Hamburg-Highlights
Hamburger DOM
Dreimal im Jahr präsentieren über 260 Schausteller Gastronomie, Fahrgeschäfte, Losbuden und vieles mehr auf dem Heiligengeistfeld.
Auf einer Fläche von 160.000 m² sind bunte Buden, Familien- und Kinderfahrgeschäfte, nostalgische Karussells sowie hochmoderner Action-Spaß zu bewundern. Die "Dom-Straßen", beidseitig bebaut, haben eine Gesamtänge von ca. 3,3 km.
Der Hamburger Dom ist eines der größten Volksfeste in Deutschland. Mehr als 2,8 Mio. Besucher aus der gesamten norddeutschen Region kommen in diesen 30 Tagen auf das Heiligengeistfeld.
Auf dem Dom findet der Besucher eine bunte Mischung aus Fahr-, Schau- und Belustigungs-, Süßwaren- sowie Verkaufsgeschäften, Kinderkarussells, Schießhallen, Spiel-, Automatenspielgeschäften, Bauchläden und, nicht zu vergessen, eine vielfältige Dom-Gastronomie bestehend aus Imbiss-, Schankbetrieben, Festzelt und Bäckereien.
Für Familien oder Gruppen, die ihr Auto stehen lassen, eine Tages- oder Gruppenkarte lösen und mit den Bussen und Bahnen des HVV zum Dom kommen, heißt es bei allen Fahr-, Kinderfahr- sowie Schau- und Belustigungsgeschäften: Nur ein mal Zahlen, die zweite Person fährt kostenlos mit! Pro Fahrkarte können die Familien oder Gruppen dieses Angebot zweimal nutzen.
Die nächsten Dom-Termine finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.
Geschichte des Hamburger Doms
Seinen Ursprung hat Norddeutschlands größtes Volksfest bereits im 11. Jahrhundert. Damals war es üblich, dass die fliegenden Händler bei Hamburger "Schmuddelwetter" in den Kapellen des Mariendoms am Speersort Schutz suchten – es war "Dom-Zeit". Im Jahr 1337 wurde den Händlern offiziell die Genehmigung erteilt, bei schlechtem Wetter ihre Stände in der Kirche aufbauen zu können. Und da es im Dezember fast immer regnete, war der Weihnachtsmarkt schneller unter den Sternengewölben des Gotteshauses etabliert, als dem Erzbischof lieb war.
Jahrmarktzeit ist Schaustellerzeit – nicht so in der Hansestadt. Hamburg hatte offenbar früh ein Herz für die Schausteller. Bereits im 16. Jahrhundert durften sie das ganze Jahr über und nicht nur auf den offiziellen Jahrmärkten in der Stadt auftreten. Der Vorläufer des Hamburger Doms entwickelte sich rasch zu einer höchst vergnüglichen Angelegenheit und wurde zum Treffpunkt für die Jugend.
Anfang des 19. Jahrhunderts begann der Mariendom zu bröckeln. Eine Restaurierung kam nicht in Frage und so wurde das Gotteshaus zwischen 1804 und 1806 kurzerhand abgerissen. Es war das Ende des Mariendoms, aber nicht das Ende des Marktes. Auf Senatsbeschluss verteilten sich die Händler auf die Marktplätze der Stadt. Bereits 1880 bauten die ersten Schausteller ihre Buden auf dem Heiligengeistfeld und der angrenzenden Glacierchaussee auf. Als 1892 die Cholera ausbrach, verbannte die Freie und Hansestadt Hamburg das alljährliche Spektakel ganz auf das Heiligengeistfeld, wo es noch heute regelmäßig drei Mal pro Jahr stattfindet und Hamburger und Gäste gleichermaßen erfreut.
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