen oder das Rad in entgegengesetzter Richtung schieben. "Zum 100. Geburtstag des Tunnels im September 2011 feiern wir mit den Hamburgern die Fertigstellung der ersten Röhre", verspricht Jens Meier, Vorsitzender der HPA-Geschäftsführung. Gleich danach wird die zweite in Angriff genommen, so dass die Sanierung Ende 2013 abgeschlossen werden kann.
Der St. Pauli Elbtunnel ist der kürzeste Weg vom Hafen ins Herz von Hamburg. Als er 1911 in Betrieb ging, galt er als technische Sensation. Errichtet wurde er als Elbquerung für die Hafenarbeiter, die sich bei schlechtem Wetter, Nebel und Eisgang nicht auf den Fährverkehr verlassen konnten und zwölf Kilometer lange Umwege über die Elbbrücken in Kauf nehmen mussten. Die Hafenwirtschaft machte sich um die Jahrhundertwende bei Politik und Behörden stark für den Bau, der nach nur vier Jahren seiner Bestimmung übergeben wurde. Während das technische Vorbild – der Clyde Tunnel in Glascow – bereits vor vielen Jahrzehnten aufgegeben und durch einen Neubau ersetzt wurde, ist das Hamburger Wahrzeichen noch immer in seiner ursprünglichen Bestimmung in Betrieb. Er steht seit 2003 unter Denkmalschutz.
Rund 300.000 Pkw, 63 000 Radfahrer und 700.000 Fußgänger passieren jährlich die beiden 426,5 m langen Röhren. Tunnelaufseher gewährleisten ihre Sicherheit und gehören in ihren dunkelblauen Uniformen zum Stadtbild an den Landungsbrücken. Neben der Funktion als Verkehrsweg hat sich der St. Pauli Elbtunnel außerdem zu einem beliebten Ausflugsziel für Einheimische und Touristen entwickelt.
U4-Infopavillon
zum Bau der U4 –
Wo Hamburgs neue U-Bahn-Linie in gut drei Jahren unterirdisch ein-
und ausfährt, macht der Infopavillon über der Erde schon heute Lust auf die
U4. Besucher können sich ausführlich über das derzeit größte
U-Bahn-Bauprojekt Deutschlands informieren. Und zwar auf anschauliche,
unterhaltsame Weise: Bei einem Rundgang heißt es tasten, greifen, probieren
und interaktiv verstehen, was die U4 für Hamburg bedeutet.
Schon beim Eintritt in den Pavillon steigen die Besucher in die Welt des
U-Bahn-Baus ein. Der Eingang erinnert von außen an das Schneidrad des
Tunnelbohrers V.E.R.A., der die beiden Röhren von der
HafenCity zum
Jungfernstieg bohrt. Dann folgen im Inneren des Pavillons fünf Stationen, an
denen die U4 und die Geschichte der HOCHBAHN ins Bild gesetzt werden. Dies
geschieht durch jede Menge Mitmachaktionen. Übrigens eignet sich die Tour
durch den Pavillon sowohl für Erwachsene als auch für Kinder. Alles
geschieht auf Augenhöhe. Klar, dass da ein Blick zurück nicht fehlen darf,
in die Anfangstage der HOCHBAHN, als die Hansestadt rasend schnell wuchs.
Eines von vielen Highlights im Pavillon ist, dass jeder Besucher virtuell
eine U-Bahn entlang der neuen Strecke zwischen den Haltestellen HafenCity
Universität, Überseequartier und Jungfernstieg steuern kann. Wer im
Simulator fährt wie ein echter U-Bahn-Fahrer, erhält anschließend eine
Urkunde.
Der
U4-Infopavillon am Jungfernstieg ist täglich von 10.00 bis 20.00 Uhr geöffnet.
Der Eintritt ist frei. Vor Ort stehen Ihnen bei Fragen rund um die U4
Mitarbeiter der Hochbahn
zur Verfügung.
Langfristige Baustellen im Hamburger
Stadtgebiet

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