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Unter dem Himmel von Hamburg
Skandinavien in Hamburg
Tödliche Gier
Moderne im Park
100 Dinge in Hamburg, die Sie als echter Hamburger erlebt haben müssen
Das Mädchen und sein Henker
Die Prinzipalin: Und vier weitere Liebesgeschichten rund um den Engelsaal
Sprechen Sie Hamburgisch?
"Gelebte Tradition – Hamburger Handwerk(er)"
Das Hamburg-Wimmel-Buch
DUMONT Reise-Taschenbuch Hamburg
Mord ohne Leiche – Brahms ermittelt
Das unbekannte Hamburg
Hamburger Pastorinnen und Pastoren seit der
Reformation
Fuhlsbüttel, das Alstertal und Eppendorf um die
Mitte des 19. Jahrhunderts
200 Hamburger Lieblingsadressen
Erzähl doch mal von früher
Hamburg schwarz-weiß – Straßenfotografie 1960 bis 1964
Hamburg op Platt
365 Tage Hamburg
Handwerk, Design, Kunst & Tradition Hamburg
Wie gewohnt – Geschichte und Geschichten aus alten Hamburger Häusern
Hamburg von oben
Hamburg – Ein Porträt
Momox kauft Ihre alten Bücher
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Unter dem Himmel von Hamburg –
Außergewöhnliche Sichtweisen auf Hamburg |
Ein faszinierender Bildband mit Luftaufnahmen von Matthias Friedel
Verlag: Hamburger Abendblatt (2009), 328 Seiten, Preis 39,90 Euro. Direkt bei Amazon bestellen
Auf 328 Seiten präsentiert das HAMBURGER ABENDBLATT
faszinierende Luftaufnahmen, die das gesamte Stadtbild zeigen.
Wo hat die Geschichte die Stadtlandschaft geprägt, wie rasch wächst Hamburg und wo
definiert die Stadt neue Quartiere? Wie greifen Wirtschaft und Wohnen, Wasser und Parks
ineinander und wo können sich die Hamburger erholen? All das zeigt der Bildband "Unter
dem Himmel von Hamburg" mit mehr als 300 großformatigen, aktuellen Luftbildern. Die präzisen Bildtexte
geben nicht nur die Orientierung, sie erläutern mit vielen historischen und aktuellen
Informationen auch den raschen Wandel der Stadt und ihres Umlandes.
Wer von oben auf seine Stadt blickt, verlässt die Perspektiven des Alltags, erforscht die eigene Wohngegend, erkundet Nachbars Grundstück, entdeckt vertraute Pfade und unbekannte Hinterhöfe.
Der Blick aus dem Flugzeug schärft aber auch den Sinn für größere Zusammenhänge und offenbart Hamburgs verborgene Reize: wo die Geschichte das Stadtbild geprägt hat, wo überall moderne Akzente gesetzt werden, wie rasch Hamburg an seinen Rändern wächst, wo Hamburg in seiner Mitte mit neuen Quartieren neu definiert wird, wo seine Schlagadern verlaufen, wie Wirtschaft und Wohnen, Wasser und Parks ineinander greifen und wo sich die Hamburger erholen. Vor allem aber: wie die einzelnen Teile dieser einzigartigen und lebendigen Stadtlandschaft zusammengehören.
von Michael Grill und Sabine Homann Engel, Verlag Ellert & Richter 2009, 216 Seiten, Preis 19,95 Euro, direkt bei Amazon bestellen.
Hamburg und Skandinavien sind seit Jahrhunderten eng miteinander verbunden – eine
nicht immer friedliche, aber stets fruchtbare Verbindung, wie sich auch in diesem Buch
zeigt. Ohne Skandinavien ist Hamburg kaum denkbar, schon alleine, weil die
Gesteinsmassen aus der letzten Eiszeit Stadt und Umland formten.
Aber wie viel Skandinavien steckt heute noch
in der Stadt? Die Autoren spüren den skandinavischen Einflüssen in Wirtschaft, Politik und
Kultur nach, schildern die wechselvolle Vergangenheit und wagen einen Ausblick in die
Zukunft.
Einleitend erfährt der Leser Wichtiges zu Geografie, Geologie, den Gletschern und Granit. Altona bekommt eine besonderes Würdigung, es gehörte bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts zum Königreich Dänemark und war
nach Kopenhagen die zweitgrößte Stadt des dänischen Gesamtstaates. Erst nach dem
Deutsch-Dänischen Krieg (1863/64) verliert Altona seine Anbindung an das Königreich
Altona.
Vorgestellt werden
Menschen hinter der Geschichte wie die Schwedische Königin Christina (1626-1689) oder der
Kaufmann Heinrich Carl von Schimmelmann, der durch den Sklavenhandel zu zu einer
sehr umstrittenen Persönlichkeit wurde, der Leibarzt des Königs und Liebhaber der Königin
Johann Friedrich Struensee sowie der hervorragende Architekt Christian Frederik Hansen,
an den die Stadthäuser der Palmaille, das Landhaus Baur in Nienstedten und das
Goßlerhaus in Blankenese erinnern.
Das Kapitel zwischen Freund und Feind befasst sich mit Skandinavien und Hamburg in
den Jahren 1933 bis 1945, mit dem Exil in Dänemark und Schweden und berichtet über
Gefangenschaft der Skandinavier in Hamburg.
Heue leben im Vergleich zu anderen Nationalitäten nur wenige Skandinavier in Hamburg,
sie sind zwar integriert, haben aber selten die deutsche Staatsbürgschaft angenommen.
