Studieren in Hamburg: Das sollten Studenten wissen

Studenten

Die Universität Hamburg beherbergt über 40.000 Studenten. fotolia.com © kameraauge (#25266704)

Die Universität Hamburg beherbergt über 40.000 Studenten. fotolia.com © kameraauge (#25266704)

Ein Studium in Hamburg bietet viele Möglichkeiten. Wer sich hier einschreibt, darf nicht nur aus über 170 verschiedenen Studiengängen wählen, sondern genießt auch ein Lebensgefühl der ganz besonderen Art. Hamburg gehört zu den beliebtesten Universitätsstädten Deutschlands. Rund 40.000 Studierende bevölkern Semester für Semester den Campus. Wer hier seinen Bachelor oder Master macht, trifft auf Kommilitonen aus der ganzen Welt und sammelt sowohl innerhalb als auch außerhalb des Hörsaales eine Menge interessanter Erfahrungen. Schließlich hat die Stadt im hohen Norden eine Menge zu bieten. St. Pauli und die Reeperbahn liegen direkt vor der Tür und an der Alster lässt sich so mancher lauer Abend verbringen. Wer kulturell interessiert ist, kommt im Deutschen Schauspielhaus voll auf seine Kosten. Aber auch als Universitätsstadt kann Hamburg sich wirklich sehen lassen.

Hier finden Studierende und solche, die es noch werden möchte, wissenswerte Informationen rund um das Thema Studieren in Hamburg.

Ganz schön akademisch: Hamburgs Hochschulen

Wer in Hamburg einen akademischen Berufsabschluss machen möchte, hat die Qual der Wahl. 19 staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen, eine Berufsakademie und zahlreiche Bildungseinrichtungen privater Träger laden zum Lernen und Forschen ein. Dies sind die Anlaufstellen für angehende Akademiker:

  1. Die Universität Hamburg
  2. Die Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg
  3. Die Technische Universität Hamburg-Harburg
  4. Die HafenCity Universität Hamburg
  5. Die Hochschule für Musik und Theater Hamburg
  6. Die Hochschule für bildende Künste Hamburg
  7. Die Akademie der Polizei Hamburg
  8. Die Norddeutsche Akademie für Finanzen und Steuerrecht Hamburg (NoA)
  9. Die Helmut Schmidt Universität der Bundeswehr
  10. Die Berufsakademie Hamburg
  11. Die Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit und Diakonie Hamburg

Die Universität Hamburg ist die größte der genannten Bildungseinrichtungen. Über 40.000 Studierende sind hier derzeit in acht Fakultäten eingeschrieben. Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf ist ebenfalls an die Universität angeschlossen.

Neben den staatlichen und staatlich anerkannten Bildungseinrichtungen gibt es weitere privat getragene Angebote für Studierende:

  1. Die Bucerius Las School (Hochschule für Rechtswissenschaft
  2. Die Europäische Fernhochschule Hamburg
  3. Die Hamburger Fernhochschule (HFH)
  4. Die Hamburg School of Business Administration (HSBA)
  5. Die Northern Business School (NBS)
  6. Die EBC Hochschule
  7. Die Medical School Hamburg (MSH)
  8. Die Brand Academy (Hochschule für Design und Kommunikation)
  9. Die Kühne Logistics University (Wissenschaftliche Hochschule für Logistk und Unternehmensführung)
  10. Die European School for Economics and Management
  11. Die Unternehmer-Hochschule (BiTS)

Alle Hochschulen und Bildungseinrichtungen bieten auf ihrer Internetpräsenz umfangreiche Informationen für Studierende und Studieninteressierte, informieren über Aufnahmebestimmungen und Studienangebote und vermitteln ein erstes Bild der Ausbildungsschwerpunkte und Bildungsmöglichkeiten.

Was kostet die Welt? So viel können sich Studenten in Hamburg leisten

Die Krankenversicherung ist auch für Studenten Pflicht. fotolia.com © stockWERK (#38488361)
Die Krankenversicherung ist auch für Studenten Pflicht. fotolia.com © stockWERK (#38488361)

Hamburg gehört mit Sicherheit zu den beliebtesten Städten Deutschlands, aber nicht zu den günstigsten. Studenten lernen hier schnell, sparsam zu wirtschaften. Die Studiengebühren wurden zwar mit dem Wintersemester 2012/2013 wieder abgeschafft, trotzdem liegt Hamburg mit einem Studienbeitrag von 285 Euro pro Semester deutlich im oberen Bereich. Darin enthalten ist allerdings das Semesterticket, mit dem eingeschriebene Studierende sämtliche regionalen Busse und Bahnen unbegrenzt nutzen können. Da das öffentliche Verkehrsnetz in Hamburg äußerst gut ausgebaut ist, wird ein eigenes Auto dadurch nahezu überflüssig. Wer nicht häufig nach Hause pendelt oder sich in der Freizeit außerhalb von Hamburg aufhält, ist mit demSemesterticket bestens bedient. Außerdem entfällt der Stress bei der Parkplatzsuche und die tägliche Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln bietet zusätzlichen Raum zum Lernen.

Wohnen ist in Hamburg ebenfalls verhältnismäßig teuer. Natürlich kommt es darauf an, wieviel Platz und Luxus Studierende sich leisten möchten. Ein möbliertes Zimmer in einem Studentenwohnheim ist bereits für rund 250 Euro inklusive Telefon und Internetflat erhältlich. Mit einem WG-Zimmer liegen Studenten ähnlich oder etwas teurer. Wer allerdings eine Wohnung für sich allein haben möchte, sollte über die notwendigen Mittel verfügen. Selbst kleine Apartments mit 25 bis 35 Quadratmetern Wohnfläche kosten je nach Lage bereits 500 Euro inklusive Nebenkosten. Wer sich diesen Luxus gönnen möchte, sollte neben dem BAföG mindestens einen gut bezahlten Nebenjob in petto haben.

