Die Gehorsamsprüfung für Hunde

Tierfreunde

Die Gehorsamsprüfung für Hunde

Seit dem Jahr 2007 gilt in Hamburg eine allgemeine Anleinpflicht für Hunde in Hamburg. Doch man kann sich und seinen Hund von dieser Pflicht befreien lassen, indem man eine Gehorsamkeitsprüfung, auch Hundeführerschein genannt, absolviert.

Mit diesem Schein ist es allen Hundebesitzern erlaubt mit dem Hunde, mit welchem sie die Prüfung bestanden haben, in den zugelassenen Zonen frei spazieren zu gehen. Doch wie sieht so eine Prüfung aus? Was muss man als Hundebesitzer mit seinem Hund trainieren?

"Gehen an lockerer Leine" ist einer der ersten Bestandteile der Gehorsamkeitsprüfung. Der Hund darf nicht permanent an der Leine ziehen, muss Richtungs- und Tempowechseln willig folgen und hat anzuhalten, wenn der Hundeführer stehen bleibt. Die zweite Aufgabe ist "Sitz, Platz, Steh". Hierbei muss der Hunde die von dem Hundeführer gegebenen Komandos wie zum Beispiel "Sitz" ausführen, bis dieser das Kommando wieder auflöst.

Das Kommando "Bleib" macht den meisten Hunden unter Ablenkung am meisten zu schaffen. Der Hundeführer verlässt bei dieser Aufgabe, nach anbinden des Hundes, eben diesen. Geht aber nicht aus dem Sichtfeldes der Hundes. Nach frühstens 2 Minuten wird der Hundeführer aufgefordert wieder sich seinem Hund zu nähern. Währenddessen und vorher hat der Hund ruhig zu bleiben, auch unter leichter Ablenkung.

Das letzte Bestandteile der Prüfung ist der Befehl "Komm". Dabei sitzt der Hund rund 10 m entfernt. Der Hundeführer ist in Bewegung. Dann ruf der Hundeführer seinen Hund und dieser muss zügig zu den Hundeführer kommen und sich dann anstandslos sich anleinen lassen.

Bei der Prüfung sind nur folgende Hilfsmittel zugelassen: ein festschnallbares Halsband oder ein Halsband mit Zugstopp und ein Brustgeschirr (allerdings nicht mit Zugwirkung unter den Achseln). Dazu ist noch der Gebrauch von Leinen, Pfeifen und Futter oder Spielzeug als Belohnung erlaubt sowie Hör- und Sitzzeichen.

Jeder Hundebesitzer ist mit seinem Hund zur Prüfung zugelassen, wenn dieser einen Personalausweis mit Meldebestätigung, den Heimtier- oder Impfausweis, ein Chip im Hund mit registrierter Nummer und eine Anmeldebescheinigung vorzeigt.

Hier die Liste der Anerkannte Sachverständige für die Abnahme von Gehrorsamskeitsprüfung nach dem Hamburger Hundegesetz (nachPLZ)

 

 

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