Dem skandinavisches Lebensgefühl begegnet man jedoch auf Schritt und Tritt in der Stadt: H&M, Ikea, Volvo, norwegischer Aquavit oder dänisches Carlsberg-Bier sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken.
Beigefügt ist eine kleiner Plan für einen Rundgang zu 19 Plätzen der Stadt
von Martin Wilhelmi, Verlag Ellert & Richter 2010, 192 Seiten, Preis: 8,95 Euro, direkt bei Amazon bestellen.
Prominenz, Geld und Einsamkeit markieren das Jagdrevier für eine "Heuschrecke" – einen Firmenjäger aus London, der in der Hamburger HafenCity reiche Beute machen will. Hier, am florierenden Hafen der Hansestadt, legt er sich auf die Lauer und wartet. Unschuldiges Opfer droht die TV-Redakteurin Carina Stern zu werden. Sie möchte noch vor ihrem 30. Geburtstag den ersehnten Sprung vor die Kamera erreichen – dafür ist ihr fast jedes Mittel recht. Tödlich trifft es aber Tim Bauschke, den lebenslustigen Anchorman ihres Senders und ihr Geliebter. Gemeinsam mit Alexander – ebenfalls karrieresüchtig – gerät Carina in die dubiosen Geschäfte der Medien- und Finanzwelt und in das Abenteuer ihres Lebens. Neben Hamburg sind die Schauplätze auch München, London, Mallorca und das sonnengeküsste Steuerparadies Jersey.
Aus der Feder des bekannten und beliebten Fernsehjournalisten Martin Wilhelmi ist dieser Krimi über die Medien, die Liebe und die Gier nach dem großen Geld geflossen. Es ist kein Krimi der herkömmlichen Art, denn er kommt ganz ohne blutige Leichen aus, und auch die Polizei spielt nur eine Nebenrolle. Das Ende überrascht und lässt einen doch erschrocken zurück. Fazit: Tolle Insider-Informationen – und – Hände weg von der Hochfinanz, wenn man davon keine Ahnung hat!
Der Architekt Helmut Riemann und die Häuser im Reemtsma Park in Hamburg
Dölling und Galitz Verlag 2009,
Autor Ulrich Höhns,
Fotograf Klaus Frahm,
96 Seiten, Preis 24,80 Euro, direkt bei Amazon bestellen.
In den 30er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts ließ der Hamburger Tabak-Industrielle
Philipp F. Reemtsma vom Architekten Martin Elsesser für sich und seine Familie ein
modernes, fast 2.000 m² großes Wohnhaus errichten, zu
dieser Zeit war es – selbst im europäischen Vergleich betrachtet, eines der größten
Wohnhäuser der Moderne. "Es war eine Art Wohnmaschine, eine überaus vielschichtige
Rarität in der an guten Beispielen reichen Architekturgeschichte der Moderne", schreibt der
Autor.
In den 50er-Jahren wurde es von Godber Nissen für eine neue Nutzung verändert.
Mehrere Verwaltungsbauten kamen hinzu, die sich harmonisch in die weite Parklandschaft
des Reemtsma-Anwesens einfügten.
Der Lübecker Architekt Helmut Riemann hat die denkmalgeschützten Bestandsbauten zu hochwertigen Wohnungen umgebaut und sie um Neubauten ergänzt.
Die harmonisch in die Parklandschaft eingebetteten Häuser des Hamburger Reemtsma
Parks bilden ein einzigartiges Panorama moderner, luxuriöser Wohnarchitektur. Das
reich bebilderte Buch zeigt, wie der renommierte Architekt Helmut Riemann die Altbauten
von 1932 und 1954 behutsam sanierte, eigene Neubauten hinzufügte und so ein
einzigartiges Ensemble in der Tradition der klassischen Moderne schuf.
Helmut Riemann ist einer der profiliertesten deutschen Architekten der Gegenwart,
überregional bekannt durch seine sensiblen wegweisenden Um- und Neubauten.
Ulrich Höhns ist Architekturkritiker und wissenschaftlicher Leiter des Schleswig-Holsteinischen Archivs für Architektur und Ingenieurbaukunst.
Den Texten Ulrich Höhns werden wunderbare Fotografien von Klaus Frahm zur Seite gestellt.
| 100 Dinge in Hamburg, die Sie als echter Hamburger erlebt haben müssen |
HAMBURGER ABENDBLATT Edition 2009, 190 Seiten, Preis 14,95 Euro. Direkt bei Amazon bestellen.
Hamburg ist nicht nur ein einmaliges Erlebnis – sondern ein hundertfaches. Oder wussten Sie schon, dass Sie hier auf Dünen wandern, Quallen essen und Kultur trinken können? Dass die Löwen in dieser Stadt stubenrein sind, Totenköpfe quicklebendig und blöde Ziegen äußerst sympathisch? Dieses Buch verrät Ihnen, wo Sie diese und andere Überraschungen erleben können. 100 Höhepunkte Hamburgs, von Klassikern bis zu Geheimtipps, die die Reporter des Abendblatts aus ihren ganz persönlichen Erfahrungen zusammengestellt haben. Gehen Sie auf eine ungewöhnliche Sightseeing-Tour, nach der Sie neu verliebt sind – in Ihre Stadt. Weitere Informationen zum Buch.
Gmeiner Verlag 2009, von Dagmar Fohl, 274 Seiten, Preis 12,90 Euro. Direkt bei Amazon bestellen.
