Niedersachsen
Stade
Die ehemalige Hansestadt Stade wurde nach dem Dreißigjährigen Krieg von den Schweden zur Festung ausgebaut. Die Silhouette der Stadt wird von fern durch die Türme der beiden Kirchen St. Wilhardi und St. Cosmae geprägt. Reste alter Befestigungsanlagen umringen die Altstadt.
Das Museum "Schwedenspeicher" ist für jeden interessant, der etwas über die Stadtgeschichte erfahren will. Die meisten Gebäude der Altstadt entstanden nach 1659, als ein großer Brand zwei Drittel aller Häuser zerstörte. Sie können hier alte Gassen und idyllische Winkel erleben, in denen die Vergangenheit noch gegenwärtig ist. Die Kanonen dienen allerdings nur noch dazu, um die Bürger bei Flutgefahr mit einem Schuss in die Luft zu warnen.
Stade ist allseits von Wasser umgeben, vom Burggraben und den alten Hafenanlagen. Der historische Hafen in der Altstadt sieht aus wie aus dem Bilderbuch. Heute legen hier vor allem die Sportschiffer an. Für die großen Schiffe ist draußen an der Elbe ein neuer Hafen entstanden.
Märkte wie im Mittelalter, Heimat- und Schützenfeste, Schwedenwochen und Altstadtfeste gehören zu den beliebten Ereignissen in der idyllischen Stadt, die viele Besucher anziehen. Aber auch das Kultur- und Veranstaltungszentrum Stadeum hat für jeden Geschmack etwas zu bieten: von Volksmusik über Tanz- und Theaterabenden bis hin zu Rock-Konzerten.
Ortsinformationen
Adresse
- Stadeum Stade
- Schiffertorsstraße 6
- 21682 Stade
- Telefon: 0 41 41/4 09 10
- Telefax: 0 41 41/40 91 10
- E-Mail: info@stadeum.de
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