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Architektur-Highlights in Hamburg
   
ABC-Bogen
Berliner Bogen
Channel Tower
Das Silo
Dockland
Elbchaussee-Villa E 96
Elbphilharmonie
Internationaler Seegerichtshof
Perlenkette

Buchtipps


Architetur-Highlights in HamburgDie Rubrik "Architektur-Highlights in Hamburg" ist ein stetig wachsender Pool der interessantesten zeitgenössischen Bauten Hamburgs.

Im Verlauf finden Sie avantgardistisch anmutende Kunst und moderne Architektur des 20. Jahrhunderts. Denn wo Architekten keine Rücksicht auf historische Aspekte nehmen müssen, entstehen teils herausragende Neubauten, wellenförmig und gläsern. Die moderne Architektur ist besonders auffällig und ungewöhnlich. Doch diese Bauweise mit diversen Materialien beeindruckt viele Besucher. Somit stößt man immer wieder auf faszinierende Bauwerke, wenn man in Hamburg unterwegs ist.


ABC-Bogen

ABC-BogenDer ABC-Bogen ist eines der modernsten und fortschrittlichsten Bürogebäude Europas. Das architektonische Highlight wurde im Jahre 2000 fertig gestellt, hat einen bogenförmigen Hauptteil und einen wellenförmig geschwungenen Gebäudetrakt zur ABC-Straße. Auch die Innenausstattung ist dem modernen Standard angepasst. Die durchgehende Glasfassade des ABC-Bogens ist nicht nur optisch ein Höhepunkt, sondern berücksichtigt als Klimafassade ökologische Aspekte. Das Gebäude wurde zentral in der City errichtet, und zwar im Einkaufs- und Passagen-Viertel, in der Nähe des Gänsemarktes. Der faszinierend gewölbte Bogen aus Beton und Glas bietet 14.000 m 2 Nutzfläche im Erdgeschoß sind etwa 400 m 2 für Läden vorgesehen. Der Bau des ABC-Bogens begann 1998 und die Fertigstellung folgte im Jahre 2000, die Gebäudekosten beliefen sich auf 21 Millionen Euro. Das zuständige Architekturbüro war Bothe, Richter, Teherani (BRT).


Berliner Bogen

Das eindrucksvollste Bürohaus am Berliner Tor ist der Berliner Bogen, der eine ungewöhnliche Bogenform aufweist, die die Grenze zwischen Dach und Wand auflöst. Der Berliner Bogen erstreckt sich über eine Länge von 140m, eine Breite von 70 m und eine Höhe von 36 m. Im Innern befinden sich sechs trapezförmige Wintergärten sowie 30.000 m 2 Bürofläche, die rund 1.200 Arbeitsplätze bieten. Aufgrund der Berücksichtigung von Klima- und Lärmpuffern bei der Konstruktion des Bürohauses erübrigt sich die herkömmliche Klimaanlage, und somit ist der Berliner Bogen auch ein energiesparendes Haus. Dieses einzigartige, im Dezember 2001 fertig gestellte Bauwerk wurde vom Architektenbüro BRT geplant und umgesetzt. Die Baukosten für den Berliner Bogen beliefen sich auf zirka 110 Mio. Euro.


Channel Tower

Channel_Harburg (Tower)Der Channel Tower in Harburg ist mit 80 Metern das höchste Gebäude südlich der Elbe. Seine individuelle Form spiegelt Industriearchitektur und moderne Architektur wieder. Der Tower bietet vielfältige Außenansichten und bringt Leben in das Harburger Channel Gebiet.

Channel_Harburg (Tower)Die treppenartige Gebäudeform vom 4. bis zum 7. Obergeschoss ermöglicht die Aussicht über Harburg und Elbe hinweg bis nach Hamburg. Besondere Highlights des Towers sind das separate Konferenzzentrum mit Lounge im 16.Obergeschoss sowie das großzügige 5,60 m hohe Eingangsfoyer mit Café-Bar, das für verschiedene Veranstaltungen dient. Außerdem bietet der Tower nicht nur eine Menge Bürofläche, sondern auch günstige Wohnmöglichkeiten.


Das Silo

Silo (channel_harburg)In der Harburger Hafenwelt, wo Tradition und Moderne aufeinander treffen, steht das Silo im Schellerdamm 16 und ist eins der drei einzigartigen Hochhäuser des Hafens. Das Bürogebäude bietet eine sensationelle Aussicht auf den Hafen, und die Fassade verkörpert Individualität durch ihre exklusive Gestaltung.

