Die private Krankenversicherung - hamburg-magazin.de

Anzeige

Gesundheit & Lebenshilfe

Die private Krankenversicherung

In Deutschland unterscheidet man die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) und die private Krankenversicherung (PKV). Die GKV zählt rund 70 Mio. Mitglieder. Bei der PKV sind somit nur wenige Personen versichert. Ein Grund hierfür sind die Annahmevoraussetzungen, die viele Menschen nicht erfüllen.

So galt im Jahr 2011 für Arbeitnehmer, dass sie in den 12 Monaten vor Antragsstellung über 49.500 Euro brutto verdient haben müssen, um in die PKV wechseln zu dürfen. Einkommensunabhängig zum Abschluss berechtigt sind unter anderem Studenten, Beamte und viele Selbständige.

Im Vergleich zur Gesetzlichen bietet die private Krankenversicherung bessere Leistungen und ist für viele Menschen preiswerter. Die GKV gewährt nur einen medizinischen Grundschutz und kann viele PKV-Leistungen nicht ermöglichen.

Für wen kann die private Krankenversicherung vorteilhaft sein?

Einigen Kundengruppen, darunter Studenten, einigen Angestellten und vielen Selbständigen, steht es offen, ob sie der PKV oder der GKV beitreten. Möglichkeiten wie Einbettzimmer, Chefarztbehandlung oder hohe Zuzahlungen für Sehhilfen und Zahnersatz bietet nur die Private. Bei der PKV werden die Beiträge nicht nach dem Einkommen, sondern nach persönlichen Faktoren wie Alter und Gesundheitszustand berechnet. Sie ist somit gerade für junge, gesunde und gut verdienende Menschen günstiger.

Auch für Studenten kann sich der Wechsel in die PKV lohnen. Nach Ende der kostenlosen gesetzlichen Familienversicherung können sie der gesetzlichen oder der privaten Krankenversicherung für Studenten beitreten. Beide Formen sind sehr preisgünstig. Die gesetzliche Form kann man meist bis zum Ablauf des 14. Fachsemesters eines Studiengangs oder bis zum Ende des 30. Lebensjahrs nutzen. Von der PKV für Studenten kann man auch nach dem 14. Fachsemester und nach Vollendung des 30. Lebensjahrs profitieren. Sie ermöglicht oftmals bessere Leistungen als die gesetzliche Variante.

Besonders vorteilhaft ist die Private für Beamte und Beamtenanwärter. Sie müssen ihre Beiträge selbst zahlen, bekommen aber von ihrem Dienstherrn eine Beihilfe. 50 bis 80 % der Beiträge und viele Behandlungskosten werden mit der Beihilfe abgedeckt.

Den optimalen Tarif finden

Die zahlreichen PKV-Angebote sind hinsichtlich Kosten und Versicherungsumfang sehr verschieden. Nicht selten bieten zwei Tarife die gleichen Leistungen zu unterschiedlichen Preisen. Möchte man die für sich ideale PKV finden, so sollte man im Vorfeld mehrere Angebote mit einem Experten vergleichen.

14.02.2012



Anzeige

in Hamburg