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Niedersachsen

Hansestadt Lüneburg

In einer Senke am Nordrand der Heide liegt Lüneburg. Seit mehr als einem Jahrtausend fließt hier eine der stärksten und heilkräftigsten Natursolen Deutschlands. Ihr verdankte die alte Salz- und Hansestadt einst ihren Aufstieg. 956 wird die Saline erstmals erwähnt, und das Salz blieb bis in dieses Jahrhundert die wirtschaftliche Basis der Stadt. Erst am 9. September 1980 erlosch endgültig das Feuer unter den Siedepfannen der Saline. Jetzt ist die Sole in Kurpark und modernem Kurzentrum Quelle der Erholung und Genesung.

 

Lüneburg – eine Stadt wie im Bilderbuch

Die 1000jährige Geschichte auf Schritt und Tritt und ein fast einmaliges, geschlossenes mittelalterliches Stadtbild mit schmalen Gässchen, lebendigen Märkten und einem modernen Einkaufsviertel, das geschickt in den alten Stadtkern integriert wurde. Am Markt das mächtige Rathaus, ein vielgliedriger Gebäudekomplex, in mehreren Jahrhunderten gewachsen. Aus der Blütezeit Lüneburgs sind auch das Glockenhaus, die Kronenbrauerei, die Bürgerhäuser am Sande und das Kloster Lüne in parkähnlicher Umgebung am Rande der Innenstadt. Bemerkenswert sind hier Altar, Gestühl, Orgel und ein Gemälde von Lukas Cranach in der Kirche des Klosters.

Die Lüneburger brauchten Jahrhunderte lang viel Brennholz für ihre Salzindustrie. Mit Bäumen wurden die Sudpfannen beheizt. Auf den entholzten Sandböden entwickelten sich die Heideflächen, die heute unter Naturschutz stehen. Wenn die Heide Mitte August bis Ende September blüht, drängen sich an den Wochenenden die Ausflügler.

Seit Oktober 2007 darf sich Lüneburg wieder offiziell Hansestadt nennen.

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Auf den Spuren der Hanse – die alte Stadt Lüneburg neu entdecken

Im Mittelalter war Lüneburg bedeutendes Mitglied der Hanse, einem Verbund von Kaufleuten und Handelsstädten. Lüneburgs wichtigstes Handelsgut war das Salz, das Jahrhunderte lang aus dem salzigen Grundwasser gewonnen wurde. Im alten Hafen wurde es verschifft und entlang der alten Salzstrasse bis weit in die skandinavischen Länder gebracht. Lüneburg erblühte in dieser Zeit zu einer reichen und mächtigen Stadt – noch heute ist dieser Reichtum in der wunderschönen Backsteingotik der Stadt sichtbar. Doch das Salz des Ostseeraums wurde günstiger, Lüneburg verlor im späten Mittelalter sein Handelsmonopol – und auch den Titel "Hansestadt".

Im Jahr 2007 jedoch hat die Salzstadt nach einem mehrjährigen Bewerbungsverfahren diesen Titel wiedererlangt und zeigt ihren Besuchern Originalschauplätze der Hanseblüte, zum Beispiel bei dem neuen Pauschalangebot "Die Hanse in Lüneburg erleben". Es umfasst zwei Übernachtungen mit Frühstück im 3- oder 4-Sterne-Hotel, eine hansetypische Stadtführung, einen Eintritt in das historische Rathaus mit Führung – hier wurden im Mittelalter zahlreiche "Hansetage" abgehalten –, einen echten "Hanseschmaus" als Mittagessen und ein Überraschungspräsent.

03.05.2010

Ortsinformationen

Information

Tourist-Information der Lüneburg Marketing GmbH

Adresse

  • Lüneburg Marketing GmbH
  • Am Markt 1
  • 21335 Lüneburg
  • Telefon: 08 00 / 2 20 50 05
  • Telefon: 0 41 31/2 07 66-20
  • Telefax: 0 41 31 / 2 07 66 44

Anfahrt

touristik@lueneburg.de


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