Die Architekten, Heiner Limbrock und Projektleiter Michael Pante, haben die alte Ästhetik des Silos erhalten und es zusammen in etwas Neues verwandelt. Von den 16 Silozellen wurden sechs beibehalten, die sich an die 14 modernen Büroetagen angleichen. Die Schüttkegelhalle im Erdgeschoss blieb ebenfalls erhalten und wurde zu Gastronomie- und Ladenflächen umgebaut. So befindet sich im Erdgeschoss das einmalige Restaurant "Silo 16".
Weitere Informationen zum Restaurant "Silo 16"


Dockland

Das DocklandDas Dockland ist ein gigantisches Bürohaus aus Glas und Stahl auf einem festem Sockel. Durch die bugförmige Auskragung um 24 Grad entsteht in der Gesamtansicht der Eindruck eines Schiffes. Damit ist das Dockland eines der spektakulärsten Hamburger Kontorhäuser und eine Bereicherung für die anspruchsvolle Hamburger Perlenkette, die den Uferstreifen zwischen Neumühlen und der Speicherstadt städtebaulich verbindet. Da es direkt am Eingang des Hamburger Hafens liegt, zwischen der Nordelbe und Fischereihafen, bietet der Hafenrand optimale Verkehrsanbindung und ein vielfältiges gastronomisches Angebot. Die Projektidee entstand 1995 und wurde entworfen vom deutschen Architekturbüro BRT, das 1991 von Jens Bothe, Kai Richter und Hadi Teherani gegründet wurde. Der Baubeginn war Ende 2002, und die Fertigstellung folgte im Herbst 2005. Die Gebäudekosten beliefen sich auf rund 30 Millionen Euro. Besonderheit beim Aufbau war das Grundstück, das zum größten Teil auf der Wasserfläche ist und das speziell für den Bau aufgeschüttet werden musste. Das Bauwerk besitzt auf der Landseite eine Treppe aus Holz und Glas mit 140 Stufen, die zur öffentlichen Aussichtsplattform mit 480 m 2 führt und Einsicht in das Gebäude bietet.

Das DocklandAußerdem besitzt es einen eigenen Fähranleger der Hapag-Hafenfähre und gehört somit zum Fährenbetrieb. Im Sockel befinden sich 24 Parkplätze und im Freien weitere 55 Stellplätze. Das Gebäude ist etwa 132 m lang, 29 m (über Land) hoch und 40 m (ab Wasserspiegel mit Staffelgeschoss und Radar) hoch. Das Dockland wurde mit dem Architekturpreis "Leaf Award" in der Kategorie "Best Structural Design" ausgezeichnet.


Elbchaussee-Villa E 96

Aussenansicht der Villa E96Die auffällige Villa E 96 ist definitiv eine auch für Hamburg außergewöhnliche Location, die sich für alle Arten von Veranstaltungen und Events eignet. Ob Familienfest, edles Geschäftsmeeting oder romantisches Dinner zu zweit, für jede Gelegenheit bieten die exklusiven Örtlichkeiten den richtigen Rahmen. Auf Wunsch wird auch ein Full-Service-Team angeboten, das dem Besucher mit viel Erfahrung, kreativen Ideen und technischem Know-how zur Seite steht, damit die Veranstaltung ein unvergesslicher Tag wird.

Architekt Heinrich Stöter nennt seinen speziellen Stil "poetischen High-Tech-Barock". Diese moderne Art von Architektur ist sehr farbenfroh und auffällig. So prangt beispielweise eine rot-weiß gestreifte Wandfläche als Farbtupfer in der sachlichen Glasfassade. In dem Bauwerk "Villa E96" wurden Kunst, High-Tech und Ökologie verbunden. Weitere Informationen zur Villa E 96


Elbphilharmonie (in Bau)

Elbphilharmonie (www.rege-hamburg.de)Hamburg erhält mit der Elbphilharmonie ein neues eindrucksvolles Konzerthaus und Wahrzeichen, das einer der zehn besten Konzertsäle der Welt werden soll. Zugleich soll die Elbphilharmonie als Aufführungsort für klassische Musik und Popmusik dienen. Der 1963 erbaute Kaispeicher A, der ein ehemaliges Kaffee- und Kakaolager ist, wird zur Elbphilharmonie Hamburg umgebaut. Das wesentliche Ziel des Umbaues besteht darin, die Elbphilharmonie mit drei Konzertsälen, einem Hotel, Wohnungen, einer Plaza auf 37 m Höhe und Parkplätzen im Kaispeicher auszustatten. Der spektakuläre Glasbau ist von dem Schweizer Architekturbüro Herzog & de Meuron entworfen.
Weitere Informationen zur Elbphilharmonie