Hamburg im 18. Jahrhundert: Der 16-jährige Jan Kock muss nach dem plötzlichen Tod seines Vaters dessen Amt als Scharfrichter übernehmen. Viele Jahre erfüllt er seine Arbeit pflichtbewusst. Doch als er sich in das Lachen eines Mädchens verliebt, gerät seine Welt ins Wanken. Denn die junge Hanna Kranz, Dienstmädchen einer reichen Familie, ist des Kindsmordes angeklagt und bis zu ihrer Hinrichtung bleiben nur noch wenige Tage …
| Die Prinzipalin: Und vier weitere Liebesgeschichten rund um den Engelsaal |
von Karl-Heinz Wellerdiek, Edition Crooner 2009, 255 Seiten, Preis 9,80 Euro. Direkt bei Amazon bestellen.
Es war wohl ein Herbsttag im Jahre 1809, als die heute legendäre Witwe Hantje das erste Hamburger Privattheater, den Engelsaal, eröffnete. Über die Geschichte dieser Premiere weiß man nichts und nur sehr wenig über diese resolute Frau, die sich von der Hamburger Obrigkeit nicht einschüchtern ließ und sogar einen Prozess anstrebte und gewann, um ihr Theater zu erhalten. Sie wäre sicher sehr stolz gewesen, hätte sie gewusst, dass mit dieser von ihr erworbenen Konzession später der Grundstein des Hamburger Thalia-Theaters gelegt wurde. Das Haus am Valentinskamp mit seiner wechselvollen Geschichte war immer ein beliebter Bestandteil des Hamburger Gesellschaftslebens und manche Liebe begann auf den Tanzflächen und im Theatersaal dieser Begegnungsstätte in der Neustadt. Von der Liebe, den Liebenden, dem Glück, aber auch dem Leid der Menschen erzählen die kleinen Geschichten rund um den Engelsaal, geschrieben in der Sprache der ersten hundert Jahre, als dieses Haus seine Blütezeit hatte, einer für die, die es sich leisten konnten, unbeschwerten, großbürgerlichen Periode, jener Epoche, die die Operette später so trefflich musikalisch nachzeichnete.
Tauchen Sie ein in die gute, alte Zeit und begleiten Sie die Liebenden auf dem Weg durch ihre oft widerstrebenden Gefühle, durch die Irrungen und Wirrungen des Lebens und freuen Sie sich auf das, was Sie im Engelsaal täglich erleben können, entspannte Stunden, weit weg vom lärmenden Alltag.
Karl-Heinz Wellerdiek: Der Prinzipal des Hamburger Engelsaals erhielt seine Ausbildung zum Tenor in Hamburg und New York. Der leichten Muse verpflichtet, ist es ihm ein ganz besonderes Anliegen, die Operette wieder in Hamburg zu etablieren und der anspruchsvollen musikalischen Unterhaltung im Hamburger Engelsaal ein Zuhause zu geben. Er schrieb zahlreiche Bühnenstücke und ist als Erzähler von Kurzgeschichten und historischen Romanen nicht nur dem Hamburger Publikum bekannt.
| "Sprechen Sie Hamburgisch?" |
von Peter Schmachthagen, Hamburger Abendblatt-Edition 2009, 320 Seiten, Preis 9,95 Euro, direkt bei Amazon bestellen.
Wusste Sie, dass "Adschewinas" Unsinn bedeutet, dass man einen Schwarzarbeiter "Bönhase" nennt, und dass alle, die sich mit einem sehr kleinen Auto begnügen müssen, eine "Hutschenfiedel" fahren? Nein? Dann sollten Sie zur neuen Edition des Hamburger Abendblattes "Sprechen Sie Hamburgisch?" greifen. Das 320-seitige
Lexikon, das in den vergangenen Monaten in Zusammenarbeit zwischen
Redaktion und Lesern entstanden ist, erklärt mehr als 800 Ausdrücke, Personen und "Hamburgensien" mit einem Augenzwinkern und macht die Hansestadt
erlebbar.
Es geht dabei nicht um Mundart, Betonung oder Akzent, sondern um Ausdrücke und Redensarten, die früher täglich gebraucht wurden und heute fast ganz aus der Umgangssprache verschwunden sind.
Entstanden ist die Idee zum Buch durch Fragen und Hinweise von Lesern des Hamburger Abendblattes: Warum heißt in Hamburg der sechste
Wochentag Sonnabend und nicht Samstag? Warum ist ein evangelischer
Geistlicher in der Hansestadt ein Pastor und kein Pfarrer? Die Resonanz war so
groß, dass die Redaktion gemeinsam mit ihren Lesern ein Wörterbuch typisch
hamburgischer Begriffe erarbeitet hat, aus denen zunächst die Serie im Blatt, jetzt
sogar ein ganzes Buch entstanden ist.
"Sprechen Sie Hamburgisch?" ist im Handel oder
telefonisch unter 0 40/34 72 65 66 erhältlich.
| "Gelebte Tradition – Hamburger Handwerk(er)" |
von Alexandra Lambers und Ingo Johannsens, Neuer Umschau Buchverlag 2009, 144 Seiten, Preis: 29,90 Euro. Direkt bei Amazon bestellen.
Die in Hamburg lebende Journalistin Alexandra Lambers war in der Hansestadt und der näheren Umgebung unterwegs, um Menschen zu treffen, die durch ihre tägliche Arbeit eine lange Handwerks-Tradition lebendig halten. "Im Zentrum jeder Geschichte steht für mich der Mensch", erklärt Lambers. Das Buch enthält 42 Geschichten von Menschen, "die das Handwerk bis ins kleinste Detail beherrschen". In Lambers Texten wird nachvollziehbar, warum der Beruf für diese Frauen und Männer mehr als nur ein Job ist. Ein Bootsbauer, eine Buchbinderin, ein Schneider und andere Handwerker sowie Designer und Künstler öffneten ihr und dem Fotografen Ingo Johannsen die Türen zu ihren Werkstätten, Studios und Ateliers. Beide erhielten Einblicke in die Welt alter Berufe, die schon fast vergessen zu sein scheint – in einer Zeit, die von Massenproduktion und Wegwerf-Mentalität geprägt ist.
