Überflutungen nach Wolkenbrüchen vermeiden – Projekt "RISA" gestartet - hamburg-magazin.de

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Überflutungen nach Wolkenbrüchen vermeiden – Projekt "RISA" gestartet

Überflutungen nach Wolkenbrüchen vermeiden – Projekt "RISA" gestartet

Das von der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) und HAMBURG WASSER gemeinsam aufgelegte Projekt RegenInfraStrukturAnpassung, kurz RISA, präsentiert seine Arbeit seit neustem im Internet. Fachleute und interessierte Bürger erfahren unter der Adresse www.risa-hamburg.de, was Hamburg tut, um künftig die Überflutung von Straßen, Kellern und Grundstücken nach starken Regenfällen möglichst zu vermeiden.  

Als Folge des Klimawandels werden Wolkenbrüche immer häufiger und heftiger. Andererseits hält der Trend zur Versiegelung von Flächen ungebremst an. Die Folge: Bei hohen Regenmengen staut sich das Wasser in den Ableitungssystemen, und es kommt zu Überflutungen. Weil das Sielnetz aber nicht beliebig erweiterbar ist, braucht man alternative Wege beim Überflutungs- und Gewässerschutz. An dieser Stelle setzt RISA an. Das Projekt schafft die Voraussetzungen, dass Stadt- und Raumplanung das veränderte Niederschlagsverhalten künftig stärker berücksichtigen. Maßnahmen wie etwa begrünte Hausdächer oder ein optimierter Gebäudeschutz können damit bei der Entwicklung neuer Quartiere vermehrt zum Tragen kommen. Sie  tragen dazu bei, dass Hamburg auch in Zukunft über eine funktionierende Entwässerung verfügt und gleichzeitig den bestehenden Gewässer- und Binnenhochwasserschutz wahrt und verbessert.

Das Gemeinschaftsprojekt RISA startete 2009 und ist auf drei Jahre ausgelegt. Ab 2013 fließen die Ergebnisse von RISA in den "Strukturplan Regenwasser" ein. Dahinter verbirgt sich eine verbindliche Leitlinie, die das Handeln von Verwaltung, Fachleuten und Grundstückseigentümern für ein zukunftsweisendes Regenwassermanagement in Hamburg anleiten soll.

30.09.2011



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