Internationaler Seegerichtshof

Internationaler Seegerichtshof (www.itlos.org)Die Bauarbeiten am Internationalem Seegerichtshof der Vereinten Nationen begannen im Mai 1997 und wurden bereits drei Jahre später, am 3. Juli 2000, fertig gestellt. Im Erdgeschoss des internationalen Seegerichtshofs befindet sich eine Cafeteria und im Obergeschoss sind exklusive Speiseräume vorzufinden. Das Grundstück ist ein umfassendes Parkgelände mit vielen naturgeschützen, bis zu 350 Jahre alten Bäumen, das sich bis zur Elbchaussee erstreckt.

www.itlos.orgDie Villa Schröder inmitten dieser Parklandschaft dient dem Internationalem Seegerichtshof als repräsentatives Kasino. Früher wurde die Villa Schröder für gesellschaftliche Sommersitze Hamburger Kaufleute genutzt. Die Villa ist durch einen von außen nicht sichtbaren Verbindungsgang mit dem Internationalen Seegerichtshof verbunden. Trotz der modernen Eingriffe strahlt die Villa immer noch in ihrem alten Glanz.

22609, Am Internationalen Seegerichtshof 1
Telefon 0 40/3 56 07-0


Promenade am DalmannkaiPerlenkette

Unter der Idee der "Perlenkette" sind in den vergangenen zehn Jahren erstaunliche und abwechslungsreiche Gebäude entstanden, die dem Hafenrand einen neuen Charakter verliehen haben. Ebenso haben Büros, Wohnungen, Restaurants und Läden den Ort bunter und zu einem touristischen Aufenthaltsort gemacht. Ziel der Perlenkette ist es, einerseits die Wasserfläche der Stadt zu beleben, um die Faszination der Stadt zu potenzieren und andererseits im Kernbereich Hamburgs das Wohnen stärker zu etablieren. Weiterhin steckt hinter der Perlenkette der Wunsch, die beschaulichen Fußwege und Promenaden miteinander zu verbinden. Somit ist die Perlenkette ein gangbares und anspruchsvolles Leitmotiv.

Architektur in Hamburg – Der große ArchitekturführerArchitektur in Hamburg: Der große Architekturführer
von Ralf Lange, Junius Verlag 2008, 384 Seiten, Preis: 29,90 Euro

Viel gebaut wurde in Hamburg schon immer. Zum einen, weil durch Brände und Kriege vieles zerstört wurde und zum anderen, weil die Kaufmannsstadt sich immer wieder neuen wirtschaftlichen uns sozialen Situationen angepasst hat. Heute gilt Hamburg als attraktiver Wohnstandort mit einem Mosaik aus unterschiedlichen Stadtteilen und Bauten. Gerade diese Unterschiede zwischen den Hamburger Stadtteilen prägen dabei die Individualität der Hansestadt.

"Architektur in Hamburg" fasst zahlreichen Besonderheiten der Hamburger Architektur in einer Mischung aus Architekturführer und Nachschlagewerk benutzerfreundlich zusammen. Mehr als 1.000 Objekte aus Hamburg und Umgebung werden in Einzeldarstellungen vorgestellt und dabei auch in ihre Geschichte im städtebaulichen und zeitgeschichtlichen Kontext eingebettet. Der Aufbau des Buches ermöglicht es dabei, die Bauten in 13 verschieden Rundgängen zu besichtigen. Vier verschiedene Register (Architekten, Epochen, Gebäudetypen und Straßen) Jetzt bestellen bei amazon.deerlauben außerdem das gezielte Suchen nach einem gewünschten Thema.


Architektur in Hamburg. Jahrbuch 2008, Junius Verlag 2008Architektur in Hamburg. Jahrbuch 2008
Hrsg. Hamburgische Architektenkammer, Junius Verlag 2008, 191 Seiten, Preis: 39,90 Euro

Das Jubiläums-Jahrbuch, herausgegeben von der Hamburgischen Architektenkammer, präsentiert jährlich die wichtigsten Hamburger Bauten und wirft einen kritischen Blick auf das aktuelle Architekturgeschehen in Hamburg. Im Jahrbuch 2008 werden u. a. der Info-Pavillon Überseequartier/HafenCity (Bolles + Wilson), das Projekt Betreutes Wohnen Engelbekhof (Akyol Gullotta Kamps Architekten) sowie die Bibliothek und das Hörsaalgebäude der Bucerius Law School (Meding Plan + Projekt GmbH) vorgestellt.

Die redaktionelle Verantwortung für das Jahrbuch 2008 tragen Dr. phil, Ullrich Schwarz, Geschäftsführer der Hamburgischen Architektenkammer und Professor am Institut für Architekturtheorie und Baukunst der TU Graz, Dirk Meyhöfer, Studium der Architektur, freier Fachjournalist für Architektur und Städtebau sowie Claas Gefroi, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Hamburgischen Architektenkammer Jetzt bestellen bei amazon.deund freier Autor und Architekturkritiker.

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