"Meine Bilder sind mit großer Achtung vor den Berufen aufgenommen", sagt der Fotograf, den Alexandra Lambers für die Realisation ihrer Buch-Idee gewinnen konnte. Johannsen beschäftigt sich seit einigen Jahren mit dem Thema Arbeitswelt im Wandel. Er initiierte das Projekt "huMANUm factum", für das er Menschen aus Traditions- und Spezialberufen fotografiert. Ihn interessiert auch das Material und die Werkzeuge, mit denen die Handwerker neue, dauerhafte Werte schaffen.
von Jens Natter, Junius Verlag 2009, 37 Seiten, Preis: 9,90 Euro. Direkt bei Amazon bestellen.
Hier gibt es viel zu entdecken, und diesmal nicht nur Kinder! Auf 37 Seiten hat Jens Natter
Piraten auf der Alster, Wellenreiter im Holthusenbad, fliegende Teppiche in der
Speicherstadt und Fischbrötchen von gestern in bekannter Wimmel-Manier aufs Papier
gebannt. Auf seinen Bildern versammeln sich Schornsteinfeger, Straßenkehrer,
Streifenpolizisten und Schwarzfahrer, elegante Pudeldamen verrichten ihr Geschäft am
Eppendorfer Baum, und freundliche Hasen bevölkern die Osterstraße. Hamburgs
Brennpunkte wurden ebenso zu Papier gebracht wie Hagenbeck, Hafen und Universität.
Natürlich enthält das Buch in guter Sponti-Tradition auch ein kleines Schlachtengemälde
aus der Schanze.
Und wer die Wimmel-Bilder von Jens Natter in die Welt schicken möchte, kann auch die
Wimmelbild-Postkarteserie mit zehn verschiedenen Motiven dazu kaufen.
| DUMONT Reise-Taschenbuch Hamburg |
von Eva Gerberding und Annette Maria Rupprech, DUMONT Reiseverlag 2009, 288 Seiten, Preis: 14,95 Euro. Direkt bei Amazon bestellen.
In der Hanse- und Weltstadt mit weißen Villen und Kontorhäusern aus rotem Backstein, mit Fleeten und schmucken Parks locken Spaziergänge durch City und Nobelviertel, über den Fischmarkt am Hafen und die Reeperbahn sowie Bootsfahrten auf Elbe und Alster. Nicht zu vergessen: Shopping in Passagen und Kramläden, unzählige Szene-Bars, Restaurants und Nightlife – und zwar nicht nur auf St. Pauli!
Die Hamburgerinnen Eva Gerberding und Eva Maria Rupprecht, beide Journalistinnen, nehmen ihre Leser an die Hand, um sie gezielt zu den Highlights der Stadt zu führen. Und zu ihren ganz persönlichen Lieblingsorten! Auf 10 Entdeckungstouren können Sie aktiv Neues entdecken, hinter die Kulissen schauen, eine ganz persönliche Beziehung zu Hamburg entwickeln…
Ausgewählte Adressen, jeweils mit einem aussagekräftigen Schlagwort bewertet, und zahlreiche Infos für alle, die Wert auf eine aktive und kreative Reisegestaltung legen, bieten das Rüstzeug für jeden, der individuell unterwegs sein möchte. Der Magazinteil beleuchtet mit frischer journalistischer Kompetenz die für die Metropole des Nordens relevanten Themen und vermittelt ein lebendiges, aber auch kritisches Porträt der Stadt.
10 x auf Entdeckungstour:
- Caspar David Friedrich in der Hamburger Kunsthalle
- Durch die Speicherstadt BallinStadt – Auswandererwelt Hamburg
- Mit dem Boot durch den Hamburger Hafen
- Modekiez im Karoviertel
- Rudertour ab "Bobby Reich"
- "Klein-Jerusalem" – jüdisches Leben im Grindelviertel
- Kaffeemuseum Burg
- Der Römische Garten
- Radtour ins Alte Land
- Die Karten: Satellitenaufnahme von Hamburg
Eine Übersichtskarte mit den Highlights der Stadt, 17 Stadtviertelkarten und Detailpläne mit sämtliche Adressen, die anhand eines farbigen Nummernsystems verortet sind, runden diesen kompakten Reiseführer ab.
| Mord ohne Leiche – Brahms ermittelt |
von Gunter Gerlach, Ellert & Richter Verlag 2009, 192 Seiten, Preis: 8,95 Euro.
Lena, die Ehefrau eines Hamburger Kaufmanns, ist verschwunden. Doch es scheint, als sei Brahms' Auftraggeber – eine abstoßende Persönlichkeit – der wahre Kriminelle. Der Mann hatte seine Frau gekauft und durch einen Ehevertrag zum Leben einer Sklavin gezwungen. Der internationale Menschenhandel ist nur ein Aspekt, mit dem es Brahms dieses Mal zu tun bekommt. Was ist der Hintergrund des Verschwindens: ein weiterer Fluchtversuch? Entführung? Oder womöglich Mord?
Die verschiedenen Facetten des Falls lassen Brahms nicht los. Zusammen mit seiner Hündin Noffi spürt er der Wahrheit nach und kommt ihr immer näher.
