Medizinhistorisches Museum: Vom Tatort ins Labor – Rechtsmediziner decken auf - hamburg-magazin.de

Anzeige

Ausstellungen & Museen

Medizinhistorisches Museum: Vom Tatort ins Labor – Rechtsmediziner decken auf

Medizinhistorischen Museum: Vom Tatort ins Labor – Rechtsmediziner decken auf© Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité

Die Ausstellung "Vom Tatort ins Labor – Rechtsmediziner decken auf", die bis zum 10. Juni 2012 im Medizinhistorischen Museum Hamburg zu sehen ist, bietet einen spannenden Einblick in rechtsmedizinische Arbeitsfelder.

Vieles, was Rechtsmediziner in ihrem Alltag zu sehen bekommen, liegt jenseits der Vorstellungskraft der meisten Menschen. Trotzdem verzichtet die Ausstellung bewusst darauf, zu schockieren oder mit Gruseleffekten zu arbeiten. Neben der Darstellung rechtsmedizinischer (Routine-)Arbeit werden auch die verschiedenen Todesursachen thematisiert, mit denen Rechtsmediziner es in ihrer täglichen Praxis zu tun haben.

Der erste Teil der Ausstellung stellt die unterschiedlichen Arbeitsgebiete eines Rechtsmediziners vor. Dazu wurde aus verschiedenen realen Fällen ein fiktiver Fall konstruiert. Der Besucher begleitet den Rechtsmediziner vom Tatort zur Sektion, ins Labor und schließlich bei dessen Sachverständigentätigkeit im Prozess vor Gericht. Um einen Eindruck von der unendlichen Vielzahl möglicher (und manchmal auch unmöglich scheinender) Tötungsarten zu vermitteln, werden auch diverse Tatwerkzeuge und beschlagnahmte Gegenstände präsentiert.

Die Todesarten setzen sich als Thema im zweiten Teil der Ausstellung fort. Es werden verschiedene nicht-natürliche Todesursachen näher beleuchtet, die Rechtsmedizinern im Alltag häufig begegnen. Ein wichtiges Betätigungsfeld des Rechtsmediziners ist die Identifizierung unbekannter Leichen. Die verschiedenen Methoden werden in der Ausstellung anhand einer weltweit wegen ihres Ausmaßes in Erinnerung gebliebenen Naturkatastrophe, dem verheerenden Tsunami von 2004, vorgestellt.

Die Ausstellung wurde vom Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité konzipiert und ist eine Koproduktion des Museums mit den zwei rechtsmedizinischen Instituten in Berlin.

Wann?

Bis 10. Juni 2012, Di/Do/Fr/So 10.00 bis 17.00 Uhr, Mi/Sa 10.00 bis 19.00 Uhr

Wo?Medizinhistorisches Museum Hamburg
Eintritt:

Erwachsene 5,- Euro, ermäßigt 3,- Euro, Gruppe ab zehn Personen 3,50 Euro pro Person.

Führungen:Jeden ersten Mittwoch im Monat finden 17.00 Uhr Expertenführungen statt. Ein Mitarbeiter des Instituts für Rechtsmedizin des Universitätsklinkums Hamburg-Eppendorf liefert dabei Einblicke in seinen Arbeitsalltag. Zudem gibt es jeden Freitag um 17.00 Uhr eine Führung durch die Ausstellung.
Eintritt:5,- Euro pro Person, ermäßigt 3,- Euro.

24.10.2011

Ortsinformationen

Information

Gebäude N 30 b Eingang Schedestraße/Ecke Frickestraße

Adresse

  • Medizinhistorisches Museum Hamburg im Universitätsklinikum Eppendorf
  • Martinistraße 52
  • 20251 Hamburg
  • Telefon: 0 40/74 10 - 0

  • Fahrplan

Öffnungszeiten

  • Di: 10.00 - 17.00 Uhr
  • Mi: 10.00 - 19.00 Uhr
  • Do: 10.00 - 17.00 Uhr
  • Fr: 10.00 - 17.00 Uhr
  • Sa: 10.00 - 19.00 Uhr
  • So: 10.00 - 17.00 Uhr
  • Erwachsene 5,- Euro, Ermäßigt 3,- Euro, Gruppe ab zehn Personen 3,50 Euro pro Person. Gruppe ermäßigt ab zehn Personen 1,50 Euro pro Person.

Barrierefreiheit

Behindertengerecht

Anfahrt

Erikahaus, UKE Gelände, Universitätskrankenhaus eppendorf, info@uke.uni-hamburg.de


Anzeige

in Hamburg