Doppeldebüt: Robert Trevino und James Ehnes

Konzerte

ARCHIV-Inhalt (veröffentlicht: 15.02.2017)

6. Symphoniekonzert "Von der ewigen Liebe" am Sonntag, 26. Februar 2017. Doppeldebüt bei den Symphonikern: Dirigent Robert Trevino und Geiger James Ehnes mit Meisterwerken des 20. Jahrhunderts. Ein Kennzeichen der Symphoniker Hamburg ist die regelmäßige Zusammenarbeit mit immer wieder neuen Nachwuchskünstlern.

Dirigenten, Musiker und Sänger, die offensichtlich am Beginn großer Karrieren stehen und ihr außergewöhnliches Können bereits unter Beweis gestellt haben, erhalten so eine Plattform – und das Laeiszhalle Orchester erhält immer wieder frische Inspiration. Die Gastkünstler, die beim 6. Symphoniekonzert ihr Symphoniker-Debüt geben, sind zwar genau genommen keine Nachwuchskünstler mehr. Weltweit feiern sie Erfolge. In Hamburg gehören sie aber noch zu den Entdeckungen.

Der amerikanische Dirigent Robert Trevino, den Chefdirigent Sir Jeffrey Tate für einen der "vielversprechendsten Dirigenten seiner Generation" hält, wird von Beginn der Saison 2017/2018 an Musikdirektor des Basque National Orchestra sein. Er gab sein Konzertdebüt 2003 im Alter von 20 Jahren und hat zahlreiche Orchester in Nordamerika, Europa und Asien geleitet, darunter etwa das Cleveland Orchestra, das New York City Opera Orchestra, das Philadelphia Orchestra und das Orchestre National de Montpellier.

Der Kanadier James Ehnes begann seine Geigenausbildung mit vier Jahren. 1987, im Alter von elf Jahren, wurde er durch den ersten Platz beim kanadischen Musikwettbewerb erstmals einem größeren Publikum bekannt. Seine Laufbahn als Konzertviolinist schlug er mit dreizehn Jahren ein, als er mit dem Orchestre Symphonique de Montréal auftrat. Die Presse bezeichnete ihn bereits als "Jascha Heifetz unserer Tage".

Die Werke des 6. Symphoniekonzertes entstammen dem musikalisch vielseitigen 20. Jahrhundert: Bernsteins Serenade mit philosophischer Grundlage ist eines seiner persönlichsten Werke, in dem die Liebe in all ihren Facetten unter die Lupe genommen wird. Dazu zeitlos Gültiges: Rachmaninows düster-fesselnde "Toteninsel", Messiaens eindringliche "vergessene Opfergaben" und Bartóks feurige Tanzpantomime "Der wunderbare Mandarin", die Konrad Adenauer 1926 in Köln verbot.

Dieses Konzert findet im Rahmen von "Lux aeterna – Ein Musikfest für die Seele" sowie des Reformationsprojekts der Symphoniker Hamburg zur Lutherdekade statt. Es wird von NDR Kultur aufgezeichnet und zu einem späteren Zeitpunkt gesendet.

Sergei Rachmaninow: Tondichtung für großes Orchester op. 29 – "Die Toteninsel"
Leonard Bernstein: Serenade after Plato's "Symposium"
Olivier Messiaen: Les Offrandes Oubliées
Béla Bartók: Der Wunderbare Mandarin – Suite op. 19
Robert Trevino: Dirigent
James Ehnes: Violine

Wann?Sonntag, 26. Februar 2017, 19.00 Uhr, Einführung: 18.00 Uhr, Studio E
Wo?Laeiszhalle Großer Saal
Eintritt:Karten: 9 bis 45 Euro (+VVK)
Tickets:Karten können direkt hier bestellt werden.

Ortsinformationen

Laeiszhalle Hamburg
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
Telefon: 040 - 357666211

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