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HafenCity

Hamburgs wachsender Stadtteil: HafencityDie HafenCity ist das größte stadtentwicklungspolitische Vorhaben in Hamburg. Es folgt dem Leitgedanken einer Cityerweiterung im Maßstab der europäischen Stadt. Die bauliche Dichte, die Ausprägung der Baumassen sowie die Gestaltung des öffentlichen Raumes sollen diesem städtebaulichen Leitbild verpflichtet sein. Seine Lage am Wasser der Hafenbecken und der Elbe bietet die Chance zur Entwicklung lebendiger, unverwechselbarer, maritimer Milieus.

Ein neues Kreuzfahrtterminal des Hamburg Cruise Center am Grasbrook wird zu einem lebendigen Anziehungspunkt in der HafenCity und bietet bereits heute einen Vorgeschmack auf das endgültige Cruise Center, das mit der Realisierung des Überseequartiers ab 2009 in Betrieb gehen wird. Hafencity - Wohnen und Arbeiten am WasserDas großzügig und attraktiv gestaltete Hamburg Cruise Center ersetzt die bisherige Leichtbauhalle und bietet eine deutliche Verbesserung für die Abfertigung der Kreuzfahrtschiffe.

Die HafenCity ist Hamburgs neuester Stadtteil. Seit dem 1. März 2008 ist das Gebiet von der Kehrwiederspitze bis zu den Elbbrücken inklusive der historischen Speicherstadt ein eigener Stadtteil im Bezirk Hamburg-Mitte.


Magellan-Terrassen – Hamburg hat jetzt seinen ersten spektakulären Wasserplatz in der HafenCity: Am Sandtorhafen, wo ab 1866 Schiffe aus aller Welt anlegten, um ihre Waren zu löschen, ist in zehnmonatiger Arbeit der nahezu 5.000 Quadratmeter große Platz für die Magellan-Terrassen fertig gestellt worden. Weitere Informationen.

Vasco-da-Gama-Platz

Marco-Polo-Terrassen

Dalmannkaipromenade und Dalmannkaitreppen

Buchtipps


Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Errichtung des Internationalen Schifffahrts- und Meeresmuseums Peter Tamm wurde im Juni 2004 gesetzt. Der jetzt umzubauende Kaispeicher B wird eine Schauausstellung mit sieben Themenbereichen beherbergen. Zu sehen sein werden u. a. rund 27.000 Schiffsmodelle, 50.000 Konstruktionspläne von Schiffen, rund 5.000 Gemälde bedeutender Marinemaler, eine Vielzahl nautischer Geräte, Uniformen, Waffen, Möbelstücke, Porzellan, Silber und Grafiken sowie rund 1,5 Millionen Fotografien. Ein besonderes Highlight sind die 47 Originalbriefe des englischen Admirals Horatio Nelson. Darüber hinaus werden dort das Wissenschaftliche Institut für Schifffahrts- und Marinegeschichte, eine Bibliothek und ein Archiv u. a. mit 120.000 Büchern, ein Museumsshop und ein Café mit Außenterrasse einziehen. Ein besonderer Bereich bietet Raum für Veranstaltungen, wie Symposien, Lesungen oder Vorführungen, die die maritime Museumswelt beleben.


"Elbphilharmonie" Der Senat hatte sich ebenso für den Bau einer neuen Konzerthalle auf dem Kaispeicher A ausgesprochen. In exponierter Lage in der HafenCity könnte diese "Elbphilharmonie" ein international beachtetes Wahrzeichen für Hamburg werden. Das Architekturbüro Herzog & de Meuron hatte einen entsprechenden Entwurf präsentiert. Das bisher erarbeitete Konzept sieht vor, die Konzerthalle auf dem Speichergebäude zu errichten. Daneben ist eine Mantelbebauung mit Hotel und Wohnungen geplant. Diese soll zum Teil die Realisierung der Konzerthalle finanzieren. Darüber hinaus sind weitere Sponsoren erforderlich. Projektentwickler ist die Genius Loci Grundstückentwicklungsgesellschaft mbH. Die neue Konzerthalle soll bis 2008 fertig gestellt werden. Dieser Zeitrahmen entspricht der weiteren Entwicklung der HafenCity im Bereich Dalmannkai.Weitere Informationen zur Elbphilharmonie.


