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Jetzt schlägt's saubere 13 – Für Hamburgs Sauberkeit schlägt's 13: "Hamburg räumt auf", die hamburgweite Frühjahrsputzaktion der Stadtreinigung Hamburg (SRH), geht vom 20. bis 29. März 2010 in die 13. Runde und motivierte Vereine, Initiativen und andere Interessierte sind aufgerufen mitzumachen. Jeder kann helfen, der schönen Hansestadt einen frühlingsfrischen Glanz zu verpassen. Anmelden können sich alle Putzteufel ab sofort unter www.hamburg-raeumt-auf.de oder unter Telefon 0 40/25 76-25 73.
Eine ganz besondere Motivation sind auch in diesem Jahr wieder die zahlreichen Sach- und Erlebnispreise Hamburger Unternehmen. Neu ist in diesem Jahr der ungewöhnlich frühe Sammeltermin. Dies geschieht aus Rücksicht auf die heimische Vogelwelt. Mittlerweile hat die Aktion "Hamburg räumt auf" so großen Zulauf, dass sich die Stadtreinigung Hamburg und der Naturschutzbund Deutschland (NABU) Landesverband Hamburg e. V. zu einem gemeinsamen Vorgehen entschlossen haben: Ende März brüten bereits viele Singvögel und deshalb sollen die Teilnehmer die Stadt behutsam säubern und dabei mit fachkundiger Unterstützung des NABU die Vogelwelt besser kennen lernen.
Die Stadtreinigung stellt allen Helfern Handschuhe und Müllsäcke zur Verfügung und kümmert sich im Anschluss um die umwelt- und fachgerechte Entsorgung des Abfalls. Ob Spielplätze, Schulhöfe oder Grünanlagen: Jeder ist aufgerufen, Hamburg auch abseits der Straßen und Wege sauber zu halten.
"Hamburg räumt auf" ist Partner der weltweiten Kampagne "Clean up the world".
Im vergangenen Jahr konnte die Aktion gleich zwei Rekorde verzeichnen: Die Teilnehmer der Frühjahrsputzaktion knackten die magische Marke von 50.000 und mit 772 Putzinitiativen wurde gleichzeitig auch der Rekord aus dem Jahr davor erneut übertroffen. 280 t Müll sammelten die 51.100 freiwillige Helfer, jeder sammelte damit durchschnittlich 5,5 kg Abfälle.
Getrennter Müll ist praktischer Klimaschutz –
Die
Umweltbehörde bittet, Papier und Glas vom Hausmüll zu trennen, denn
Verpackungsmüll ist Wertstoff.
Papier und Glas machen zusammen ein Drittel des anfallenden Hausmülls aus. Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt bittet daher die Hamburger, diesen Wertstoff über die entsprechenden Behälter getrennt zu entsorgen. Denn: 1.000 Gramm Altpapier (das entspricht zwei bis drei Tageszeitungen), ersparen der Umwelt 1.500 g CO². Auch Glasrecycling ist Ressourcenschonung und schützt das Klima: Das Recycling einer einzigen Sektflasche spart 200 g CO².
Am bequemsten ist die Trennung von Papier, Pappe und Karton über die Blaue Papiertonne, die Grundeigentümer kostenlos bei der Stadtreinigung Hamburg bestellen können. Eine andere Möglichkeit der schonenden Entsorgung von Altpapier bieten die 2.500 Container in der Stadt. 3.000 Container stehen zur Altglas-Entsorgung bereit – getrennt nach Grün-, Braun und Weißglas. Und anders als manche immer noch glauben: Alles, was farblich getrennt eingesammelt wird, wird auch farblich getrennt abgefahren und recycelt.
Nähere Informationen, auch zu Altglas, Biotonne, Elektroschrott oder Verpackungsabfällen finden Sie in der Infobroschüre Abfall, die jeder Haushalt im Postkasten hat.
Gesundes Wohnklima: Tipps vom Baubiologen – Niemand will zum Fenster hinaus heizen, aber wenn jetzt in der kalten Jahreszeit nicht ausreichend gelüftet wird, kann das böse Folgen haben. Denn zu hohe Luftfeuchtigkeit in geschlossenen Räumen verursacht Schimmelpilz.
