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Freizeit

Fahrradtouren im Hamburger Umland

Werbung im Hamburg Magazinradfahren mit sahnehäubchen - unterelbe und auenland in holstein


Marschenbahndamm durch die Vier- und Marschlande (25 km)
Alsterwanderweg von Poppenbüttel nach Ohlsdorf (10 km)
Altes Land von Cranz nach Neugraben (18 km)
Elbwanderweg von Wedel nach Klein Flottbek (16 km)
Harburger Berge von Neugraben über Ehestorf nach Harburg (18 km)
Glinde – Aumühle – Reinbek (45 km)
Hafen und Altes Land (30 km)
Elbuferweg ab Landungsbrücken (20 km)
Ohlsdorf und Alstertal (30 km)
Ilmenauradweg (120 km) von der Lüneburger Heide bis zur Elbe
 
Ausflugstipp: Fahrradtouren und -routen im Hamburger Umland
Tipps vom ADFC Hamburg

Marschenbahndamm durch die Vier- und Marschlande

Eine wunderschöne Radtour ist die Fahrt auf dem Marschenbahndamm quer durch die Vierlande.

An der Tatenberger Schleuse beginnt der fast 25 km lange Fahrdamm, auf dem ausschließlich Radfahrer und Wanderer unterwegs sind. Also ideal für Familien mit Kindern!

Entlang schmaler Stichkanäle und Bewässerungsgräben geht's durch Ochsenwerder, Fünfhausen, Kirchwerder bis nach Altengamme. Kühe, Blumen und Felder so weit das Auge reicht. Natur pur. Und das in einer Weltstadt wie Hamburg. Kulturelle Höhepunkte der Tour sind die Kirchwerder Mühle und die Altengammer Kirche.

Abstecher zur Elbe sind lohnenswert, vor allem wenn Hunderte von Schafen den Elbdeich mit kleinen grünen Kugeln garnieren. Wer eine Abkühlung braucht, sollte von Fünfhausen zum Surf-Eldorado Hohendeicher See fahren. Leider ist der See im Sommer meist sehr übervölkert.

Der Rückweg per Rad aus Altengamme führt über den Horster Weg nach Bergedorf, dann mit der S21 in die City. Wer die Tour abkürzt, kann das Fahrrad im Bus 124/224 von Howe zur S-Bahn Bergedorf mitnehmen.

Alsterwanderweg von Poppenbüttel nach Ohlsdorf

Wer bei dem Wort Alster gleich an Außenalster, Segeln oder Alsterwasser denkt, wird auf der Radtour entlang der Oberalster eines besseren belehrt.

Die Fahrt beginnt am S-Bahnhof Poppenbüttel. Gleich hinter dem Alstertal-EKZ führt der Alsterwanderweg entlang. Ein hübscher Wander- und Radweg, der immer neben der Alster bis nach Ohlsdorf führt. Von dort kann man wieder per S-Bahn "abreisen".

Unter uralten Bäumen schlängelt sich die Alster durch das enge "Tal". Die Vorgärten riesiger Villen grenzen direkt daran. Auch Mountainbiker kommen hier auf ihre Kosten, denn steile Auf- bzw. Abfahrten führen vom Wanderweg zu den umliegenden Straßen in Wellingsbüttel.

Die einzigen Geräusche menschlicher Zivilisation kommen vom UHC-Tennis- und Hockeyplatz auf dem rechten Alsterufer. Nach gut 8 Km Fahrt erreichen Sie das Oberalster-Clubhaus, wo man im Vorgarten prima essen und trinken kann.

Bald danach kommen Sie zur Ratsmühlenschleuse und zur S-Ohlsdorf.

Achtung! An sonnigen Wochenenden ist der Alsterwanderweg so überlaufen wie die Mönckebergstraße zur Weihnachtszeit!

Altes Land von Cranz nach Neugraben

Eine Radtour ins Alte Land lohnt zu jeder Jahreszeit. Aber vor allem zur Kirschblüte im Mai und zur Kirschernte im Juni/Juli wird aus dem munteren Radeln eher ein stopp and go von Plantage zu Plantage.

Die Fahrt beginnt am S-Bahnhof Blankenese. Vom kleinen Hafen müssen Sie mit der Elbfähre nach Cranz übersetzen. Für manchen Kaffee- und Kuchenfreund endete die Radtour schon dort in einem der Kaffeegärten am Estedeich!