Gunter Gerlach wurde zwar in Leipzig geboren, lebt aber schon so lange in Hamburg, dass er sich einen besseren Wohnort kaum noch vorstellen kann. Er hat eine Reihe von Romanen und Krimis veröffentlicht und zahlreiche Preise bekommen. Sein Protagonist Brahms schnüffelt regelmäßig mit seiner Spürnase durch Hamburg. Bisher sind erschienen "Tod in Hamburg" und "Liebe und Tod in Hamburg".
von
Joachim Buttler, Verlag Ellert & Richter 2009, 160 Seiten, Preis 9,95
Euro
Es gibt zahlreiche Sehenswürdigkeiten in der Hansestadt, die den
Bewohnern und Gästen Hamburgs vertraut und bekannt sind, an ihnen geht
man oft achtlos vorüber. Doch man kann auch immer wieder Unbekanntes
entdecken, wenn man sich darauf einlässt. Mit diesem Buch lernen Sie
Hamburg aus neuen Perspektiven kennen: Der Autor Joachim Buttler,
geboren 1954, ist als Kunsthistoriker mit seiner Heimatstadt "per Du",
kennt jeden Winkel und kann auch Häuserfassaden zum Sprechen bringen.
Er entführt Sie auf Stadtrundgänge abseits der ausgetretenen
Touristenpfade. Entdecken Sie mit ihm das alte und junge Hamburg auf
acht Rundgängen neu:
- Speicherstadt und
HafenCity: Vom Warenlager zum Stadtteil der
Zukunft, zwischen alter Backstein-Romanitk bis zur modernen Architektur.
- Vom Wasser aus gesehen: Mit der Elbfähre vom Sandtorhöft vorbei an
den Museumsschiffen und den Landungsbrücken geht es zu den
Docklands,
dem neuen Bürogebäude in Form einen schnittigen Schnellbootes, bis
Neumühlen, wo der Museumshafen zur Besichtigung einlädt.
- Die Hafenkante vom Baumwall über die Landungsbrücken bis hin zum
Fischmarkt kennt jeder. Aber kennen Sie auch das Kunstprojekt Park Fiction, das neue Brau-Quartier nahe des Bernhard Nocht-Institutes für
Tropenmedizin
oder den Zeughausmarkt? Auf diesem Rundgang lernen Sie dies und noch
viel mehr kennen.
- Altona und Ottensen: Mit einem romantischen Blick auf die Elbe
startet der Rundgang auf den Rainvilleterrassen. Donnerspark, Heine Haus
und Christianskirche werden besucht, vorbei am Stuhlmann-Brunnen geht es
bis zu den Zeisehallen.
- St. Pauli: Die Reeperbahn mit der sündigen Meile ist sicher die
bekannteste Straße Hamburgs. Aber abseits des Vergnügungsviertels gibt
es viele Überraschungen. Das East-Hotel hat in einer alten Gießerei sein
Domizil gefunden, auch der Golfclub St. Pauli residiert hier.
- Karo- und Schanzenviertel: Vom Autonomenwohnsitz zur Hochburg der
Kreativen
- Lebens- und liebenswertes St. Georg: Vom Schauspielhaus zur alten
Stadtgeschichte. Kattenhof, Kalvarienberg, Dreieinigkeitskirche,
August-Heerlein-Stift, Hotel Wedina, Kräuterladen und Lagerhaus stehen
hier auf dem Programm.
- Jüdisches Leben am Grindel wird mit der neuen Dammtor-Synagoge, der
Hauptsynagoge am Bornplatz, der Talmud-Tora-Schule, den Hamburger
Kammerspielen mit Logensaal und zahlreichen
Stolpersteine nachvollzogen.
Die einzelnen Rundgänge sind auf kleinen Karten eingezeichnet und mit
ihren Beschreibungen farblich markiert, so dass man immer den Überblick
behält.

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Hamburger Pastorinnen und Pastoren seit der
Reformation |
von
Herwarth von Schade, hgg. von Gerhard Paasch, Edition Temmen 2009, 296
Seiten, Preis 24,90 Euro
Mit dem "Langen Rezess"
von 1529 und der Einführung der "Kirchenordnung" im selben Jahr war in
Hamburg die Reformation vollzogen worden. Seither wurden in der gut
lutherischen Stadt mehr als 1.800 Hamburger Männer und Frauen in dem Ornat
mit der Halskrause in ihr Amt eingeführt. Einer von ihnen, Professor Dr.
Herwarth von Schade, hat nach alter Tradition ihre Namen und Daten
aufgeschrieben und sie damit in seinem Verzeichnis aller Hamburger
Pastoren zusammengeführt.
Unter dem Titel "Von allerlei Kirchensachen in Hamburg" hat von Schade
dem Buch eine kleine Kulturgeschichte des Pastorenamtes der Stadt
beigegeben, von 1529 bis heute. Ein unverzichtbares Nachschlagewerk für
alle, die Interesse an hamburgischer Kirchen- und Personengeschichte haben.
Zu allen Pastoren hat Herwarth von Schade viele
Einzelangaben zusammengetragen: Geburts- bzw. Lebensdaten, Berufung, Einführung
,
Emeritierung und alle Stationen. So ergeben sich exakte Hamburger
Biogramme aus fünf Jahrhunderten, also auch das des Autors, ebenfalls ein
Hamburger Pastor.
