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Kultur

Neues von der Elbphilharmonie in der HafenCity

Elbphilharmonie wird ein "Haus für alle"Die Elbphilharmonie – Ein Meisterstück der Baukunst – Der großartige Architektenentwurf von Herzog & de Meuron ist in der Umsetzung eine höchst komplexe Bauaufgabe. Bei der Elbphilharmonie nutzen und entwickeln die Schweizer Architekten neueste technische Lösungen.

Das Herzstück der Elbphilharmonie wird der große Konzertsaal. Für ihn charakteristisch: die Bühne befindet sich nahezu in der Mitte des Saals und die Zuhörerplätze sind um das Orchester herum angeordnet. Eine große Bedeutung für die Akustik des Saals hat der an der spitz zulaufenden Decke des Saals aufgehängte trichterförmige Reflektor. Dieser Reflektor wird circa 18 t wiegen und erst nach der letzten Feinabstimmung des Akustikers Toyota Yasuhita fixiert. Das Besondere in diesem Fall: der Reflektor hat neben seiner Funktion als wichtiges Element der Akustik auch drei weitere Funktionen. So spielt er eine zentrale Rolle bei der Beleuchtung und Lichtgestaltung im Saal, enthält ein integriertes Lautsprechersystem und wird gleichzeitig auch Platz bieten für das Fernwerk der Orgel.


Pavillon Elbphilharmonie eingeweihtPavillon Elbphilharmonie  – Die Hamburger HafenCity hat ein neues Highlight: den Pavillon Elbphilharmonie auf den Magellanterrassen, der in direkter Sichtachse der Baustelle steht.

Der Entwurf für den Pavillon Elbphilharmonie stammt vom Studio Andreas Heller. Der Pavillon ist ein dreigeschossiger, so genannter fliegender Bau, der auf seinem eigenen Gewicht ruht und leicht wieder entfernt werden kann. Eine öffentlich zugängliche Ausstellung befindet sich im Erdgeschoss zu beiden Seiten eines zehn Meter langen Durchgangs. Die Ausstellung ist zweigeteilt. Auf der einen Seite werden mit interessanten Ausstellungsstücken, Filmen und Informationstafeln die Geschichte des Orts, die Architektur und die Nutzung vorgestellt.

1:10-Modell der Elbphilharmonie, Innenraum Der zweite Teil der Ausstellung widmet sich der musikalischen Tradition, in der die Elbphilharmonie stehen wird, dem Musikerlebnis und dem künftigen Programm des Konzerthauses. An den Außenseiten des Pavillons wird eine Installation aus visuellen und akustischen Elementen zu erleben sein. Im 2. Obergeschoss ist das 1:10-Modell des Großen Saals der Elbphilharmonie untergebracht. Dieses Modell war ein wichtiges Planungsinstrument, um die Akustik des Großen Saals zu optimieren. Im 1. Obergeschoss befindet sich ein Veranstaltungs- und Tagungsraum. Dieser attraktive Ort kann für besondere Veranstaltungen gemietet werden.

Der Pavillon ist außerdem Ausgangsort für Führungen. Diese finden zunächst jeweils sonntags um 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr statt. Fester Bestandteil ist die Besichtigung des 1:10-Modells. Die Führungen enden mit einem Spaziergang zur Baustelle.


Eröffnung der Elbphilharmonie wird verschoben – Der Spielbetrieb der Elbphilharmonie wird erst mit Beginn der Saison 2011/12 aufgenommen. Die Verschiebung der Eröffnung um ein Jahr war notwendig geworden, weil der Investor sich nicht in der Lage sieht, den Bau zum vertraglich vereinbarten Termin fertig zu stellen. Kultursenatorin Karin von Welck hat deswegen in Absprache mit der städtischen Realisierungsgesellschaft (ReGe) und Generalintendant Christoph Lieben-Seutter den späteren Eröffnungstermin beschlossen und im Hamburger Rathaus verkündet: "Ich bin froh, dass wir jetzt den Spielbetrieb auf einer sicheren Grundlage planen können. Die Eröffnung eines Konzerthauses ist eine zu komplexe Angelegenheit, als dass wir sie unter unnötigen Zeitdruck stellen dürften", so von Welck. Lieben-Seutter habe nun die nötige Planungssicherheit, um Verträge mit Künstlern und Orchestern abschließen zu können. Auch die drei Hamburger Orchester können nun ihre nächsten Spielzeiten darauf ausrichten. "Es handelt sich um eine der kompliziertesten Baustellen der Welt", erklärte der Generalintendant, "die Verschiebung kam für alle rechtzeitig." Karin von Welck betonte, Abstriche an der Qualität des Baus werde es nicht geben. Jetzt werden mit allen Beteiligten Gespräche darüber geführt, die Zeit bis zur Eröffnung mit neuen Konzertangeboten und attraktiven Konzepten zu nutzen, um die Entwicklung der Musikmetropole Hamburg weiter voranzutreiben. www.elbphilharmonie.de


Konzertsaal-Orgel für die ElbphilharmonieKonzertsaal-Orgel für die Elbphilharmonie – Nachdem eine siebenstellige Spende des Hamburger Unternehmers Peter Möhrle sicherstellte, dass die Elbphilharmonie eine Konzertorgel bekommt, steht nun auch fest, wer dieses Instrument bauen wird. Die Werkstatt Johannes Klais Orgelbau GmbH & Co. KG ist Sieger des Wettbewerbs zum Bau der Orgel im großen Konzertsaal der Elbphilharmonie. Das traditionsreiche Unternehmen mit Sitz in Bonn wird in den nächsten zwei Jahren zusammen mit den Architekten der Elbphilharmonie Jacques Herzog und Pierre de Meuron die Orgel planen und bauen. Beteiligt hatten sich an der Ausschreibung sechs Orgelbau-Firmen. Ermöglicht wird der Bau der Orgel durch eine Spende in siebenstelliger Höhe des Unternehmers und ehemaligen Präses der Hamburger Handelskammer, Peter Möhrle.