Häufiger Grund für Schimmelpilz ist falsches Lüften. Besonders gefährdet sind Wohnungen, die mit modernen Fenstern und einer sehr guten Wärmedämmung ausgestattet sind. Hier funktioniert der Luftaustausch nicht mehr wie früher, als noch undichte Stellen automatisch für Lüftung sorgten. Dreimal täglich gründlich lüften, lautet das Rezept gegen den Schimmelpilz. Was aber, wenn tagsüber niemand zu Hause ist? Hier bieten sich moderne Lüftungsanlagen an. Den Anschaffungskosten von 5.000 bis 8.000 Euro stehen ein gesundes Wohnklima und geringere Heizkosten gegenüber, betont Uta Schaller von der BHW Bausparkasse: "In Kombination mit einer Wärmerückgewinnung können bis zu 45 % des Energiebedarfs eingespart werden." Als Nahrung reicht ihm schon eine Papiertapete oder der Staub auf der Wand. Wohlgenährt greift er die Wände an – und die Gesundheit: Atemwegsbeschwerden, Kopfschmerzen, Hautreaktionen und rheumaähnliche Gelenkschmerzen können durch Schimmelpilz ausgelöst werden.
Bei chronischen Gesundheitsbeschwerden ohne Befund sollte man daher einen Experten zurate ziehen. Die Kosten für eine Schadstofferhebung belaufen sich auf bis zu 200,- Euro. Sind aufwendige Messungen und Laboruntersuchungen notwendig, können es aber durchaus bis zu 1.000 Euro werden. "Betroffene sollten ihre Krankenkasse fragen, ob sie sich an den Kosten beteiligt", empfiehlt Uta Schaller für die BHW Bausparkasse. Hat sich der Schimmelpilz eingenistet, muss er gründlich entfernt werden. "In jedem Fall sollte man einen Fachmann mit der Beseitigung beauftragen", rät BHW-Expertin Schaller. "Wichtig ist, der Ursache der Schimmelpilzbildung auf die Spur zu kommen."
"Hamburgisches Wattenmeer" soll Weltnaturerbe werden – Der Senat hat beschlossen, den Nationalpark "Hamburgisches Wattenmeer" zum nächstmöglichen Zeitpunkt bei der UNESCO als Teil des "Weltnaturerbes Wattenmeer" nachzumelden. Bisher besteht das "Weltnaturerbe Wattenmeer" aus den Nationalparks Niedersächsisches und Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer sowie dem niederländischen Wattenmeer-Schutzgebiet.
Hamburg kann seinen Nationalpark frühestens zum 1. Februar 2011 als Teil des bestehenden Weltnaturerbes bei der UNESCO nachmelden. Die Entscheidung darüber fällt – nach strengem Reglement der UNESCO – rund eineinhalb Jahre später, also frühestens im Sommer 2012. Dabei würde Hamburg einen Antrag auf "geringfügige Änderung der Grenzen" des "Weltnaturerbes Wattenmeer" stellen. Mit seinen rund 137 km² macht der Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer ca. 1,4 % der Welterbeflächen in den Niederlanden, Niedersachsen und Schleswig-Holstein aus (rund 9.700 km²).
Denkbar ist auch noch eine umfangreichere Variante. In Kooperation mit den Welterbe-Partnern und darüber hinaus mit Dänemark kann auch ein Antrag auf Anerkennung eines deutlich erweiterten "Weltnaturerbes Wattenmeer" gestellt werden. Hamburgs Anteil und Dänemarks Anteil würden das "Weltnaturerbe Wattenmeer" um ca. 15 % erweitern (um rund 1.700 km²). Ein solches Verfahren läuft aber auf einen vollständig neuen Welterbe-Antrag hinaus. Dabei müssen alle bereits anerkannten Partner bereit sein, dieses Verfahren noch einmal komplett gemeinsam mit Hamburg und Dänemark zu durchlaufen.
Bei erfolgreicher Nachmeldung durch die UNESCO bekäme der Nationalpark "Hamburgisches Wattenmeer" die gleiche internationale Anerkennung wie die weltbekannten Nationalparks "Serengeti" in Afrika, "Yellowstone" in den USA und das "Great Barrier Reef" vor der australischen Ostküste.
Auenlandschaft Norderelbe unter Schutz gestellt – Der Hamburger Senat hat die "Auenlandschaft Norderelbe" als Naturschutzgebiet (NSG) ausgewiesen. Es ist das 31. Naturschutzgebiet in Hamburg. Bislang bewahren elf NSG die Besonderheit und Vielseitigkeit der Hamburger Elbe. Damit sind nun weite Teile der Tide-Flächen im Norderelbe-Bereich mit wertvollen Röhrichten, Auwäldern und seltenen Tieren unter Schutz gestellt.
Die "Auenlandschaft Norderelbe" erstreckt sich von der Brücke der Autobahn A1 im Norden bis zur Bunthausspitze im Süden. Mit einer Größe von 222 ha zählt es zu einem der größeren Naturschutzgebiete in Hamburg. Die Teilflächen im Einzelnen sind: Das Vorland rund um die Bunthäuser Spitze, die Wasserfläche der Norderelbe, die Filterbecken auf der südlichen Billwerder Insel, die Spadenländer Spitze sowie Kreetsand als Pilotprojekt der Hamburg Port Authority (HPA) zur Senkung des Tidehubes.