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Fuhlsbüttel, das Alstertal und Eppendorf um
die Mitte des 19. Jahrhunderts |
Kindheitserinnerungen
von Georg Krage,
bearbeitet von Renate Hauschild-Thiessen, Edition Temmen 2009, 96 Seiten,
Preis 17,90 Euro
Renate Hauschild-Thiessen hat einen Schatz gehoben: die im Hamburger
Staatsarchiv aufbewahrten Erinnerungen Georg Krages. 1846 zur Welt gekommen,
wuchs Krage im damals noch ländlichen Fuhlsbüttel auf. Er wurde Lehrer, war
langjähriger Rektor der Schule Bürgerweide und ging erst mit 71 Jahren 1917
in den Ruhestand. Danach schrieb er die Erinnerungen an seine Kindheit
auf.
Der große Reiz dieser Rückschau liegt nicht zuletzt in den umwälzenden
Veränderungen begründet, die die Schauplätze dieser Kindheit – Fuhlsbüttel,
das Alstertal, Eppendorf – bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts erlebt haben.
Fuhlsbüttel war um 1850 ein Dorf mit kaum 450 Einwohnern, die "Reise" etwa
nach Hummelsbüttel war mit einem Grenzübertritt nach Dänemark verbunden. Am
Ende des Ersten Weltkriegs waren dies alles Teile der Metropole Hamburg.
Krage beschreibt genau und anschaulich, was die Spiele seiner Kinderzeit
waren, wie das Lernen in der Schule vor sich ging, wie die elterliche
Wohnung aufgeteilt und eingerichtet war, wer seine Spielkameraden waren und
vieles mehr. Er vermittelt so einen Eindruck von vergangenen
Lebensverhältnissen, der so detailliert und alltagsnah aus anderen Quellen
selten zu gewinnen ist.
Renate Hauschild-Thiessen, geboren 1929 in Hamburg, ist promovierte
Historikerin. Sie hat zahlreiche Bücher und
Aufsätze
zur allgemeinen Familien- und Wirtschaftsgeschichte Hamburgs veröffentlicht.
Seit 1964 arbeitet sie ehrenamtlich im Verein für Hamburgische Geschichte.
von Bilz, Susanne, Junius Verlag (2008), 120 Seiten, Preis 12,90 Euro
Wer kennt das nicht: Ein schönes Wochenende in Hamburg steht bevor, aber
immer fallen uns
dieselben Unternehmungen ein. Und in einer fremden Stadt steuern wir mit
dem Reiseführer
in der Hand zielsicher an den wirklich interessanten Orten vorbei.
200 Hamburger Lieblingsadressen ist ein Stadtführer für Hamburger und
Nicht-Hamburger – für Leute, die sich in Hamburg gut auskennen und Neues
entdecken wollen, und solche, die die Stadt nur kurz besuchen und
deshalb eine gute Auswahl besonderer Hamburger Adressen zu schätzen
wissen. Durch Stadtteilkarten und verschiedene Register gut auffindbar,
verzeichnet dieser kleine Stadtführer besondere Orte in den Rubriken
Ausflüge, Cafés, Einkaufen, Hotels, Kino, Kultur, Nachtleben und
Restaurants.
Ein Tandemsprung am Flugplatz in Hartenholm, den Mann mit den goldenen
Händen in der
Massage-Praxis Geis, Sweet Suburbia oder die Pension für Produkte am Neuen
Pferdemarkt –
wussten Sie es?
Hier werden selbst eingefleischte Hamburger fündig und
Der alphabetisch und nach Rubriken sortierte Index erleichtert das
Auffinden.
Im Anhang ist dann noch Platz für eigene Notizen oder die Entdeckung,
die noch in dem
informativen Büchlein fehlt.
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Erzähl doch mal von früher – Loki Schmidt im
Gespräch mit Reinhold Beckmann |
von
Loki Schmidt und Beckmann Reinhold, Verlag Hoffmann und Campe
(2008), 272 Seiten, Preis 19,95 Euro
"Erzähl doch mal von früher" – Das war schon für die kleine Hannelore
Glaser, geboren am 3. März 1919 in einem Hamburger Arbeiterviertel in
Hammerbrook, das Schönste. Sie lief hinter den Eltern und der Großmutter
hinterher, um zu erfahren, wie der Vater als Matrose auf einem
Kriegsschiff nach Afrika gefahren ist oder wie die Großmutter heimlich
bei Kerzenlicht Goethes Faust gelesen hat.
"Erzähl doch mal von früher" – so hat auch Reinhold Beckmann die ehemalige
Hannelore Glaser und heutige Loki Schmidt gefragt, seit deren Kindheit
fast ein ganzes Jahrhundert vergangen ist.
Heute ist es ihr ein Anliegen, die nächsten Generationen an ihren
Erfahrungen und Einsichten teilhaben zu lassen. Dafür lässt sie
Lebensabschnitte Revue passieren, die ihr Schicksal, aber auch das
unseres Landes entscheidend geprägt haben. Ob es der Alltag in den
20er-Jahren ist, Hitlers Einzug in Hamburg, Giscard d'Estaing an
der Hausbar oder das Nachdenken über die letzten Dinge – anschaulich und
pointiert erzählt sie aus ihrem bewegten Leben.
Reinhold Beckmann traf sich über viele Wochen regelmäßig im Arbeitszimmer
des Langenhorner Hauses mit Loki Schmidt, um etwas aus dem wechselvollen
Leben der ehemaligen Kanzlergattin zu erfahren.
"Geblieben ist eine große Dankbarkeit für all das, was ich gesehen habe."
– Loki Schmidt begibt sich auf eine sehr persönliche Reise durch ihr
Jahrhundert. Was so entsteht, ist das facettenreiche Lebensbild einer
selbstbewussten, engagierten Frau, die heute vielen ein Vorbild ist.
