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Naturschutzgebiete

Die hamburgischen Naturschutzgebiete

Die hamburgischen Naturschutzgebiete

Hamburg ist so grün wie kaum eine andere Großstadt vergleichbarer Größe. Mit 4.700 ha Wald und der günstigen Lage an Elbe, Alster und Bille bietet die Stadt jedoch nicht nur viele Erholungsmöglichkeiten in Parks und ausgedehnten Wasser- und Forstflächen, sondern auch einen einzigartigen Lebensraum vieler seltener Pflanzen und Tiere. In den letzten Jahrzehnten ist es Hamburg gelungen, eine große 

Der Hamburger Pflanzenatlas von A bis Z

Der Hamburger Pflanzenatlas von A bis Z

Das Hamburg die grünste Metropole Europas ist, ist hinlänglich bekannt. Überall in der Stadt sind Parks, Grünanlagen, große Privatgärten und Alleen. In den umliegenden Naturschutzgebieten gibt es eine Artenvielfalt bei Flora und Fauna, die sonst nirgends anzutreffen ist. Zudem gibt es hier wichtige Brutplätze für Wasservögel oder seltene Pflanzen, die andernorts bereits ausgestorben sind. 

Naturschutzgebiet Flottbektal

Naturschutzgebiet

Das Flottbektal, ein 7 ha großes Gebiet im Jenischpark, ist seit 1982 Hamburgs kleinstes Naturschutzgebiet. Namensgeber ist die Flottbek, ein Fluss, der bei Teufelsbrück in die Elbe mündet. Die Ufer sind naturnah bewachsen und bieten seltenen Pflanzenarten einen Schutzraum. Der Schlangenknöterich, die Sumpfdotterblume und vereinzelt sogar die seltene Schachbrettblume besiedeln das Gebiet. 

Naturschutzgebiet Heuckenlock

Ufer mit Schilf

Das Naturschutzgebiet Heuckenlock besteht zu großen Teilen aus Süßwasserwatt, da es jährlich etwa hundertmal überschwemmt wird. Ein Süßwasserwatt leistet einen großen Beitrag zur Sauberhaltung von Flüssen und ist ein besonders aktives Ökosystem. Vogelfreunde haben im Heuckenlock einiges zu gucken: Von auffälligen knallgelben Pirolen über Fischreiher und Kormorane bis hin zu Weißstörchen besuchen 

Naturschutzgebiet Boberger Niederung

Das Naturschutzgebiet Boberger Niederung umfasst das feuchte Flusstal der Bille, trockene Binnendünen, einen Geesthang, Wiesen und Niedermoore. Wer Glück hat, bekommt hier den Eisvogel zu sehen. Mit seinem wunderschönen blau-orange gefärbten Federkleid bietet er einen prachtvollen Anblick. 

Naturschutzgebiet Wittenbergener Heide/Elbwiesen

Heidekraut

Hier können die Besucher ein abwechslungsreiches Landschaftsbild genießen. Die Wittenbergener Heide zeichnet sich durch ihre weißen Sandhügel aus, die mit Heidekraut, Birken und Kiefern bewachsen sind. Vom Spätsommer bis zum Herbst blüht die Besenheide und überzieht die Landschaft mit ihrem charakteristischen Purpur-Farbton, ein prächtiger Anblick. Sie hat aber auch einen Nutzen für das 

Naturschutzgebiet Neßsand und Mühlenberger Loch

Nesssand - Blick von Blankenese

Die Elbinsel Neßsand entstand in den 1940er-Jahren im Rahmen von Bauarbeiten am Mühlenberger Loch: Der Aushub wurde zwischen den alten Inseln Schweinesand und Hans-Kalb-Sand aufgeschüttet und bildete Neßsand. Heute ist die Insel ein bedeutender Brut- und Schlafplatz für Wasservögel. Viele Zugvögel suchen bei unruhigen Wetterlagen hier Schutz. Auch etliche Pflanzen finden hier ideale Bedingungen 

Naturschutzgebiet Die Reit

Das Naturschutzgebiet "Die Reit", ein fruchtbares Feuchtgebiet, ist Laich- und Überwinterungsquartier für Kröten, Frösche und Molche. Außerdem befindet sich hier die Vogel-Beringungsstation des NABU: Kleinvögel werden gefangen, beringt und gemessen. Die dabei erfassten Daten geben Aufschluss über das Phänomen Vogelzug und sind für internationale Vogelschutzprogramme von Nutzen. Interessierte 

Naturschutzgebiet Kirchwerder Wiesen

Lage: Kirchwerder Landweg/FersenwegEntfernung: 26 km (von Hamburg Hauptbahnhof)Im Naturschutzgebiet Kirchwerder Wiesen, Hamburgs größtem Naturschutzgebiet, ist einer der seltenen Brutplätze von Trauerseeschwalben. Die prächtigen grauschwarzen Vögel werden bis zu 25 cm groß und brüten in kleinen Kolonien. Sie sind geburtsorttreu, kehren also zum Brüten immer wieder an den Ort ihres Schlupfes 



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