Durch die Kraft der Gezeiten und den Tidehub von bis zu 3,5 m ist das Vorland einem ständigen Wandel ausgesetzt. Die Folge: hier können nur anpassungsfähige Fier- und Pflanzenarten dauerhaft leben. So hat sich hier z. B. der weltweit nur im Hamburger Tide-Bereich vorkommende Schierlings-Wasserfenchel etabliert. Von dieser besonders geschützten Art gibt es nur noch ca. 2.000 Pflanzen.
Anja Hajduk kündigte an, als nächstes das Naturschutzgebiet Wittenbergener Heide von derzeit 37 auf 67 ha auszuweiten.
"Kreetsand ist ein gutes Beispiel dafür, dass sich Ökonomie und Ökologie nicht ausschließen", betonte HPA-Geschäftsführer Jens Meier. In dem rückgedeichten, 42 ha großen Gebiet entstehen in den kommenden Jahren 30 ha Wasserfläche. Die Umgestaltung der Brachfläche zu einem tidebeeinflussten Flachwassergebiet im Rahmen des Tideelbekonzepts fördert die wertvolle Auenlandschaft und hilft gleichzeitig, das Sedimentmanagement des Flusses positiv zu beeinflussen.
Die Ausweisung der Auenlandschaft als Naturschutzgebiet schränkt die Erholungsfunktion für Spaziergänger und Familien nicht ein. Die Betreuung des NSG übernehmen die Gesellschaft für ökologische Planung sowie der Angelsport-Verband-Hamburg.
Gründung der "Stiftung Lebensraum Elbe" – Nach der Anhörung von Handels-, Landwirtschaftskammer und Naturschutzverbänden hat der Senat den Gesetzentwurf zur Errichtung und Finanzierung der Stiftung beschlossen. Er überweist den Gesetzentwurf weiter an die Bürgerschaft, die ihrerseits darüber beraten und beschließen muss. Mit dem Bürgerschaftsbeschluss ist die Stiftung dann errichtet. Im Anschluss daran werden Vorstand und Stiftungsrat bestellt. Die Stiftung könnte Mitte 2010 ihre Arbeit aufnehmen.
Die neue Umwelt-Stiftung soll für die Elbe neue Flachwasserbereiche schaffen, Wattflächen erhalten und entwickeln, alte Elbarme und Nebengewässer wieder an den Hauptstrom anbinden und Vorlandflächen sowie Ufer wieder naturnäher gestalten. Weiter soll die Elbe-typische Tier- und Pflanzenwelt im Deichvorland durch weniger oder sogar Aufgabe von Bewirtschaftung erhalten und verbessert werden. In der Stiftung arbeiten Stadt, Hafen und Naturschutz zusammen, um den ökologischen Zustand der Elbe zu verbessern. Mit einer langfristig angelegten Strategie sollen Lebensräume für Tiere und Pflanzen an und in der Elbe erhalten, verbessert oder wiederhergestellt werden. Mit der neuen Stiftung "Lebensraum Elbe" schafft Hamburg zum ersten Mal eine Einrichtung, die dieses Ziel aktiv, über längere Zeit und mit Kapital ausgestattet verfolgt.
Die Elbe gehört zu den bedeutendsten Flusssystemen Europas. Die Unterelbe ist aber vor allem in den letzten 100 Jahren von Hamburg bis zur Mündung in die Nordsee stark verändert worden. Eindeichungen haben das weiträumige Flusssystem mit Nebenarmen, Flachwasserzonen und breitem Vorland auf einen Hauptstrom mit starker Strömung verringert.
Die neue Stiftung soll dazu beitragen, den Trend umzukehren. Auch heute noch ist der Unterelberaum ein wertvoller Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Die Elbe und die angrenzenden Uferbereiche sind von Hamburg bis zur Nordsee Bestandteil des europäischen Naturerbes und als Natura 2000-Gebiete nach EU-Recht ausgewiesen. Der Naturraum Unterelbe weist deshalb für die Zukunft ein hohes ökologisches Potenzial aus, das zu erhalten, zu entwickeln und wiederherzustellen ist. Dabei werden die Vielfalt der Natur und die Schönheit der Landschaft auch der Erholung zu Gute kommen.