Blick vom Viewpoint auf die Magellan-TerrassenSchöne Aussichten für die HafenCity – Der View Point 
Die HafenCity bietet für alle Hamburger und Touristen eine Attraktion: Von einer Aussichtsplattform können Besucher sich inmitten des Baugeschehens ein Bild von den Realisierungsfortschritten der HafenCity machen und den Weitblick über den Hafen genießen. Der ViewPoint ist südlich des SAP-Gebäudes am Großen Grasbrook zu finden.

Der View Point selbst ist bereits ein echter Hingucker. 13 m hoch, aus zwölf Tonnen Stahl, auffällig orange und in ungewöhnlicher Gestalt kommt der Turm daher und avancierte bereits in kürzester Zeit zum Publikumsmagneten. Bis zu 25 Personen können zeitgleich aus dem Kopf des View Points die aktuellen Veränderungen überblicken: die neuen Gebäude am Sandtorkai und Dalmannkai, die Entstehung der Konzerthalle auf dem historischen Kaispeicher A und die einfahrenden Kreuzfahrtschiffe im Überseequartier. Eine Schautafel erleichtert die Orientierung im Gebiet. Und mit dem Fernrohr ist der Sprung über die Elbe ein Leichtes.

ViewPoint in der HafenCity, Foto: www.hafencity.com, HCH GmbHWenn die Queen Mary 2 oder andere Luxusliner in der HafenCity anlegen, ist der ViewPoint einer der begehrtesten Plätze. Der spektakuläre Entwurf des View Points stammt vom Hamburger Architekturbüro Renner Hainke Wirth, das bereits den nahe gelegenen Kreuzfahrtterminal aus bunten Seecontainern plante. Architektin Karin Renner ließ sich bei der Gestaltung des View Points einerseits von den "tierhaften Krananlagen im Hafen" inspirieren und anderseits von "einem Periskop, das aus dem Nichts auftaucht und rundum schaut".


HafenCity InfoCenter im Kesselhaus
Das HafenCity InfoCenter im ehemaligen Kesselhaus der Speicherstadt bietet alles Wissenswerte über das bedeutendste Stadtentwicklungsprojekt Hamburgs. Es wird den Planungsprozess kontinuierlich begleiten und dokumentieren, wie Hamburgs neues Stadtgebiet Stück für Stück Realität wird. Mehr dazu.


Science Center / Aquarium / Wissenschaftstheater
Das Science Center mit Aquarium und Wissenschaftstheater wird architektonischer und kultureller Höhepunkt des 275.000 m² großen Herzstücks der HafenCity, des Überseequartiers. Mehr zum Science Center


U 4 – Schlüssel zum Erfolg! – Die Hochbahn beginnt mit den Vorbereitungen zum Planfeststellungsverfahren für die unterirdische U-Bahnausfädelung im Bereich der Haltestelle Rathaus und der unterirdischen Anbindung der HafenCity. Senator Dr. Michael Freytag: "Mit der HafenCity realisieren wir mitten im Herzen der wachsenden Metropole Hamburg das wichtigste Zukunftsprojekt unserer Stadt. Die HafenCity ist derzeit das größte europäische Stadtentwicklungsvorhaben. Entscheidend für den Erfolg dieses Jahrhundertprojektes ist die optimale verkehrliche Anbindung an das übrige Nahverkehrsnetz. Die unterirdische Anbindung durch die U 4 ab dem Rathausmarkt verbindet die entscheidenden Vorteile: sie erfüllt die Anforderungen der Investoren, schont das wertvolle Flächenpotenzial in der Innenstadt und der HafenCity, das Stadtbild bleibt unbeeinträchtigt, und wir halten uns für die Zukunft die Möglichkeit einer Weiterführung dieser Trasse in Richtung Süden für den Sprung über die Elbe offen. Die Realisierung der U 4 ist für die HafenCity der Schlüssel zum Erfolg. Ein erstklassiges Projekt kann nur durch ein erstklassiges Verkehrssystem erschlossen werden. Ohne U 4 gibt es keine HafenCity."