Illustriert wird das Buch durch zahlreiche, zum Teil erstmals
veröffentlichte Fotos.
von
Michael Fackelmann, 160 Seiten, inkl. DVD (12 min. Film "Sonntagmorgen
in St. Pauli"), Preis 24,90 Euro
Eintauchen in das Hamburg der frühen 60er-Jahre mit Michael Fackelmanns
Straßenfotografie.
Straßenkreuzer an der Elbe, die ruhigen Stunden der kleinen Kneipen am
Hafenrand, Jazz-Musiker auf den Bühnen und der Fischmarkt frühmorgens –
zu einer Zeit, als die Röcke der Frauen lang und die Haare der Männer
kurz waren, streifte der junge Fotograf mit seiner Leica M3 mit
Wechselobjektiven durch Hamburg. Ihn interessierten vor allem die
Menschen. Unzählige Male zog es ihn in die Kneipen am Hafenrand, zu den
Fachwerkhäusern in die Hinterhöfe der Hamburger Neustadt und früh
morgens auf den Fischmarkt.
Fackelmanns Aufnahmen dokumentieren Hamburg und seine Bewohner in kaum
mehr überbietbarem Realismus und führen den Betrachter in eine Zeit, als
die Stadt noch keine schicke Metropole war, sondern noch deutliche
Spuren von den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs zeigte und die Jugend
sie zur Hochburg von "Oldtime Jazz" und Dixielandmusik machte.
Er zeigt die Spielplätze, die Kinder sich selber suchen, ohne
Klettergerüste und moderne Geräte. Szenen aus dem Zirkusleben, als es
noch eine Attraktion war, wenn er in die Stadt kam. Einfache Menschen
auf der Straße, aber auch Prominente wie Jürgen Roland, Helmut Schmidt
und den jungen Horst Janssen. Der Fischmark am Sonntag morgen wurde
ebenso festgehalten wie die Stangeneislieferung mit Pferdefuhrwerk auf
St. Pauli.
1965 drehte Fackelmann den als "besonders wertvoll" ausgezeichneten
Dokumentarfilm "Sonntagmorgen in St. Pauli", der dem Band als DVD
beiliegt (12 Minuten).
Die im Buch abgebildeten Fotos können beim Verlag als hochwertige Prints
bestellt werden (Edition Temmen, Hohenlohestraße 21, 28209 Bremen,
Telefon 0421/348 43-0).
von Thorsten Börnsen, Boyens Verlag (2008), 215 Seiten, Preis 12,- Euro
Op Platt mit'n Snack dör de Stadt –
Stadtrundgänge durch Hamburg und Informatives über die Hansestadt op
Platt! Ob Sehenswürdigkeiten, Geschichte, Mundart in der Hamburger
Alltagssprache, Geschichten und Anekdoten, typisch hamburgische
Begriffe: Hier versammeln sich lesenswerte Tipps und Infos auf
Plattdeutsch.
Mit "fix mol 'n poor tallen" erfährt der sprachkundige Leser zuerst das
Wesentliche zur Stadt in Zahlen. "De erste Törn" führt anschließend dorch de Innenstadt vom Domplatz över den Alsterpavillon, dat
Ohnsorg-Theoter, de Börs bet zur Diekstroot.
Mit "de twete Törn" ward dat Elbufer vun de Lannungsbrücken över de
Seefohrtschool und de ole Elvtunnel bet zur Spiekerstadt ergründet.
Im Kapitel "Över de Sprook" erfährt der Leser etwas über "De Anfang: Twüschen Hochdüütsch und Latienisch", De Hoge Tiet des Plat und des
Missingsch. Außerdem gibt es ein kleines Glossar von Angströhr bis
Zitronenjette. Zu guter Letzt kann der interessierte Leser noch
erfahren, wo man in Hamburg Platt snacken kann.

Von
Michael Zapf, Ellert & Richter Verlag (2008), 365 Seiten, Preis: 29,95
Euro,
hier bestellen.
Michael Zapf hat in dem Kalender-Bildband die Liebe zu seiner Heimatstadt
mit der Kamera festgehalten. Auf 365 Bildern kann man die schönsten Seiten
Hamburgs aus dem Blickwinkel des bekannten Hamburger Fotografen bewundern.
Hamburg ist zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter eine sehenswerte Stadt.
Für jeden Tag ein Bild. Darunter Flüsse, Türme, Stadtteile – bekannte und
rätselhafte Plätze oder einfach nur Impressionen. Hamburg von oben aus der
Luft und von unten in der U-Bahn. Zu jedem Bild gibt es einen kleinen
erläuternden Text mit Wissenswertem über die Stadt. Darunter gibt es
Leerzeilen, um vielleicht eigene Erinnerungen an die abgebildeten Orte
festzuhalten oder wichtige Ereignisse zu diesem Tag zu notieren. "365 Tage
Hamburg" ist ein immerwährender Kalender für jeden Tag und für jeden
Hamburger.
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Handwerk, Design, Kunst & Tradition Hamburg |
von
Christine Schroeder und Ulrike Kirmse, Neuer Umschau Buchverlag, 184
Seiten, Preis: 29,90 Euro
Obwohl heutzutage fast alles, was man kaufen kann, Massenware aus der
ganzen Welt ist, gibt es in Hamburg auf Hinterhöfen, in kleinen
Werkstätten und in Szenevierteln erstaunliche handwerkliche Kunst zu
entdecken. In der Hansestadt werden über Schuhe, Schirme, Möbel und
Uhren bis hin zu Seifen, Pralinen und Blumengestecken viele kleine und
große Kunstwerke von geschickten Händen geschaffen. Alte Gewerbe wie zum
Beispiel Buchbinder, Gürtler, Geigenbauer oder Beutelschneider gehören
ebenso dazu wie modernes Design. Über je zwei bis vier Seiten werden die
unterschiedlichsten Betriebe und Menschen in Wort und Bild vorgestellt.