Diese ökologische Verbesserung der Elbe ist langfristige Aufgabe. Der Senat hat deshalb eine Stiftung auf den Weg gebracht, die sich losgelöst von tagespolitischen Erfordernissen allein dieser Aufgabe widmet. In der Stiftung sollen staatliche Stellen, die Schifffahrts- und Hafenwirtschaft und die Naturschutzverbände zusammenarbeiten. Als Startkapital bekommt die Stiftung sofort mit ihrer Gründung 10 Mio. Euro. Weiter fließen der Stiftung innerhalb der nächsten 10 Jahre 7,5 Mio. Euro im Zusammenhang mit der Beseitigung von Hafenbecken aufgrund von Umstrukturierungen im Hafen zu, sowie jährlich 4 % des Hafengeldes und 1 % der Ausgaben für den Hochwasserschutz.
Hauptstadt des Umweltrechts –
Hamburg wird 2011 als Europäische Umwelthauptstadt erstmals den "Internationalen Umweltrechtstag Hamburg" ausrichten. Zu dem Kongress am 15./16. September 2011 werden Umweltjuristen aus aller Welt erwartet. Hochrangige internationale Experten werden zu umweltrechtlichen Fragestellungen referieren. In Arbeitskreisen sollen Leitlinien für die umweltrechtliche Gesetzgebung in aller Welt erarbeitet werden. Die Themenschwerpunkte der ersten Tagung werden der Meeresumweltschutz und der Klimaschutz sein. Der Umweltrechtstag soll künftig alle zwei Jahre in Hamburg ausgerichtet werden.
Auf Initiative der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt haben zahlreiche Vertreter der Hamburger Gerichte, der Anwaltschaft und der Wissenschaft im Gästehaus der Universität Hamburg den Trägerverein "Internationaler Umweltrechtstag Hamburg e.V." gegründet.
Waldzeichnungen –
Bis zum 28. März 2010 zeigt der NABU im Naturschutz-Informationshaus Duvenstedter Brook die Ausstellung "Waldzeichnungen aus dem Duvenstedter Brook" mit Zeichnungen von Caspar von Baudissin.
Der Fotograf und Künstler Caspar von Baudissin wurde 1963 in Hamburg geboren, studierte Malerei und Fotografie und arbeitete als Industriefotograf und Bildjournalist. Seit zehn Jahren entstehen zahlreiche Fotografien und Bleistiftzeichnungen über den Duvenstedter Brook. Mit dieser Ausstellung zeigt Caspar von Baudissin erstmalig Arbeiten aus seinem zeichnerischen Werk und kehrt damit zu den Wurzeln seiner Arbeit, der Malerei, zurück.
Die Ausstellung "Waldzeichnungen aus dem Duvenstedter Brook" kann samstags von 12.00 bis 16.00 Uhr sowie sonntags und feiertags von 10.00 bis 16.00 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.
Aktuelle Abfallbroschüre für alle – Die aktuelle Informationsbroschüre "Info 2010" zur Wertstofftrennung, Abfallentsorgung und Sauberkeit in Hamburg wurde wieder jedem Haushalt zugestellt. Die Broschüre der Stadtreinigung Hamburg (SRH) gibt wichtige Hinweise zum nachhaltigen Umgang mit Wert- und Problemstoffen und mit Haus- und Sperrmüll. Sie nennt Adressen, Öffnungszeiten und Gebühren der Recyclinghöfe sowie wichtige Telefonnummern der Stadtreinigung Hamburg.
Schwerpunkt des 48-seitigen Heftes ist die Verwertung von Wertstoffen, die gleich auf den ersten Seiten beschrieben wird. Die gestalteten Kapitelüberschriften zeigen Hamburger, die ihr korrektes Verhalten im Umgang mit Abfällen erklären. Außerdem enthält die Broschüre Terminverschiebungen bei Feiertagen für die Haus- und Biomüllabfuhr, für die Wertstoffsammlung der gelben Säcke bzw. Tonnen und für die Blauen Papiertonnen sowie alle Termine der mobilen Problemstoffsammlung 2010.
Die Broschüre ist auch auf den 14 Recyclinghöfen erhältlich. Ein Download der Informationen ist auf der Website der SRH im Untermenü "Über uns/Publikationen" möglich.
Zum Jahresanfang empfiehlt die Stadtreinigung Hamburg ihren Kunden die kostenlosen kleinen Aufkleber mit unterschiedlichen Symbolen zum Aufkleben auf den Küchenkalender. Die kleinen Punkte sind in den typischen Farben für Hausmüll- und Biotonne, die Wertstofftonne bzw. Wertstoffsack und die Blaue Papiertonne bedruckt und erinnern so an die Abfuhrtermine. Es gibt sie auf allen Recyclinghöfen der Stadtreinigung Hamburg.

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