Hamburgs Partnerstädte in Übersee – Die bauliche Erschließung der HafenCity geht weiter voran. Im Gebiet Nördliches Überseequartier und Östlicher Magdeburger Hafen tragen die Straßen nun asiatische Städte- und Ländernamen, die u. a. Hamburgs Partnerstädte in Übersee berücksichtigen und würdigen sollen. Im südlichen Überseequartier, in unmittelbarer Nähe des Kreuzfahrtterminals, sind amerikanische Städtenamen – darunter ebenfalls eine Partnerstadt – ausgewählt worden:

  • Sandtorpark: nach seiner Lage südlich des Straßenzuges "Am Sandtorkai"

  • Am Sandtorpark: nach der Lage am Sandtorpark

  • San-Francisco-Straße: nach der nordamerikanischen Stadt in Kalifornien, bedeutendster Hafen und Handelsplatz an der Westküste der USA

  • Überseeallee: nach ihrer Lage im neuen Überseequartier

  • New-Orleans-Straße: nach der nordamerikanischen Hafenstadt im Mississippidelta, Haupthandelshafen des Staates Louisiana

  • Chicagokai: nach der nordamerikanischen Stadt am Michigansee, seit 1994 Partnerstadt Hamburgs

  • Singapurstraße: nach der Hauptstadt der gleichnamigen ostasiatischen Insel

  • Tokiostraße: nach der japanischen Hauptstadt

  • Shanghaiallee: nach der ostchinesischen Hafenstadt, seit 1986 Partnerstadt Hamburgs

  • Shanghaibrücke: nach ihrer Lage im Verlauf der Shanghaiallee

  • Hongkongstraße: nach der südchinesischen Großstadt

  • Osakaallee: nach der japanischen Hafenstadt, seit 1989 Partnerstadt Hamburgs

  • Busanbrücke: nach der südkoreanischen Hafenstadt

  • Koreastraße: nach der ostasiatischen Halbinsel


Fayence Krug, Helms MuseumArchäologie in der HafenCity – Die HafenCity nimmt immer mehr Gestalt an. Der im Aufbau begriffene Stadtteil Hamburgs hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich, die eng verbunden ist mit der Entwicklung Hamburgs und seines Hafens, aber auch mit der Speicherstadt und populären Gestalten wie der des 1401 hier hingerichteten Piraten Klaus Störtebeker. Vor diesem spannenden historischen Hintergrund konnten die Archäologen des Helms-Museums den ersten Bauabschnitt der HafenCity im Bereich Sandtorkai mit ihren Ausgrabungen begleiten. Herausgekommen sind dabei zahlreiche Aufsehen erregende Funde, die nun erstmals umfassend in einer neuen Publikation des Helms-Museums vorgestellt werden: "Der Hamburger Hafen: Das Tor zur Welt im Spiegel der archäologischen Funde".

Auslöser für die archäologischen Untersuchungen am Sandtorkai waren die Bauarbeiten für die ersten neuen Gebäude in der HafenCity im Mai 2003. Aufgrund der zu erwartenden archäologischen Befunde konnte das Helms-Museum, Hamburger Landesmuseum für Archäologie, im Jahr 2003 Ausgrabungen auf dem historisch bedeutsamen Gelände durchführen. Die Erwartungen der Archäologen wurden nicht enttäuscht: Die gefundenen archäologischen Objekte geben aufschlussreiche Einblicke in die seit Jahrhunderten bestehenden Fernhandelsbeziehungen Hamburgs. Die Ausgräber stießen bei ihren Untersuchungen auf die baulichen Überreste der alten Stadtbefestigung und des Hafenausbaues. Neben Keramikscherben des 14. bis 17. Jahrhunderts wurden hervorragend erhaltene Lederreste von frühneuzeitlichen Schuhen gefunden.

Mit der Präsentation der Grabungsergebnisse können nun die aufgedeckten Zeugnisse längst vergangener Zeiten zum Sprechen gebracht und in ihren historischen Kontext gestellt werden. Hervorzuheben ist besonders, dass in der jetzt vorliegenden Publikation erstmals für Hamburg bestimmte Warenströme und Handelsgüter der frühen Neuzeit deutlicher als bisher erfasst und dargelegt werden konnten.

