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Verkehr

Hamburgs dynamisches Parkleitsystem

Das Hamburger dynamische Parkleitsystem führt Besucher, die mit dem Auto in die Innenstadt fahren, schnell zu einem von ca. 9.200 Stellplätzen in Parkhäusern und auf Parkplätzen. Die City ist dabei in drei Bereiche aufgeteilt:

Rot Mönckebergstraße 12 Parkhäuser/-flächen, ca. 4.700 Stellplätze
Gelb Jungfernstieg 6 Parkhäuser/-flächen, ca. 2.500 Stellplätze
Grün Hafen/Michel 7 Parkhäuser/-flächen, ca. 2.000 Stellplätze

Zusätzlich zu diesen 25 Parkierungsanlagen innerhalb des Parkleitsystems Centrum werden Autofahrer im Randbereich des Parkleitsystems zu den Fahrzielen ZOB, CCH und Messe mit weiteren 2.100 Stellplätzen geführt.
Auf elektronischen Schildern erkennt der Autofahrer, wo wie viele Stellplätze frei sind.
28 Parkhäuser/Parkplätze der Innenstadt können hierbei angesteuert werden. Die Stellplatz-Angaben auf den 250 elektronischen Schildern werden minütlich aktualisiert.
Schon auf den großen Einfallstraßen wird der Autofahrer mit Vorankündigungsschildern auf das Parkleitsystem aufmerksam gemacht (Tafel 1).
Ist die Innenstadt in „Reichweite", werden die o. g. Bereiche farbig ausgewiesen (Tafel 2).
Später führen Leitschilder direkt zu einem Parkhaus/Parkplatz (Tafel 3).

Parkleitsystem, 1. Tafel Parkleitsystem, 2. Tafel Parkleitsystem, 3. Tafel

Das 2,3 Millionen Euro teure Projekt erleichtert den Autofahrern die Suche nach einem Stellplatz und bietet folgende Vorteile:

  • Sie finden schnell ein Parkhaus/Parkplatz
  • Sie sparen Zeit und Energie und vermeiden Stresssituationen
  • Freie Stellplatzkapazitäten werden besser genutzt
  • Der Verkehr wird reduziert, und die Umwelt wird entlastet
  • Der Busverkehr wird weniger behindert

Dadurch wird für Sie der Einkauf oder der Bummel in unserer Stadt noch attraktiver.

Übersicht Hamburger Parkhäuser und Tiefgaragen


Handy-Parken in Hamburg ab Frühsommer 2008Handy-Parken jetzt auch in Hamburg – An allen Parkscheinautomaten in Hamburg (können) Parkgebühren mit dem Mobiltelefon bezahlt werden. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Suche nach passendem Kleingeld entfällt, die Parkzeit innerhalb der Höchstparkdauer wird nahezu minutengenau abgerechnet und alle Parkvorgänge werden am Monatsende übersichtlich aufgelistet.

In Hamburg soll es, anders als in anderen Städten, mehrere Handyparkanbieter geben. Dadurch wird es dem Nutzer möglich, die zu seinen Parkgewohnheiten am besten passenden Konditionen zu wählen. Zum Systemstart werden bereits zwei und in den kommenden Tagen weitere fünf Handyparkanbieter ihren Service in Hamburg anbieten. Nach einmaligem Anmelden bei einem der auf der Internetplattform www.mobil-parken.de verlinkten Betreiber erhält der Kunde eine Vignette, die er gut sichtbar im Bereich der Windschutzscheibe auslegt oder klebt. Ist ein Parkplatz gefunden, wählt der Handyparker die Servicenummer seines Betreibers und gibt die sechsstellige Tarifzonennummer durch, die auf großen orangefarbenen Aufklebern am Parkscheinautomaten steht. Am Ende des Parkvorgangs wählt man seinen Systembetreiber nochmals an, so dass der Parkvorgang als beendet erkannt wird. Sollte man den zweiten Anruf mal vergessen, wird lediglich die örtliche Höchstparkdauer berechnet.

Die Handyparkbetreiber unterscheiden sich sowohl in der Art und Weise des Parkvorganges, z. B. durch SMS oder Telefonanruf, in den Kosten für ihre Leistung als auch im Service. Die Preis-/Leistungsstaffelung ist sehr verschieden, hier lohnt ein Vergleich.

Die Abrechnung der Parkgebühren erfolgt, entsprechend den drei in Hamburg bestehenden Gebührenzonen in folgenden Takten:

  • Zone I für 1 Cent parken Sie 18 Sekunden (2,- Euro/Stunde)
  • Zone II für 1 Cent parken Sie 36 Sekunden (1,- Euro/Stunde)
  • Zone III für 1 Cent parken Sie 72 Sekunden (0,50 Euro/Stunde)

Hamburg orientiert sich bei seinem System eng an dem von der Stadt Köln entwickelten Modell. Aus rechtlichen und technischen Gründen konnte das Kölner Modell jedoch nicht 1:1 übernommen werden, sondern musste an die hamburgischen Verhältnisse angepasst werden. Dies betrifft sowohl vertragliche Vereinbarungen mit den verschiedenen Handyparkanbietern und einem zentralen Rechenzentrum (Gateway*) als auch die professionelle Organisation der Parkraumüberwachung.

Für die Parkraumüberwachung in Hamburg wurden die vorhandenen 350 mobilen Datenerfassungsgeräte (MDE) der Polizei mit entsprechender Hard- und Software aufgerüstet. Die Kontrolle des Parkscheins erfolgt über die Abfrage des Autokennzeichens beim Server der Onlineplattform.

* Gateway: Bei computergestützten Netzwerken stellt ein Gateway ein Vermittlungsgerät dar, das es Computern erlaubt, miteinander zu kommunizieren und Daten nach einem festgelegten Verfahren auszutauschen.

 

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