Fechtclub Rothenbaum e. V. - hamburg-magazin.de

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Fechtclub Rothenbaum e. V.

© Herbert Dazo  / pixelio.de© Herbert Dazo / pixelio.de

Fechtmeister Otto Gerresheim und Sohn Tim haben den Hamburger Fechsport maßgeblich geprägt. Otto Gerresheim war 1927 ein Schüler von Ettore Schiavoni, zu der Zeit einer von vier für den Fechtsport in Deutschland richtungsweisenden italienischen Fechtmeistern. Er wurde 1927 selbst Fechtmeister und Nachfolger von Schiavoni beim Berliner Fechtclub. Er trainierte Fechter für die Olympischen Spiele Berlin 1936.

1951 kam Otto Gerresheim nach Hamburg und gründete mit seiner Frau den Hanseatischen Fechtclub an der Rothenbaumchaussee. Daraus entstand 1954/55 der FCR. Durch die besonders gut Ausbildung vieler junger Fechter ließ der Erfolg nicht lange auf sich warten. Der Verein hat Vizemeister hervorgebracht, die bei der WM sowie an den Olympischen Spielen in Tokio und Mexiko teilnahmen.

Als Tim Gerresheim bei einer Begegnung mit der französischen Mannschaft bei einem alles entscheidenden Stichkampf den Weltmeister d'Oriola mit 5:0 besiegte, war der Weg frei für eine der ersten Medaillen für Deutschland im Sportfechten nach 1950.

Die drei Waffen des modernen Fechtsports –  Florett, Degen, Sägen – unterscheiden sich hinsichtlich

  • Aussehen, Gewicht
  • gültiger Trefferfläche
  • Regeln (Reglement)

Die Frauen kämpfen mit dem Florett, die Männer mit dem Degen und dem Säbel. Gemeinsam ist jedoch allen, dass

  • Fechten sehr anstrengend ist und man gefordert wird, immer in Bewegung zu sein
  • ständig Reaktionen gefordert werden
  • in Sekundenbruchteilen reagiert oder auch agiert werden muss, um Fehler bei Gegner zu nutzen
  • höchste Ansprüche an Konzentration und Beobachtungsgabe gefordert ist
  • die Feinmotorik der Bewegungen (schnelle, genaue und möglichst kleine Bewegungen) ausgeprägt ist

Bei Interesse werden Probetrainings angeboten.

07.11.2011

Ortsinformationen

Information

Tim Gerresheim

Adresse

  • Fechtclub Rothenbaum e. V.
  • Dorotheenstrasse 133
  • 22299 Hamburg
  • Telefon: 0 40/46 18 70

  • Fahrplan

Barrierefreiheit

nicht Behindertengerecht

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