Der reich bebilderte Katalog mit dem Titel "Der Hamburger Hafen: Das Tor zur Welt im Spiegel der archäologischen Funde" ist für 11,90 Euro ab sofort im Museumsshop des Helms-Museums und im Kesselhaus erhältlich oder kann unter der E-Mail bestellt werden unter birte.prommersberger@helmsmuseum.de.


Buchtipps:

MERIAN live! Hamburger Hafen - direkt bei Amazon bestellenMERIAN live! Hamburger Hafen
MERIAN Verlag 2008, 128 Seiten, ca. 80 Farbfotos sowie Stadtplan zum Herausnehmen, Preis 12,50 Euro

MERIAN live! "Hamburger Hafen" legt dem Leser nicht nur die Highlights Fischmarkt, Speicherstadt und Deichtorhallen ans Herz, sondern macht auch Lust auf weniger bekannte Sehenswürdigkeiten. In drei MERIAN-Spezials wird ausführlich über den Kreuzfahrtstandort Hamburg, die Speicherstadt und die Werften erzählt. Zahlreiche Adressen für den Einkaufsbummel, den Museumsbesuch oder die Abendgestaltung machen den MERIAN live! zu einem kompetenten Reisebegleiter. Zur schnellen und einfachen Orientierung dienen der sechsseitige Kartenatlas, ein Detailplan von Speicherstadt und HafenCity sowie ein herausnehmbarer Stadtplan. Wer sprachlich im Dunkeln tappt, dem hilft vielleicht der MERIAN-Sprachführer, der zahlreiche Seemannsbegriffe erklärt.Jetzt bestellen bei amazon.de

 

 


Der Sandtorkai – Der erste Bauabschnitt der HafencityDer Sandtorkai – Der erste Bauabschnitt der Hafencity

Ralf Lange, Mitwirkende: Susanne Bühler und Axel Pinck, Edition Temmen, 96 Seiten, Preis: 14,90 Euro

Der Sandtorkai ist eines der ersten fertig gestellten Quartiere in der neu entstehenden Hamburger HafenCity. Südlich der Innenstadt und direkt an der Elbe gelegen, hat dieser neue Stadtteil eine abwechslungsreiche Geschichte hinter sich. Vom Wallgraben entwickelte er sich zu einem dicht besiedelten Gängeviertel mit geschlossener Fachwerkbebauung, um dann wiederum neuen Hafenanlagen zu weichen. Heute steht nun ein Ensemble von individuellen Einzelbauten auf der ehemaligen Kaifläche.

Jetzt bestellen bei amazon.deMit eindrucksvollen historischen Aufnahmen, Luftbildern und Fotos der Bauwerke während und nach der Bauphase, ermöglicht das Buch dem Leser eine Reise durch die Geschichte des Hafengebiets. Das Buch ist zweisprachig, in deutscher und englischer Sprache, gestaltet.


Speicherstadt und HafenCity Speicherstadt und HafenCity
von Egbert Kossak, Ellert & Richter Verlag, 96 Seiten,  Preis 14,95 Euro

Hamburgs Wiege stand an der Mündung der Alster in die Elbe, dort wo sich heute der grandiose Blick auf die Speicherstadt öffnet. Hier bildete sich Hamburgs erster Hafen, hier wurden Seeräuber geköpft, Schiffe gebaut und das Vieh geweidet. Weitsichtige Senatoren und Reeder errichteten später auf dem Grasbrook Europas größtes Warenlager, die Speicherstadt. Heute legt die Großbaustelle der HafenCity Zeugnis von der aktiven Entwicklung der Stadt im Fluss ab, die der Autor mit detaillierter Geschichtskenntnis und der zwanzigjährigen Erfahrung als Hamburgs Oberbaudirektor beschreibt. Der informative Bildband enthält neben zahlreichen historischen Aufnahmen, Stichen und Karten auch zahlreiche Abbildungen zur Planung und zur den ersten Baumaßnahmen der HafenCity.Jetzt bestellen bei amazon.de Die wichtigsten Adressen, Tipps zu Rundgängen und ein Glossar zu den Straßennamen machen dieses Buch zu einem schönen Nachschlagwerk für alle, die an der Weiterentwicklung der Hansestadt interessiert sind.


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