| Sehenswürdigkeiten in Hamburg |
Hamburg von seiner schönsten Seite im Bild festgehalten – Ob Speicherstadt, Hafengeburtstag oder Reeperbahn. Die Internetseite www.fotografieren.net von Thomas Panzau präsentiert eine Bilderdatenbank der interessantesten Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen und Stadtteile der Hansestadt Hamburg. Als freier Fotojournalist und Autodidakt der Fotografie hat sich Thomas Panzau in den vergangenen 15 Jahren auf den Bereich Hamburg spezialisiert und präsentiert die schönsten Arbeiten nun endlich Online. Ein Highlight ist der jährlich erscheinende Fotokalender. Für Alteingesessene genauso interessant wie für Neuzugewanderte. Alle Informationen finden Sie unter www.fotografieren.net.
Buchtipp:
Die
Brücken von Hamburg – Mit seinen insgesamt 2.479 Brücken ist Hamburg die Stadt mit den meisten
Brücken in ganz Europa, und auch wenn nicht alle Brücken gleichermaßen
ansehnlich sind, üben viele von ihnen doch eine starke Faszination auf
den Betrachter aus.
In diesem Buch wurde der Zauber von Hamburgs Brücken
in gelungenen Fotos eingefangen, wobei prächtige Panoramabilder ebenso
gezeigt werden wie verspielte Details. Zusätzlich zu den eindrucksvollen
Bildern liefert der Band auch historische Informationen und
Erläuterungen zur Architektur. Für Unterhaltung und Auflockerung sorgen
amüsant erzählte Anekdoten wie zum Beispiel über den Spuk auf der
Bleichenbrücke und die verwöhnten Alsterschwäne. Außerdem werden
Sprichwörter, Lieder und Gedichte zitiert, die gut in den Zusammenhang
passen.
Von
Eigel Wiese, Europäische Verlagsanstalt, 136 Seiten, Preis: 22,- Euro.
Das Buch können Sie
direkt bei Amazon bestellen.
1907 bis 1911 erbaut, ist der Alte Elbtunnel
die erste Flussuntertunnelung des Kontinents. Er verbindet St. Pauli und die Werftinsel
Steinwerder. Die grünspanüberzogene Kuppel bei den Landungsbrücken ist der Eingang zu
den zwei 426,5 m langen gekachelten Tunnelröhren. In Aufzugkörben erreicht man die Fahrbahnen
und Fußwege, die außer Sonn- und Feiertag für PKW, Rad- und Fußgänger geöffnet sind.
Der Bau des Elbtunnels war notwendig geworden, da durch die Expansion im
Hafen und die zunehmende Zahl an Hafenarbeitern unhaltbare Zustände
eingetreten waren. Nachdem Pläne für Schwebebahn, Trajekt und Hochbrücke
verworfen worden waren, entschied man sich für einen Tunnel nach Vorbild des
Clyde-Tunnels in Glasgow.
Der Elbtunnel wurde unter beträchtlichem Aufwand erstellt. Bereits beim
Abteufen des Schachts in Steinwerder und anschließend der Tunnelröhren
musste unter Druckluft gearbeitet werden. Die Ausschachtung erfolgte nach
dem Prinzip der Tauchglocke mit Hilfe eines eisernen Senkkastens, die
Bohrungen für die Röhren im Schildvortrieb.
Das Innere des Bauwerks ist praktisch und dekorativ gestaltet. Die Fahrstuhlanlagen sind als sichtbare Eisenkonstruktion jeweils auf der Straßenseite in den kreisrunden Schacht
eingestellt. Die plastische Ausstattung einschließlich der zahlreichen Majolikareliefs entwarf
Hermann Perl. Die Vorhalle für Fußgänger im östlichen Eingang wurde mit prächtigem farbigem Mosaik und einer Bronzetafel mit den wichtigsten Tunneldaten versehen. Verschiedenfarbige Kacheln kleiden das Tunnelgebäude aus und sind durch Majolikareliefs geschmückt. In den Tunnelröhren wurden Darstellungen von Wassergetier, wie Fischen, Krebsen, Muscheln, aber auch Fundstücken
und Ratten appliziert.
Trotz der Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg überrascht der Umfang der
erhaltenen Majolika, die neben Allegorien der Stadt Hamburg als Bauherrin,
den technischen Innovationen des 19. Jahrhunderts und der Beherrschung der
Urkräfte der Natur auch volkstümliche Motive aufnahmen: die Lebenswelt der
Arbeiter, Abschied und Begrüßung, Arbeitsort und Wohnort sowie Wassergetier.
Sowohl technisch, als auch hinsichtlich seiner Ausstattung bildete der
Tunnel zu Anfang des 20. Jahrhunderts eine Sensation und gehört zu den
wichtigsten Baudenkmälern Hamburgs. Noch heute stellt er den kürzesten
Zugang zum Freihafen dar, der ebenso vom Berufsverkehr, wie auch als
Freizeitziel von Touristen und Hamburgern in großer Anzahl genutzt wird.
Mo-Fr 5.30-20.00 Uhr, Sa. 5.30-16.30 Uhr.
Für PKW gebührenpflichtig.
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Grad Panorama> Im Alten Elbtunnel
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