Von Cranz kann man entweder an der Este oder über Jork nach Buxtehude fahren. Die Feldwege auf Hamburger Gebiet laden jedoch zu einer "Fahrt ins Grüne" viel eher ein.

Entlang des Estesperrwerks und des Neuenfelder Fährdeiches nach Neuenfelde. In der sehr sehenswerten Kirche (1687) befindet sich die Arp-Schnitger-Orgel. Hinter der Kirche rechts und dann immer geradeaus in den Nincoper Moorweg. Der Weg führt uneben zu einem Rasthaus. Von dort geht es links weiter am Hinterdeich und an dessen Ende rechts über die Francoper Straße zum S-Bahnhof Neugraben. Eine "Feld-Reise" über gut 18 km.

Tipp: Bei Werner Peper in Jork kann man Fahrräder leihen, Telefon 0 41 62/3 67

Elbwanderweg von Wedel nach Klein Flottbek

Einer der bekanntesten Hamburger Wander- und Radwege führt entlang der Elbe – von Wedel bis Ottensen.

Vom S-Bahnhof Wedel geht es hinunter zum Fähranleger Willkommhöft, wo jedes größere Schiff mit der Nationalhymne empfangen wird. Hier beginnt der Elbwanderweg, der am Kraftwerk Wedel die Elbe für ein kurzes Stück verlässt.

Vom Tinsdaler Leuchtturm geht es weiter über Wittenbergen, wo einige Campingplätze liegen. Nach dem Falkensteiner Ufer folgt der bekannte Blankeneser Strandweg.

Oberhalb des Strandwegs liegen Hirsch- und Baurs Park. Der Elbuferweg führt an mehreren kleinen Stränden vorbei nach Teufelsbrück. Von hier können Sie sich dann mit der Elbfähre zu den Landungsbrücken fahren lassen.

Sie können noch ein kleines Stück weiterfahren. Jedoch kommen Sie von den Lotsenhäusern in der engen Fußgängerstraße Övelgönne sehr schlecht zur Elbchaussee. Der Schulberg ist selbst für Mountain-Biker eine große Herausforderung.

Deshalb sollten Sie lieber von Teufelsbrück durch den Jenischpark zum Ernst-Barlach-Haus fahren und dann weiter zum S-Bahnhof Kl. Flottbek. Tourlänge: 16 km.

Achtung: An sonnigen Tagen (vor allem am Wochenende) ist dieser kombinierte Rad- und Fußweg ein Spaziergänger-El Dorado. Ein Durchkommen per Rad ist sehr schwierig. Dies gilt vor allem für die Teilstücke Blankenese, Teufelsbrück und den Fußgängerweg Övelgönne, wo das Rad ohnehin geschoben werden muss.

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DIE Radtour - von 0 auf 100 ! (m ü.NN)

Harburger Berge von Neugraben über Ehestorf nach Harburg

Der S-Bahnhof Neugraben liegt auf einer Höhe von 0 Metern. Doch gleich dahinter geht es schon sachte bergauf in die Harburger Berge. Zuerst auf der Neugrabener Bahnhofsstraße, dann links in den Petershof und rechts in den Fischbeker Holtweg. Jetzt immer geradeaus. Sie erreichen bald den Heidefriedhof am Falkenbergsweg.

Rundherum ist "nur" noch Wald. Halten Sie sich links, und folgen Sie auf steigenden Waldwegen dem Schild "Wildpark Schwarze Berge".

Besuchen Sie den Hochwild-Schutzpark oder fahren Sie über den Parkplatz zum sehenswerten Freilichtmuseum Kiekeberg. Der steile Eintschweg führt hinauf auf den 127,1 m hohen Kiekeberg. Bei klarem Wetter können Sie die Kirchtürme Hamburgs sehen.

Fahren Sie nun zurück nach Ehestorf und dann rechts in den Harburger Stadtweg. Es geht steil bergauf und bergab zum Ehestorfer Weg, dann links über die Autobahnbrücke und immer weiter geradeaus direkt zum S-Bahnhof Harburg-Rathaus. Gesamtstrecke ca. 18 km.

Glinde - Aumühle - Reinbek

Unsere Radtour beginnt am U-Bahnhof Mümmelmannsberg (U2). Auf der Kandinskyallee fahren wir an Hochhäusern vorbei zum Sportplatz. Rechts vorbei geht es hinunter zur Glinder Au, einen kleinen Bach, der überquert wird. Rechts geht es weiter durch eine Kleingartensiedlung auf der Straße "An der Glinder Au" und "Am Eich". Immer geradeaus, an Terrassenwohnungen vorbei, zur Stormarnstraße. Hier in Oststeinbek trifft man auf die z. T. stark befahrene Möllner Landstraße auf der wir nach Glinde fahren.

