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Kultur

Hamburgs Museen und Sammlungen

PlanetariumPlanetarium
Hindenburgstraße 1b – Stadtpark
22303 Hamburg (Winterhude)
Telefon 0 40/42 88 65 20 (täglich von 9.00 - 20.00 Uhr)

Uneingeschränkt behindertengerechter Zugang Fahrstühle und Behinderten-WCs sind vorhanden.

Stadtplan – HVV-Fahrplan – weitere Infos

Eintritt: Erwachsene: 8,00 Euro
Ermäßigte: 5,00 Euro
Hamburger Schulklassen: 4,00 Euro pro Person

Reservierte Karten müssen spätestens 30 Minuten vor Beginn der Veranstaltung abgeholt werden. Nur Barzahlung möglich.

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Öffnungszeiten: Grundsätzlich ist die Kasse eine Stunde vor Beginn der ersten Veranstaltung bis Beginn der letzten Veranstaltung geöffnet.

Mo/Di 9.00 bis 17.00 Uhr
Mi 9.00 bis 21.00 Uhr
Do/Fr 9.00 bis 21.30 Uhr
Sa 12.00 bis 21.30 Uhr
So 10.00 bis 18.00 Uhr

Ausnahmen bei Sonderveranstaltungen oder an Feiertagen. Die Aussichtsplattform ist dienstags bis sonntags geöffnet.

Montag ist Ruhetag. Öffnungszeiten in den Ferien: Eine Stunde vor Beginn der ersten Veranstaltung.

Neueröffnung des PlanetariumsFritz Schumacher erbaute von 1912 bis 1915 das 60 m hohe Gebäude, das ursprünglich als Wasserturm für Winterhude diente. Kernstück des heutigen Museums ist eine Projektionskuppel mit 22 m Durchmesser, die größte ihrer Art in Mitteleuropa. Dort kann der Besucher Weltraumvergangenheit und -zukunft, Sonnen- und Mondfinsternisse, Nordlichter, Sternschnuppen und Raumfahrteffekte erleben. 2002/2003 wurde das Planetarium in 15 Monaten umfangreich umgebaut und lädt seit der Wiedereröffnung zu einer einzigartigen Reise durch das Universum ein.

Wissenschaft mit Kultur verbinden – das gelingt dem Planetarium Hamburg schon seit längerer Zeit. Mit den beiden 360°-Full-Dome-Shows "Unendliche Weiten", Jean Michel Jarre's "Aero"  sowie "Poesie – Sterne – Sphärenklang", einer besinnlichen Stunde unter dem Sternenzelt mit Musik und dem Erzähler Rudolf H. Herget, startete das Planetarium sein Programm als Digitales Theater. Darüber hinaus erwartet die Besucher ein prallgefüllter Spielplan mit abwechslungsreichen Veranstaltungen für Erwachsene und Kinder, die in unserem Veranstaltungskalender aufgelistet sind. Darunter finden sich neben klassischen Einführungsveranstaltungen in den Sternenhimmel musikalische Leckerbissen: Konzerte mit Videokunst und dem Ensemble Trigger, das Sternenmusical "Der kleine Tag" von Rolf Zuckowski und Sessions mit dem Soundpiloten Raphael Marionneau. Das Planetarium Hamburg übernimmt mit dem neuen Spielplan eine Vorreiterrolle in einer neuen Sparte von Kulturbetrieb.

