Flexitarisch, vegetarisch, vegan: Jedem das seine!

Rund ums Essen

© Uwe Wagschal/pixelio.de

© Uwe Wagschal/pixelio.de

Die Ernährung ist in den letzten Jahren stark im Wandel – viele Verbraucher legen verstärkt Wert auf die Herkunft ihrer Produkte und möchten sich bewusst und gesund ernähren. Aber was bedeutet gesunde Ernährung? Die Auffassungen darüber gehen weit auseinander. Letztendlich muss jeder für sich persönlich entscheiden, welche Ernährungsform zu ihm passt.

Neben dem Bio-Trend (Verzehr von Lebensmitteln aus der ökologischen Landwirtschaft) sind momentan zahlreiche Begriffe im Umlauf, die verschiedene Varianten der Ernährung bezeichnen:

  • Flexitarier essen nur selten und vor allem ausgewähltes Fleisch, für sie steht der Fleischkonsum nicht im Mittelpunkt der Ernährung.
  • Vegetarier meiden Nahrungsmittel, die von getöteten Tieren stammen, wie Fleisch und Fisch. Einige Vegetarier verzichten zudem auf Produkte, die vom lebenden Tier stammen (Eier, Milch und Honig).
  • Veganer verzichten auf alle Nahrungsmittel tierischen Ursprungs und zum Teil auch auf die Nutzung von Tieren und tierischen Produkten generell.
  • Die Steinzeiternährung ("Paläo-Diät") ist eine Ernährungsform, bei der nur Nahrungsmittel verzehrt werden, die (soweit bekannt) in der Steinzeit zur Verfügung standen. Dazu gehören Gemüse, Tierprodukte, Obst, Nüsse, aber kein Getreide und Hülsenfrüchte.
  • Der Begriff Superfood kennzeichnet Lebensmittel, die angeblich ultragesund sind und über besonders viele Nährstoffe verfügen. Die positiven gesundheitlichen Wirkungen dieser Lebensmittel wurden in einigen wissenschaftlichen Studien nachgewiesen.
  • Clean Eating bezeichnet "sauberes" Essen, wobei das nicht wörtlich zu nehmen ist. Die Nahrungsmittel sollen frei sein von künstlichen Zusätzen, Auszugsmehlen und Zucker – am allerbesten sollen sie selbst gemacht sein.

Fakt ist, dass der Fleischkonsum in Deutschland in den vergangenen Jahren zurückgegangen ist und alternative Ernährungsvarianten immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Anzeige