Wedeler- und Haseldorfer Marsch - hamburg-magazin.de

Anzeige

Natur erleben

Wedeler- und Haseldorfer Marsch

Ausgehend von Wedel wird die Geest am Elbufer durch einen breiten Marschengürtel abgelöst, der nur noch durch den Deich und die Vorländer von der Elbe getrennt ist. Auf engstem Raum lösen sich hier grundverschiedene Lebensräume ab, die darauf warten, entdeckt zu werden.

Außendeichs haben Ebbe und Flut einen amphibischen Lebensraum geschaffen, der weitgehend sich selbst überlassen wird. Geprägt wird dieser Raum durch Süßwasserwatten, einen breiten Röhrichtstreifen sowie deichnahen Hochstaudenfluren, Weidengebüschen und Auwäldern. Dahinter ist im Bereich der Haseldorfer Binnenelbe ein Feuchtgebiet entstanden, das durch Eindeichung dem Tideneinfluss entzogen worden ist. Hier finden insbesondere seltene Wiesenvögel wie die Uferschnepfe oder der Kiebitz Brutplätze. Vom Herbst bis zum Frühjahr wird das Gebiet zudem von zehntausenden Gänsen zur Rast genutzt.

Die Binnendeichs liegenden Marschen sind geprägt durch Grünlandnutzung sowie Obst- und Ackerbau. Die regionalen Produkte können Sie an vielen Stellen direkt erwerben, wodurch Herkunft und Frische garantiert sind. Deutlich sichtbar und dennoch von sanfter Natur folgt der Geesthang einer Linie von Wedel über Holm, Heist und Uetersen bis Elmshorn, der den Übergang zu einem neuen Landschaftsraum kennzeichnet. Auch hier finden Sie Rückzugsräume wie das Tävsmoor / Haselauer Moor, die Holmer Sandberge oder die Liether Kalkgrube, welche die natürliche Vielfalt der Geest erlebbar machen.

Das Elbmarschenhaus, der Obstgarten Haseldorf und die Carl Zeiss Vogelstation bieten wunderbare Möglichkeiten, diesen Naturraum zu entdecken.

19.05.2010

Ortsinformationen

Elbmarschenhaus

Hauptstraße 26, 25489 Haseldorf

0 41 29/95 54 90

Carl Zeiss Vogelstation

Fährmannssand 22880 Wedel