Besondere Straßen in Hamburg - hamburg-magazin.de

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Daten & Fakten

Besondere Straßen in Hamburg

Wer sich einmal mit Hamburgs Straßen beschäftigt, kann dabei erstaunliche Entdeckungen machen. Eine Auswahl der interessantesten, beeindruckendsten und skurrilsten Fakten finden Sie hier.

Bäckerbreitergang

Bäckerbreitergang Nr. 49 bis 58 ist eine geschlossene Reihe von schlichten Fachwerkhäusern aus dem 18./19. Jahrhundert, charakteristisch für das Gängeviertel. Die Gänge waren typisch für Hamburgs alte Stadt. Morsche Fachwerkbauten und Häuserzeilen, dicht an dicht, enge Hinterhöfe, wenig Licht, engster Wohnraum für Tausende, ein ständiger Unruheherd noch bis in die 30er-Jahre. 

Deichstraße

Die Deichstraße, zwischen Freihafen und Nikolaikirche, ist ein Komplex Althamburgischer Bürgerhäuser unterschiedlichen Stils. Im Hinterhaus der Deichstraße Nr. 42 brach im Jahre 1842 der Große Brand aus, der ein Drittel der Stadt vernichtete. Eine Gedenktafel im Eingang erinnert an das Ereignis. Sehenswert sind die Fleetgänge, schmale Durchgänge zwischen den Häusern zum Wasser, und die Gebäude, 

Die älteste Straße

Die wahrscheinlich älteste Straße Hamburgs ist die Steinstraße. Sie wurde bereits im 13. Jahrhundert gepflastert und begegnet uns bis heute in volkstümlichen Liedern und Weisheiten. "He weit von Gott nich und von keen Steenstroot" ("Er kennt weder Gott noch die Steinstraße") lautet ein Sprichwort, mit dem ein nicht besonders intelligenter Zeitgenosse beschrieben wird 

Die kürzeste Straße

Die kleinste Straße Hamburgs ist gleichzeitig eine der berühmtesten: Die Herbertstraße. Die etwa 60 m lange Gasse widmet sich ganz der Prostitution und ist zu beiden Seiten durch eine Sichtbarriere abgegrenzt. Männer unter 18 Jahren dürfen nicht herein, für Frauen ist das Betreten grundsätzlich untersagt 

Die längste Straße

Die Elbchaussee ist mit fast 9 km die längste bewohnte Straße Hamburgs und angeblich auch die reichste. Wie der Name bereits andeutet, verläuft die Elbchaussee über weite Strecken parallel zur Elbe und bietet daher eine wunderschöne Aussicht übers Wasser 

Die merkwürdigsten Straßennamen

Eigentlich haben alle Hamburger Straßen ganz normale Namen. Klar, einige heißen "Irrweg", "Milchstraße" und "Rutschbahn". Vom "Schulterblatt" bis zum "Ellenbogen" sind es nur fünf Minuten Autofahrt, aber das ist noch lange kein Grund, sich darüber lustig zu machen 

Die teuerste Straße

Weihnachten am Neuen Wall

Der Neue Wall ist eine Einkaufsstraße in Hamburg, die für Luxus und hohe Preise bekannt ist. Juweliere, Designer und Innenausstatter bieten hier nur das Edelste, eine Verlockung reiht sich an die nächste. Der Neue Wall führt vom Jungfernstieg bis zur Stadthausbrücke und liegt zwischen Alsterfleet und Bleichenfleet 

Die unfallträchtigste Straße

Hamburgs Straße mit den meisten Unfällen ist die Dradenaustraße. Wie die MOPO mitteilte, passierten 2007 an der Ecke Dradenaustraße/Finkenwerder Straße/Waltershofer Straße mit Abstand die meisten Unfälle, nämlich 80. Die beteiligten Personen sind jedoch meist glimpflich davongekommen, es gab nur fünf Verletzte. Die wohl gefährlichste Straße in Hamburg ist die Max-Brauer-Allee, denn an der 

Peterstraße

Die Peterstraße nahe des Großneumarktes zählt mit den Straßen "Hütten" und "Neanderstraße" zur "Traditionsinsel". In der Peterstraße 35-37 befand sich ehemals das Beyling-Stift, das zwischen 1966 und 1982 mit Unterstützung der Alfred Toepfer Stiftung wieder restauriert wurde. Die großbürgerlichen Wohnhäuser wurden detailgetreu rekonstruiert, denkmalgeschützte Fassaden wie die des Johannes Brahms 



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