| Hamburgs Museen und Sammlungen |
Hamburger
Kunsthalle
mit Galerie der Gegenwart
und Hubertus-Wald-Forum
Glockengießerwall
20095 Hamburg (Altstadt)
Telefon 0 40/42 81 31-2 00
 |
Für gehbehinderte Besucher stehen kostenlos Rollstühle zur
Verfügung. Führungen in Deutscher Gebärdensprache. |
Stadtplan
– HVV-Fahrplan – weitere Infos
| Öffnungszeiten Museum: |
Di-So 10.00 bis 18.00,
Do 10.00 bis 21.00 Uhr |
| Eintritt: |
8,50/ermäßigt 5,- Euro Eintritt inklusive
Sonderausstellungen, für bestimmte Ausstellungen gelten gesonderte
Preise
6,-/ermäßigt 4,- Euro Eintritt nur SammlungKinder und Jugendliche unter 18
Jahren frei |
Alle Ausstellungen und andere Veranstaltungen in der Hamburger Kunsthalle.
Mit ca. 13.000 m² ist die Hamburger Kunsthalle mit dem Hubertus-Wald-Forum
das größte
deutsche Kunstmuseum. Malerei von der Gotik bis heute, Plastiken des 19.
und 20. Jahrhunderts, Handzeichnungen, Grafiken, Aquarelle,
Medaillen von der Renaissance bis zur Gegenwart. Alle Richtungen
europäischer Kunst sind vertreten. Ständig wechselnde Sonderausstellungen
mit Sonntags-Führungen (11.00 Uhr).
Eine besondere Stärke der Kunsthalle ist die
deutsche Malerei des 19. Jahrhunderts. Im Zentrum stehen die Werke der Romantiker Caspar David Friedrich
(u. a. "Eismeer", "Wanderer über dem Nebelmeer") und Philipp Otto Runge
("Die Hülsenbeckschen Kinder", "Der Morgen"), die ein unvergleichliches Ensemble aus der Zeit des Aufbruchs der Malerei in die Subjektivität bilden.
Glänzende Werke besitzt die Kunsthalle von Feuerbach, von Marées und Böcklin. Ein Menzel-Saal wurde eingerichtet und das berühmte Gemälde
"Drei Frauen in der Kirche" von Wilhelm Leibl ist in der Kunsthalle zu finden. Ausgezeichnete Werkreihen
gibt es auch von Max Liebermann ("Netzflickerinnen"), Lovis Corinth und Edvard Munch
("Madonna") und Eduard Manet.
Café Liebermann im Gebäude der alten Kunsthalle. Das Bistro in der
Galerie der Gegenwart lädt samstags und sonntags von 10.00 bis 14.00 Uhr zu einem "Untitled
Breakfast" ein: Für 30,- Euro bekommen die Gäste im Bistro ein
Brunch und können zwischendurch an mehreren Führungen durch die Galerie
der Gegenwart teilnehmen.
Als Service bietet die Kunsthalle kunsthistorische Begutachtungen von
privaten Gemälden an, dafür wird ein Entgelt von 20,- Euro
erhoben. Dieses Entgelt beinhaltet den Besuch der Hamburger Kunsthalle für
eine Person. Jede weitere Person, die an dem Bildersprechstundentermin
teilnimmt, zahlt den regulären Museumseintritt. Die Begutachtungen finden mittwochs von 14.00 bis
15.00 Uhr (Eingang Altbau) statt, Voranmeldung ist notwendig und dienstags und
donnerstags von 9.00 bis 13.00 Uhr unter Telefon 0 40/42 81 31-2 19 möglich. (Eingang Altbau),
Voranmeldung unter Telefon 04 0/4 28 54 57 65 erforderlich.
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Grad Panorama>
Kunsthalle – Galerie der Gegenwart
Audioguide
KunstDialoge – Kunst anders erleben – das ist die Idee des Audioguide KunstDialoge in der Hamburger
Kunsthalle. 50 kurze Hörstücke zu ausgewählten Werken der
klassischen Moderne und der Gegenwartskunst sind per Audioguide in der
Hamburger Kunsthalle zu hören.