Ein besonderes musikalisches Highlight präsentiert das Planetarium Hamburg mit der Konzertreihe "Eye go hear" des Ensembles Trigger, bei der aktuelle Musik den Visualisierungen eines Videokünstlers begegnet. Wer melancholische Sternstunden aus mehreren Jahrzehnten Popkultur bevorzugt, den nimmt Uwe Frenzel mit in die entrückten Klangwelten des "Universum Duos – Unterhaltungsmusik in sieben bis acht Dimensionen". Entspannte Sessions mit Lounge-Klängen unter dem Sternenhimmel produziert Soundpilot Raphael Marionneau ab sofort regelmäßig und exklusiv für das Planetarium Hamburg. "Le voyage abstrait" möchte eine neue Art Event sein: eine Verbindung zwischen einer Multimedia-Show und der Club Kultur. Eine Einladung zu einer abstrakten Reise durch Raum und Zeit. Unter dem glanzvollen Sternenhimmel präsentiert auch die musikalische Familie Kaljushny ein abwechslungsreiches Programm von klassischen Partituren über Opernarien bis hin zu Schlagern und Songs. "Kaluoka'hina – Das Zauberriff", der erste 3-D-animierte 360-Grad-Film der Welt, begeistert Jung und Alt und wurde eigens für Planetarien mit Projektionstechnologie produziert. In dem 35minütigen Kinderfilm versuchen zwei Fische in einer atemberaubenden Unterwasserwelt ein Rätsel zu lösen, um das letzte vor den Menschen versteckte Riff zu schützen.

Neueröffnung des PlanetariumsDie traditionellen Grenzen des Planetariums als rein astronomische Bildungseinrichtung werden gesprengt und neue Zielgruppen erreichbar. Durch Echtzeit-Technologie wurden Möglichkeiten für flexible und aktuelle Programmgestaltung geschaffen – für den Austausch und zum Mitmachen.

Auch auf die fachkundige Erläuterung der Sternbilder und der Bewegungen von Mond und Planeten am Nachthimmel müssen Sternfreunde im neuen Planetarium Hamburg nicht verzichten. Die neuesten Gestirnsstellungen, aber auch aktuelle Entdeckungen der Astronomie werden regelmäßig live und anschaulich von den Astronomen des Planetariums präsentiert. Sondervorträge bieten jeden zweiten Freitag im Monat eindrucksvolle Begegnungen mit bedeutenden Forschern und ihren Entdeckungen.

Bei der bisher verwendeten Planetariumstechnik blieb alles flächig: Sie erlaubte zwar die Projektion des Sternenhimmels in einer Fülle und Brillanz, die in dicht besiedelten, industrialisierten Ländern aufgrund der vielen künstlichen Lichtquellen am natürlichen Himmel kaum noch zu beobachten ist. Ein Gefühl für die gigantischen Entfernungen zwischen den Planeten, Sternen und Galaxien musste aber über den mündlichen Vortrag vermittelt werden. Das Hamburger Planetarium dagegen, das nach dem Umbau als das modernste der Welt gilt, erschließt die dritte Dimension und bringt die Zuschauer mitten in den Weltraum.

Ermöglicht wird das räumliche Erlebnis durch neueste Computer- und Simulationstechnik der US-amerikanischen Firma Evans & Sutherland (E&S) aus Salt Lake City, wie sie auch beim Pilotentraining in Flugsimulatoren eingesetzt wird. Sieben BARCO-Datenprojektoren, jeder von einem separaten Rechner eines Computerclusters gespeist, projizieren ihre Bilder so auf die Planetariumskuppel, dass sie sich nahtlos zu einer Gesamtansicht zusammenfügen.

Mit einer Auflösung von etwa 12 Millionen Pixel ist die Bildqualität extrem hoch. Grundlage der projizierten Weltraumansichten sind Beobachtungsdaten astronomischer Hochleistungsobservatorien wie dem Hubble Space Telescope oder dem Satelliten Hipparcos, der die Positionen von 100.000 Sternen mit bis dahin unerreichter Präzision vermessen hat. Diese Bilder und Daten werden im Rechner zu begehbaren Modellen des Universums. Gestützt auf die neuesten wissenschaftlichen Forschungen entsteht so im Planetarium Hamburg die nach dem gegenwärtigen Erkenntnisstand naturgetreueste Darstellung des Kosmos. Die an der riesigen Sternenkuppel dargestellten kosmischen Szenenfolgen werden 60-mal pro Sekunde neu berechnet.

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