Browsergames erobern die Welt

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Browsergames erobern die Welt

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SOL – so hieß einst das erste Browsergame, das im Internet gespielt werden konnte. Das Science-Fiction-Strategiespiel wurde in Hamburg programmiert und ging im Jahr 1995 online.

Die Vielfalt und die Anzahl der Browsergames hat im Laufe der Jahre enorm zugenommen, was durch die technische Entwicklung sowie durch die leistungsfähigen Internetverbindungen möglich wurde.

Noch vor wenigen Jahren wurden die Browsergames-Fans als "Nerds" bezeichnet. Mittlerweile sind Browsergames in der Gaming-Industrie zu einem echten Trend geworden. Auch Investoren sehen in dieser Entwicklung ein großes Wachstumspotenzial. So wurden beispielsweise mit Investorengeldern Werbespots für das Fernsehen gedreht.

Browsergames und ihre Funktionsweise

Die Onlinespiele bewegen sich auf einem einfachen Niveau. Für die Teilnahme an diesen Spielen wird lediglich ein internetfähiger Computer benötigt. Die Spiel- und Funktionsdaten werden einfach über den jeweiligen Internetbrowser (z. B. Safari, Firefox oder Internetexplorer) übertragen, sodass keine Software installiert werden muss.

Wer sich für ein Browsergame entschieden hat, muss sich lediglich auf der Webseite des Betreibers registrieren und das Spielen kann gestartet werden. Da Browsergames vorwiegend über Werbung finanziert werden, sind sie meist kostenlos. Einige Anbieter stellen auch zusätzliche Funktionen oder Hilfsmittel für das Spiel zur Verfügung, die der Spieler gegen ein kleines Entgelt erwerben kann. Für das Spielen sind diese aber nicht zwingend notwendig.

Mit seinem Spieleraccount wählt sich der User automatisch auf den Browsergame-Server ein. Hierbei handelt es sich um sehr leistungsstarke Rechner, auf die sich tausende Spieler gleichzeitig einwählen können. In der Regel stehen diese Computer in großen Rechenzentren.

Anzahl der Browsergames

Wie viele Browsergames es genau gibt, kann nicht ansatzweise in Zahlen ausgedrückt werden. Man kann jedoch davon ausgehen, dass es viele hundert unterschiedliche Spiele sind. Dabei besitzen alle Browsergames verschiedene Spielhintergründe. So gibt es zum Beispiel Rollenspiele, Strategie- oder Actionspiele (z. B. Actiongames von Browsergames.de) sowie auch Managementspiele, Sport- oder Rätselspiele.

Handlungsmöglichkeiten bei Browsergames

In der Regel geht es bei den Browsergames um einen gegenseitigen Wettkampf. So besteht die Aufgabe des Spielers darin, zum Beispiel eine Stadt, Planeten oder auch ein Unternehmen aufzubauen, stetig zu verbessern und zu vergrößern und gegen Angriffe von Mitspieler zu verteidigen. Dabei sind die Spiele so ausgelegt, dass es weder einen endgültigen Sieger oder ein Ende gibt.

Bildung von Communitys

Die meisten Browsergames sind so ausgelegt, dass sich die Spieler in der Onlinewelt verbünden können. Das heißt, sie interagieren miteinander und können sogar große Gemeinschaften bilden. Über Nachrichtenforen, Chatprogramme oder Mailfunktionen wird dann miteinander kommuniziert.

Fazit:

Als die ersten Browsergames online gingen, waren sie in Bezug auf die Technik, Grafik und Inhalt noch sehr weit von den herkömmlichen Computerspielen entfernt. Aufgrund der rasenden technischen Entwicklung können allerdings heute kaum noch Unterschiede festgestellt werden. Egal, ob Browsergame, Computer- oder Konsolenspiel – heutzutage weisen sie alle eine hochauflösende Grafik sowie spannende Inhalte mit viel Spielspaß auf.

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