Veranstaltungsorte für Oper & Klassik
Laeiszhalle – Musikhalle Hamburg
Die Laeiszhalle – Musikhalle Hamburg ist der Mittelpunkt des Hamburger Konzertlebens.
Sie wurde 1904 bis 1908 von den Architekten Martin Haller und Wilhelm Emil Meerwein gebaut. Neben dem großen Saal mit 2.019 Sitzplätzen gibt es einen kleinen Saal mit 639 und einen Übungsraum mit 350 Plätzen. Das neobarocke Bauwerk wurde nach seinen Stiftern – dem Hamburger Reeder Carl Heinrich Laeisz und seiner Frau Sophie Christine – benannt.
Neben den hanseatischen Orchestern, dem Philharmonischen Staatsorchester, dem Sinfonie-Orchester des NDR, den Hamburger Sinfonikern und KlassikPhilharmonie Hamburg, geben hier viele internationale Gastspiele.
Laeiszhalle: Kleiner Saal ganz groß

- © Laeiszhalle
1908 als Teil der Musikhalle im neobarocken Stil gebaut, 1954 im Sinne der Moderne umgestaltet, gilt er heute als das kammermusikalische Zentrum Hamburgs: "Laeiszhalle – Der Kleine Saal" heißt auch eine Publikation des Denkmalschutzamtes. Darin geht es um Geschichte und Zukunft der so genannten "Kleinen Laeiszhalle", vor allem unter dem Aspekt der Umgestaltung im Jahr 1954.
Die damalige Neugestaltung wird geschildert als eine bewusste Entscheidung gegen die überkommene Form des Neobarock zugunsten der besseren Musikdarbietung – die Zahl Zuhörerplätze wurde erweitert und die Akustik optimiert.
In der Vergangenheit waren verschiedene Konzepte der Sanierung des Kleinen Saals diskutiert worden, unter anderem auch die Möglichkeit eines Rückbaus auf den Stand von 1908. Die Aufsätze in "Laeiszhalle – Der Kleine Saal" erläutern die Möglichkeiten einer Restaurierung des Saals nach dem Zustand von 1954 aus denkmalpflegerischer, musikalischer, kunsthistorischer und restauratorischer Sicht. Die Publikation "Laeiszhalle – Der Kleine Saal" hier als pdf laden.
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