"Was soll mir das Bild sagen?", "Habe ich es 'richtig' gesehen?",
"Was
fange ich damit an?" Wer kennt die Fragen, Zweifel und Vorbehalte beim
eigenen Kunsterlebnis nicht? Der Audioguide KunstDialoge macht diese Fragen
zum Thema: Ist Stricken Kunst? Darf Gerhard Richter heute noch eine Madonna
malen? Wie viel Wahrheit enthält ein Portrait? Die Besucher können auf ihren Wegen durch das Museum Gespräche und Diskussionen
zu dem Kunstwerk "belauschen", vor dem sie sich gerade befinden.
Zwei Hamburger Autoren, Sigrid Behrens und Carsten Brandau, haben diese
Dialoge zu 50 Meisterwerken verfasst, die von Schauspielern des Thalia Theaters eingesprochen wurden. Der Audioguide
KunstDialoge wurde initiiert und entwickelt von der Körber-Stiftung und in
Zusammenarbeit mit der Hamburger Kunsthalle realisiert. Er ist für 3,- Euro an den Kassen erhältlich.
Hamburgs Museen und Sammlungen auf einen Blick
Böhlau Verlag, erarbeitet von Dr. Peter Prange, 2 Bände, 993 Seiten,
Preis 249,90 Euro
Unter dem Titel "Deutsche Zeichnungen 1450-1800"
ist der erste wissenschaftliche Bestandskatalog des Kupferstichkabinetts in
der Reihe "Die Sammlungen der Hamburger Kunsthalle. Kupferstichkabinett"
erschienen. Der zweibändige Katalog (Text- und Tafelband, je ca. 450 S.)
erfasst erstmals den gesamten Bestand von nahezu 1500 deutschen Zeichnungen
der Zeit von 1450 bis 1800 im Kupferstichkabinett der Hamburger Kunsthalle.
Der Katalog präsentiert über drei Jahrhunderte deutscher Zeichenkunst aus
den Beständen des Kupferstichkabinetts und illustriert eindrucksvoll die
schöpferische Bandbreite dieser Gattung in Deutschland vom 16. bis zum 18.
Jahrhundert. Unter den Zeichnungen befinden sich Werke berühmter Künstler
wie Albrecht Dürer, Hans Holbein, Hans Burgkmair und Albrecht Altdorfer, die
die Epoche des ausgehenden Mittelalters und der beginnenden Renaissance in
Deutschland auf einzigartige Weise repräsentieren. Das 17. Jahrhundert ist
mit bedeutenden Arbeiten von Adam Elsheimer und Johann Liss vertreten, im
18. Jahrhundert bilden Zeichnungen von Künstlern des Augsburger Barock eine
bemerkenswerte Gruppe. In der zweiten Jahrhunderthälfte herrschen dagegen
Landschaftszeichnungen von seinerzeit wichtigen Künstlern wie Jakob Philipp
Hackert oder Adrian Zingg genauso vor wie bürgerliche Genreszenen eines
Daniel Nikolaus Chodowiecki. Einen weitern Schwerpunkt im Bestand bilden
Zeichnungen von Hamburger Künstlern des 17. und 18. Jahrhunderts, darunter
große Werkkomplexe von Matthias Scheits und Balthasar Denner.
Neben der technischen Bestandsaufnahme sind alle Blätter mit ausführlichen
Nachweisen zur Provenienz und Literatur sowie Kommentaren versehen, die den
neusten Stand der Forschung wiedergeben und die Bedeutung der Zeichnungen
würdigen. Zahlreiche Neuzuschreibungen und Neubewertungen erlauben nun einen
differenzierten Blick auf die Sammlung der deutschen Zeichnungen, der mit
dem Katalog dem allgemeinen Publikum und der weiteren Forschung zur
Verfügung gestellt wird.
Der Bestandskatalog der deutschen Zeichnungen ist der erste Band einer
Reihe, in der das Kupferstichkabinett in den nächsten Jahren seine
Zeichnungsbestände vorstellen wird. Als nächster Band erscheint 2008 der
Bestandskatalog der italienischen Zeichnungen. Ebenfalls in Vorbereitung ist
der Bestandskatalog der niederländischen Zeichnungen, der als dritter Band
voraussichtlich 2009 erscheint.
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