Ratzeburg und Ratzeburger See

Ausflüge

Mitten im Ratzeburger See liegt die Altstadt Ratzeburgs mit  Dom und Klosteranlage

Mitten im Ratzeburger See liegt die Altstadt Ratzeburgs – und das seit 1062, als  Heinrich IV. die "Racesburg" dem Billungerherzog Ordulf schenkte. In drei Anläufen erfolgte die Christianisierung, die Stadtgründung und endgültige Etablierung des Bistums wurde 1154 durch Heinrich den Löwen vollzogen.

Die Inselstadt hat sich im Laufe der Jahre auf die Uferregion ausgebreitet, dennoch bildet die durch Dämme mit dem Ufer verbundene Insel noch heute den zentralen Kern der Stadt, in dem auch die schönsten Baudenkmäler zu besichtigen sind.

Neben dem Dom mit der Klosteranlage sind das Rathaus, das Kreishaus und die Alte Wache, sämtlich am Markt, sehenswert. Das Zentrum der Stadt mit Geschäften, Hotels und Verwaltung liegt auf der Insel, die Wohngebiete im Osten im Stadtteil Vorstadt und im Westen im Stadtteil St. Georgsberg.

Als Luftkurort verfügt Ratzeburg über einen Kurpark und über eine Promenade. Die wasserreiche Umgebung verleiht der Stadt ein besonderes Flair. Idyllische Uferflecken laden zum Verweilen ein. Die außerordentliche Lage im Seengebiet ermöglicht eine Vielzahl verschiedenster Schiffsausflüge. Von der Zentralanlegestelle Ratzeburg starten regelmäßig Schiffe für große und kleine Rundfahrten auf dem Ratzeburger See oder zu lauschigen Ausflugslokalen.

Ratzeburger See – Heimat von Fischer und Maräne

Ratzeburg – Umgeben von vier Seen trumpft mit einer einzigartigen naturbelassenen Landschaft auf. Dazu zählt der fast 10 km lange Ratzeburger See, auf dem Fischwirtschaftsmeister Rüdiger Jobmann und seine Crew auf Fischfang gehen.

Mit den ersten Sonnenstrahlen des Tages legt das weiß-grüne Fischerboot vom Ufer ab und fährt langsam auf den Ratzeburger See hinaus. "Neben Barschen, Hechten und Aalen gilt unser Hauptaugenmerk der Maräne", erklärt Fischwirtschaftsmeister Rüdiger Jobmann. Für ihn gehöre sie zu Ratzeburg wie der Ratzeburger See oder wie der Ratzeburger Ruder-Achter, ein perfektes Trio sozusagen!

Frischer als hier bei Fischer Jobmann kann man die Edelmaräne oder ihre kleine Schwester, die Silbermaräne, gar nicht serviert bekommen. Ihr Weg ist bei Jobmann nie weit, vor allem, weil sein Restaurant "Fischerstube" direkt am Wasser liegt. Wer möchte, könnte von den Tischen aus quasi die Füße in den See tauchen. Sogar einen Blick auf den Ratzeburger Dom kann Jobmann seinen Gästen bieten.

Einst verlief am Ratzeburger See die innerdeutsche Grenze. Noch immer wild und unberührt erscheint daher das unter Naturschutz stehende Ostufer, an dem Haubentaucher, Gänsesäger, Enten und andere Wasservögel ihre Brut- und Nahrungsräume finden. Zudem lockt der See mit seinen bewaldeten Ufern zum Wandern oder Radfahren. Auch der benachbarte Domsee eröffnet eine fantastische Wasserlandschaft mit schilfbewachsenen Ufern und ursprünglichen Naturräumen. Ob man wegen der noch größtenteils unberührten Natur hierher kommt oder zum Wassersport, hier gibt es für jeden etwas.

Für Surfer, Ruderer, Segler, Kanuten oder ganz sportive Menschen auf dem Hydro-Bike bieten die Seen jede Menge Abwechslung. Sogar die deutschen Olympia-Ruderer trainieren im Bundesleistungszentrum und beim Ratzeburger Ruderclub. Die Insellage inmitten der vier Seen ermöglicht es, die Ratzeburger Innenstadt komplett mit Kanu oder Tretboot zu umrunden. Von der Schlosswiese aus startet die Schifffahrt zur großen Tour über den Ratzeburger See. All das lässt sich ganz entspannt vom Logenplatz bei Fischer Jobmann aus betrachten.

Informationen über Ratzeburg und den Ratzeburger See, Übernachtungsmöglichkeiten und Pauschalangebote sind bei der Tourist-Information Ratzeburg unter Telefon 0 45 41/8 00 08 86 erhältlich.

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