Der Spender der Orgel, Peter Möhrle, sagte: "Das Projekt Elbphilharmonie und besonders der Entwurf des Konzertsaales haben mich von Anfang an begeistert. Mit meiner Spende möchte ich dazu beitragen, dass die Elbphilharmonie nicht nur architektonisch Aufsehen erregen wird. Um das gesamte Repertoire sämtlicher musikalischer Gattungen in das Konzertprogramm einbeziehen zu können, ist der Bau der Orgel unverzichtbar. Nicht zuletzt die Orgel wird diesen Saal zu einem ganz besonderen Aufführungsort machen."

Die Orgel wird als viermanualiges Instrument mit etwa 65 Registern, einer mechanischen Traktur und einem zweiten, elektrischen, fahrbaren Spieltisch geplant. Ein Fernwerk mit vier weiteren Registern ist in dem Reflektor über dem Orchester geplant. Die Klangcharakteristik soll insbesondere dem Repertoire ab dem 19. Jahrhundert, aber auch den Bedürfnissen zeitgenössischer Musik entsprechen.

Ob in Tokio oder Singapur, in Madison oder Caracas, in Athen, Köln oder St. Petersburg, in Brisbane oder Kuala Lumpur: Seit über 125 Jahren entstehen in der Bonner Orgelbauwerkstatt Klais Pfeifenorgeln, die in Kirchen und Konzertsälen auf der ganzen Welt erklingen.


Die Stiftung Elbphilharmonie wurde im Oktober 2005 von den Bankhäusern M. M. Warburg & Co. und der HSH Nordbank als eine Stiftung privaten Rechts gegründet. Zweck der Stiftung ist es, die Realisierung des Jahrhundertprojekts Elbphilharmonie durch Spenden und Zustiftungen zu unterstützen. Die Stiftung hat es sich zum Ziel gesetzt, eine breite Bürgerbeteiligung zu erreichen und finanzielle Mittel bei Bürgern und Unternehmen einzuwerben, um damit die Stadt bei den Baukosten zu entlasten sowie langfristig einen Beitrag für den laufenden Betrieb der Elbphilharmonie zu leisten. Das erste Ziel der Stiftung Elbphilharmonie, die Entlastung der Stadt bei den Baukosten, wurde durch großzügige Beiträge von zahlreichen Bürgern und Unternehmen bereits ermöglicht. Erklärtes Ziel der Stiftung ist es nun, aus Zustiftungen ein solides Stiftungskapital zur Unterstützung des zukünftigen Spielbetriebs aufzubauen.


Stiftung Elbphilharmonie stellt neue Werbekampagne vor: "GEBEN SIE DER ELBPHILHARMONIE IHREN NAMEN."Stiftung Elbphilharmonie stellt neue Werbekampagne vor: "GEBEN SIE DER ELBPHILHARMONIE IHREN NAMEN."

Seit Dezember 2007 werben Plakate der Stiftung Elbphilharmonie um die erneute Unterstützung der Hamburger Bürger.

Nachdem der Bau der Elbphilharmonie durch die große Spendenbereitschaft der Hamburger ermöglicht wurde, steht nun die langfristige Unterstützung des künstlerischen Spielbetriebs im Vordergrund der Stiftungsarbeit. Dem Ziel der Stiftung Zustiftungen für ein erstklassiges Musikprogramm zu generieren, trägt auch die neue Werbekampagne Rechnung. Gerade für Kleinspender soll ein attraktiver Anreiz geschaffen werden, Teil des Zukunftsprojektes Elbphilharmonie zu werden.

Die Hamburger Werbeagentur Leagas Delaney hat hierfür ein überzeugendes Konzept entwickelt: Die neue Kampagne stellt den Stolz der Hamburger auf ihre Stadt und das Projekt Elbphilharmonie in den Mittelpunkt. Und das ganz persönlich: "JEDER STIFTER WIRD TEIL UNSERER GESCHICHTE", lautet das Motto der Kampagne, die öffentlich sichtbares Zeichen der Verbundenheit der Spender mit der Elbphilharmonie ist. Die Plakate zeigen die Elbphilharmonie sowie jeweils 5-7 aktuelle Stifternamen. Ihr individueller Beitrag zum zukünftigen Erlebnis Elbphilharmonie sowie die zentrale Aufgabe der Stiftung, das Spendensammeln, rücken in den Vordergrund. Gleichzeitig fordern Teaserplakate neue Spender und Stifter dazu auf: "GEBEN SIE DER ELBPHILHARMONIE IHREN NAMEN".

Die Teaser – wie auch die ersten Namensplakate – werden an vielen Plakatstellen in Hamburg zu sehen sein. Begleitet wird die Aktion von zusätzlichen Medien, wie dem Einsatz von Infoscreens in U-Bahnhöfen.

Neben den Zustiftungen können Unterstützer und Freunde der Elbphilharmonie auch für 75,- Euro ein eigenes Namensplakat erwerben. Der Reinerlös aus dem Verkauf dieser Unikatplakate kommt der Stiftung Elbphilharmonie zugute.

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