Davon gibt es in Hamburg allerdings reichlich. Sowohl im gastronomischen Bereich als auch im klassischen Einzelhandel sind Studenten in Hamburg immer gern gesehen. Der durchschnittliche Stundenlohn für Studenten liegt bei 8 Euro. Je nach Arbeitszeitenmodell und Branche sind auch bessere Konditionen möglich. Auch die Hochschulen und Bildungseinrichtungen bieten immer wieder Möglichkeiten für Studenten, sich in ihrer Freizeit zu engagieren und dadurch die knappe Kasse etwas aufzubessern. Für die Suche nach dem passenden Nebenjob sind die Internetseiten www.academics.de und www.stellenwerk-hamburg.de gute Anlaufstellen.

Davon gibt es in Hamburg allerdings reichlich. Sowohl im gastronomischen Bereich als auch im klassischen Einzelhandel sind Studenten in Hamburg immer gern gesehen. Der durchschnittliche Stundenlohn für Studenten liegt bei 8 Euro. Je nach Arbeitszeitenmodell und Branche sind auch bessere Konditionen möglich. Auch die Hochschulen und Bildungseinrichtungen bieten immer wieder Möglichkeiten für Studenten, sich in ihrer Freizeit zu engagieren und dadurch die knappe Kasse etwas aufzubessern. Für die Suche nach dem passenden Nebenjob sind die Internetseiten www.academics.de und www.stellenwerk-hamburg.de gute Anlaufstellen.

Wichtige Versicherungen für Studenten

Spießig oder nicht, Versicherungen sind auch schon für Studenten wichtig. Auch wenn das Budget knapp ist, sollte ein gewisser Basisschutz vorhanden sein, damit die kleinen und großen Unvorhersehbarkeiten des Alltags abgesichert sind. Diese Versicherungen können (und sollten) sich auch Studenten leisten:

1.  Die Krankenversicherung

Die Krankenversicherung ist auch für Studenten Pflicht.
Die Krankenversicherung ist auch für Studenten Pflicht. fotolia.com © M. Schuppich (#73312561)

In Deutschland besteht die Pflicht zur Krankenversicherung. Das gilt auch für Studenten. Bis zum vollendeten 25. Lebensjahr dürfen Studenten kostenlos in der Familienversicherung der Eltern versichert bleiben. Das gilt allerdings nur, wenn eine Höchstgrenze von 405 oder (als Minijobber) 450 Euro an monatlichem Einkommen nicht überschritten wird. Vom Einkommen unabhängig sind die Leistungen aus dem BAföG.

Ab dem 25. Lebensjahr können sich Studenten zu günstigen Tarifen selbst krankenversichern. Wo die monatlichen Kosten für eine gesetzliche Krankenkasse im Studententarif liegen, zeigt der Vergleichsrechner unter www.gesetzlichekrankenkassen.de

2. Die Risikolebensversicherung

Auch wer mitten im Leben steht, sollte für den Notfall vorsorgen. Mit einer Risikolebensversicherung können Studenten ihre Angehörigen absichern. Der Schutz ist schon für rund 3 Euro monatlich erhältlich und passt damit problemlos auch in ein angespanntes Budget. Der Beispielrechner von Ergodirekt zeigt, welche Risiken sich schon für kleines Geld absichern lassen. Denn wenn es um das eigene Leben und die Liebsten geht, sollten auch junge Leute auf Nummer sicher gehen.

3.  Die Berufsunfähigkeitsversicherung

Sie ist als Basisschutz absolut unverzichtbar. Zwar stehen Studenten in der Regel noch nicht mitten im Berufsleben, das Risiko, dass sie durch einen Unfall oder psychische Belastung frühzeitig berufsunfähig werden, besteht aber dennoch. Da die Berufsunfähigkeitsversicherung zu den teuersten Produkten gehört, ist es sinnvoll, so früh wie möglich in einen günstigen Tarif einzusteigen. Als Student ist der Einstieg nämlich meist deutlich günstiger zu haben als einige Jahre später im Berufsleben.

Grund dafür ist die Gesundheitsprüfung, die jeder Antragsteller für eine Berufsunfähigkeitsversicherung durchlaufen muss. Anhand eines umfangreichen Fragenkatalogs zur Lebenssituation, der angestrebten Berufswahl, des allgemeinen Gesundheitszustandes und der bisherigen Krankengeschichte wird das Risiko für den Leistungsfall ermittelt. Danach errechnet der Versicherer die Kosten für den Einstieg in die Berufsunfähigkeitsversicherung. Grundsätzlich gilt: Je jünger, desto besser. Studenten fallen außerdem grundsätzlich in eine günstigere Risikogruppe als Berufsanfänger in risikoreichen Berufen. Deshalb ist es sinnvoll, sich bereits während des Studiums über die Möglichkeiten einer Berufsunfähigkeitsversicherung zu informieren.

Ist der Studiengang gewählt, die Unterkunft eingerichtet und der Versicherungsdschungel durchquert, steht einem erfolgreichen Studium mitten im schönen Hamburg nichts mehr im Wege. Und natürlich darf auch das Studentenleben mit Hamburgs reichhaltigem Angebot an Kunst, Kultur und Unterhaltung in vollen Zügen genossen werden.

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