Sozial aktiv im Alter: Engagement und Freiwilligenarbeit - hamburg-magazin.de

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Beratung

Sozial aktiv im Alter: Engagement und Freiwilligenarbeit

Ein ehrenamtliches Engagement bietet oft eine gute Möglichkeit neue Kontakte zu knüpfen und dabei eigene Kenntnisse und Erfahrungen einzubringen, somit kann man gemeinsam etwas bewegen und dabei noch Gutes tun! Es gibt verschiedene Organisationen, die zum einen Senioren die Möglichkeit bieten, anderen Leuten aktiv in den verschiedensten Bereichen zu helfen, zum anderen aber auch die Möglichkeit dass ihnen geholfen wird. Es können z. B. Hilfen im handwerklichen Bereich sein oder aber auch "Leih Omis" oder "Leih Opis", die Familien unterstützend zur Seite stehen und vieles mehr!

Unsere Gesellschaft befindet sich in einem grundlegenden Wandel, denn die Bevölkerungsstruktur wird sich in den kommenden Jahren und Jahrzehnten rasch verändern. Dieser Wandel ist mit fundamentalen Fragen nach dem Zusammenhalt der Gesellschaft von morgen verbunden. Unverkennbar bietet die künftige "Gesellschaft eines langen Lebens" aber auch neue Chancen. Voraussetzung dafür ist, dass wir alt nicht mehr gleichsetzen mit krank und pflegebedürftig. Wir brauchen ein positiveres, differenzierteres Bild vom Alter. Notwendig sind gute Rahmenbedingungen, die es älteren Menschen erlauben, so lange wie möglich selbstständig ihr Leben zu gestalten. Für viele gehört unzweifelhaft zur Lebensgestaltung, dass sie sich aktiv in die Gesellschaft einbringen. Senioren engagieren sich nicht nur im traditionellen Ehrenamt in der Familie oder als Schöffe, sondern auch für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund, in Stadtteilgruppen oder im Umweltschutz.

Wir wären schlecht beraten, wenn wir auf die Kompetenzen Älterer verzichten würden. Aber Senioren dürfen nicht das Gefühl haben, von der Gesellschaft "einverleibt" oder "nur in die Pflicht genommen" zu werden. Auch für Ältere muss eine passgenaue Vermittlung eines Engagements möglich sein und die freiwillige Tätigkeit mehr Sozialprestige bekommen. Ältere Menschen sind in der Gesellschaft gefragt wie nie zuvor – Sie sind ein "Aktiv-Posten". Wir benötigen ihr Wissen und ihre Mitverantwortung, aber auch ihr aktives Eintreten für ihre Anliegen. Wir müssen ihre Möglichkeiten der Teilhabe verbessern, damit sie ihre Erfahrungen wirkungsvoll in Ehrenamt, Politik und das Wirtschaftsleben einbringen können.

AKTIVOLI-Freiwilligenzentrum Altona Kundenzentrum Bezirksamt Altona

Ottenser Marktplatz 10, 22765 Hamburg

Telefon 0 40/4 28 11 36 29

AKTIVOLI-Freiwilligenzentrum Dulsberg/Barmbek, Stadtteilbüro Dulsberg

Probsteierstraße 15, 22049 Hamburg

Telefon 0 40/6 52 80 16

AKTIVOLI-Freiwilligenzentrum Wandsbek, Kundenzentrum Bezirksamt Wandsbek

Schloßstraße 60, 22041 Hamburg

Telefon 0 40/4 28 81 20 14

Wer keine eigenen Enkelkinder hat, sehnt sich oft danach, einem kleinen Kind Nähe und Geborgenheit zu geben und dafür eine lebendige Bereicherung im eigenen Leben zu spüren. Ob Zoobesuch oder Schwimmen, Schneeballschlachten oder Kekse backen: Mit einem Kind können Sie alles noch einmal mit anderen Augen sehen. Für das Kind wiederum ist es wichtig, Lebenserfahrung vermittelt zu bekommen und eine ältere Bezugsperson zu haben. Großelterndienste sind eine Erscheinung der letzten Jahre, da heutzutage Eltern und Großeltern oft weit auseinander wohnen und viele Großeltern vergeblich auf Enkelkinder warten.

Jung & Alt e. V.

In Hamburg vermittelt der Verein "Jung & Alt e. V." Kontakte zwischen den Generationen und hat schon viele Omis und Opis mit Familien zusammengebracht. Kinderliebe und erfahrene SeniorInnen betreuen hier Kinder in vorübergehenden Notsituationen sowie zur gelegentlichen Entlastung der Eltern. I Auch ist hier das Engagement als "Märchenoma / Märchenopa" möglich: Senioren können zweimal monatlich Kindergärten besuchen und den Kleinen mit bunten Geschichten eine Freude machen.

 

Mühlendamm 86, 22087 Hamburg

Telefon 0 40/2 51 77 33

Leben im Alter

Das Projekt "Leben im Alter" der Gemeinderegion Alsterbund und der Hamburgischen Brücke e. V. bietet Interessierten ein Freiwilligen-Forum. Menschen, die sich in Eppendorf und der Gemeinderegion Alsterbund ehrenamtlich engagieren möchten, können sich im Freiwilligen-Forum über freie "Stellen" informieren und anderen wertvolle Zeit schenken. Informationen unter Telefon 0 40/48 78 39.

"Senioren betreuen Kinder" (SbK)

Die Initiative sucht Senioren, die Lust und Zeit haben, hin und wieder Kinder zu betreuen, um so berufstätige Eltern zu entlasten. Die Gründerin Birgit Riemann vermittelt kostenlos Kontakte zwischen "Leih-Omis" und suchenden Eltern. Alles weitere - ob für die Betreuung eine Bezahlung verlangt wird und wie oft die Hilfe in Anspruch genommen wird - kann dann jeweils individuell besprochen werden. Weitere Informationen gibt es bei Frau Riemann unter der Telefonnummer 0 48 24/15 67 oder per Fax unter 0 48 24/300 577.

Senior Experten Service (SES)

Der SES setzt aus dem Berufsleben ausgeschiedene Fachleute in Firmen und Organisationen ehrenamtlich ein, um in Firmen im In- und Ausland Hilfe zu geben.

 

Normannenweg 17-21, 20537 Hamburg

Telefon 0 40/2 50 38 11

WIRTSCHAFTS-SENIOREN BERATEN – Alt hilft Jung e. V.

Dies ist ein gemeinnütziger Zusammenschluss von engagierten und unabhängigen, im Ruhestand lebenden Unternehmern, Geschäftsführern und leitenden Angestellten aus Industrie, Handwerk, Handel, Banken und Informationsverarbeitung. Seine ca. 30 Experten stellen ihre Berufs- und Lebenserfahrung Existenzgründern und jungen Unternehmern im Raum Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern zur Verfügung.

 

Habichtstraße 41, 22305 Hamburg

Telefon 0 40/6 11 70 03 00

22.07.2010



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