Bibliotheken & Archive
Hamburger Geschichtswerkstätten und Stadtteilarchive
Die Geschichte Hamburgs und der einzelnen Stadtteile wird in den Geschichtswerkstätten und Stadtteilarchiven aus der Sicht und mit Beteiligung von Menschen erforscht, erzählt und dargestellt. Dabei seht der Alltag dieser Menschen, ihr Lebensumfeld, ihre Biografien im Mittelpunkt.
Gesammelt werden vorwiegend Zeugnisse des alltäglichen Lebens, die in traditionellen staatlichen Archiven keinen Platz finden. Dabei richtete sich der Blick auf einen überschaubaren geografischen Raum, einen Stadtteil, eine Straße oder ein Haus.
Die Sammlungen umfassen Fotos, Dokumente, Karten, Stadtpläne schwerpunktmäßig aus den letzten hundert Jahren. Die Archive sind öffentlich zugänglich und bieten den Besuchern die direkte Möglichkeit, einen persönlichen Beitrag zur Geschichtsschreibung zu leisten. Regelmäßige Ausstellungen, Buchveröffentlichungen, Filme, Stadtteilrundgänge und Infotafeln vor Ort informieren über aktuell erarbeitete Themen.
Die Stiftung Hamburger Geschichtswerkstätten bietet ein Programm von über 200 Stadtteilrundgängen zu historischen, politischen und kulturellen Themen, und das nicht nur in der City oder in den Szenestadtteilen, sondern von Horn über Fuhlsbüttel bis Bergedorf und Wilhelmsburg. Hier können Sie den Flyer "Kiek mol" mit den aktuellen Führungen runterladen.
Derzeit sind 15 in Hamburg arbeitende Stadtteilarchive bzw. Geschichtswerkstätte vernetzt.
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