"Handwerk, Design, Kunst & Tradition" ist nicht nur ein Führer zu Hamburgs
Kunst- und Handwerk, es ist zudem noch ein wunderschöner Bildband.
Das
Werk zeigt einen längst vergessenen Teil der Hansestadt und zollt den
Menschen, die ihr Leben dem Fortbestand der Tradition gewidmet haben,
ihren Tribut. Ein Buch für Menschen, die das Besondere schätzen.
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Wie gewohnt – Geschichte und Geschichten aus
alten Hamburger Häusern |
von
Andrea Weber und Andreas Bock, Verlag Die Hanse, 96 Seiten, Preis: 22,-
Euro
Was wären die vielen Jahrhunderte alten Häuser in Hamburg ohne die
Menschen, die in ihnen wohnen, die vertraut sind mit Geschichte und
Geschichten und davon erzählen können, weil ihr Leben mit diesen Häusern
eng verwoben ist. Viele Facetten des Lebens in Hamburg werden in
Momentaufnahmen und eindrücklichen Bildern sichtbar gemacht.
Das Buch erzählt die Geschichte von Häusern und Stadtteilen, aber auch von
den Lebenswegen ihrer Bewohner: von Nachbarn, Widrigkeiten und
Leidenschaften...
Illustriert mit vielen historischen und aktuellen Fotos bietet das Buch
ein lebendiges Stück Hamburger Geschichte.
Die Autorin Andrea Weber, geboren 1962, studierte Volkskunde, Sozial- und
Wirtschaftgeschichte und Germanistik. Der Fotograf Andreas Bock, geboren
1959, studierte Freie Kunst und Visuelle Kommunikation in Hamburg. Er
lebt und arbeitet seit 1995 als freier Fotograf und Künstler in Hamburg.
Fotos
von Michael Zapf, Texte von Jörn Walter, Ellert & Richter, 160 Seiten, Preis 19,95 Euro
"Hamburg von oben" zeigt die Hansestadt nicht einfach nur aus der
Vogelperspektive wie zahlreiche andere Luftaufnahmen, der Bildband nimmt den
Betrachter mit auf das Abenteuer, die Stadt immer wieder neu zu sehen.
Der bekannte Hamburger Fotograf Michael Zapf hat es mit seinen
wunderschönen Aufnahmen geschafft, die Stadt aus einer völlig neuen,
bisher nicht entdeckten Perspektive zu zeigen. Entstanden sind dabei
traumhafte Aufnahmen, die unwirklich, stimmungsvoll und manchmal
verfremdet wirken.
Bekannte Gebäude und Landschaften bekommen durch die Wahl der
Perspektive und des Ausschnittes ganz eigene Strukturen und Muster. In
sehr geringe Flughöhe geschossen, werden bei den Aufnahmen Details
sichtbar, die nie zuvor entdeckt wurden.
Unterteilt in sechs Kapitel zeigt der Bildband die Stadt und ihre
Gewässer, den Hafen, die Zukunftsstandorte, ihre Landschaft, ihre Bauten
und ihre Türme. Zu jedem Kapitel hat Oberbaudirektor Jörn Walter eine
Einführung geschrieben und wo nötig, die Bilder mit erläuternden Texten
versehen.
Mit seinen Luftbildern will Michael Zapf Hamburg nicht dokumentieren,
sondern auch Formen, Muster und Lichtspiele zeigen. Dies ist ihm auf
eindruckvolle Weise gelungen. Ein wunderschöner Bildband zu einem sehr
verbraucherfreundlichen Preis – ein ideales Weihnachtsgeschenk für alle
Freunde der Hansestadt und solche, die es werden sollen.
von
Urs Kluyver/Christoph Schumann, Edition Temmen, 80 Seiten, Preis 7,90 Euro
Hamburg erwacht nicht früh, Hamburg schläft gar nicht. Das Porträt zeigt
neben dem rund um die Uhr arbeitenden Hafen und dem Nachtleben von St. Pauli
die bedeutendsten Plätze der Stadt: Rathaus, Alsterarkaden, Jungfernstieg
mit Binnenalster. Die Außenalster mit dem Harvestehuder Villenufer. Die
Einkaufsstadt mit der Europapassage als neuem Prunkstück. Die modernsten und
die historischen Kontorhäuser. Die Hamburger Kunstmeile. Alt-Hamburg mit dem
Michel und den Krameramtsstuben. Das grüne Hamburg mit Planten un Blomen,
den Alster- und den Stadtpark mit weiteren Oasen der Erholung. Den
Ohlsdorfer Friedhof und Hagenbecks Tierpark. Das studentische Leben auf dem
Campus der Universität Hamburg und das ländliche in den Vierlanden und im
Alten Land – und die vielen weiteren Motive.
Kurz gesagt: 80 Seiten voller traumhafter Aufnahmen aus
einer der schönsten Städte der Welt. Mit Urs Kluyver und Christoph Schumann
laden Sie zwei erfahrene Kenner der Metropole ein, ihnen auf eine neue Tour
zu den schönsten Plätzen der alten Hansestadt zu folgen.
Der Fotograf: Urs Kluyver lebt und arbeitet seit 30
Jahren als freier Fotograf mit zahlreichen Veröffentlichungen in Hamburg.
Der Autor: Christoph Schumann ist Reiseredakteur und freier Autor mit
Schwerpunkt Hamburg und Skandinavien.
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