Dort lohnt ein Abstecher in das Mühlenmuseum, das in einer restaurierten Wassermühle eingerichtet wurde. (Vorm Markt links, Möllner Landstraße, dann wieder links in die Mühlenstraße).

Weiter führt  unser Weg vom Glinder Marktplatz in die Avenue St. Sebastien, benannt nach der französischen Partnerstadt. Links in den Gellhornpark und an einem kleinen Bach und einer Schule vorbei über den Holstenkamp. Nun geht es schnurstracks über den Autobahnzubringer und Felder nach Schönningstedt, dann an der Bismarcksäule und Fürst Bismarck Quelle vorbei nach Aumühle.

Nur 2 km weiter sind wir schon in Friedrichsruh. Hier gäbe es viel anzusehen, aber wir sollten zwischen Schmetterlingsgarten, Bismarckmuseum oder Gruftkapelle Friedrichsruh wählen, damit wir auch noch den zweiten Teil unserer geplanten Tour schaffen. Nach einer Besichtigung kann unser nächstes Ziel z.B. das Ausflugslokal am Aumühler Mühlenteich sein.

Gestärkt führt dann unser Weg Richtung Wentorf/B207. In Wohltorf biegen wir rechts auf die Eichenallee ab und fahren vor den Bahngleisen links in die Straße Am Tonteich. Der Weg führt am Freibadsee vorbei immer an der Bille entlang zum Reinbeker Schloss. Hier lohnt eine Besichtigung und ein Bummel durch den Schlosspark. Zurück nach Bergedorf und Hamburg mit der S21 ab Bahnhof Reinbek.

Diese Tour beginnt bei den St. Pauli-Landungsbrücken. Man fährt mit den Autos im Fahrstuhl hinunter zum Alten Elbtunnel, unter der Norderelbe hindurch und kommt auf der anderen Seite in Steinwerder wieder ans Tageslicht.

Am Zollamt vorbei, entlang der Hermann-Blohm-Straße, Reiherdamm, Rossdamm, Neuhöfer Damm bis zur Rethebrücke, um den Reiherstieg zu überqueren. Geradeaus an zahlreichen Öltanks der Deutschen Shell AG  vorbei bis zur Abbiegung Kattwykdamm, über die Kattwykbrücke und Süderelbe, bis Moorburg. In Moorburg kann man die alte Kirche besichtigen.

Danach geht es rechts auf dem Moorburger Elbdeich bis Brakenburg, wo man links in den Hinterdeich einbiegt. Immer geradeaus, durchs alte dörfliche Neugraben hindurch, unter der S-Bahn-Trasse und über die B73 (Cuxhavener Straße), führt der Weg in die Harburger Berge, Hamburgs "Mittelgebirge".

Hier kann man die Tour beliebig ausdehnen, wenn man die Fischbeker Heide, den Archäologischen Wanderpfad und den Hochwildpark Schwarze Berge durchquert. Ist die Route nicht so lang geplant, fährt man auf direktem Wege auf der Straße Kleinfeld Neuwiedenthal oder Neugraben an, um von dort mit der S3 zurück nach Hamburg zu kommen.

Die Tour in Hamburgs Westen, entlang dem Elbufer, beginnt bei den St. Pauli-Landungsbrücken. An der Elbe geht es über den Fischmarkt zur Großen Elbstraße bis zum Altonaer Balkon. Hier hat man einen herrlichen Blick auf den Hafen, die Elbe und die Köhlbrandbrücke.

Auf dem Elbuferwanderweg geht es bis Oevelgönne. Der Weg ist hier schmal. Man muss gelegentlich vom Fahrrad steigen, um die Spaziergänger nicht zu behindert. Am Wochenende ist hier oft gar kein Durchkommen.

Ein Blick in den Museumshafen Övelgönne sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Danach geht es weiter bis zum Jollenhafen Mühlenberg. Hier kann man einen Abstecher zum Hirschpark machen oder man fährt gleich weiter bis zum Blankeneser Strandweg mit seinen vielen Restaurants und Cafés.

Der Weg führt nun am Falkensteiner Ufer, Rissener Ufer entlang bis zum Tinsdaler Leuchtturm. Wollen Sie hier die Radtour beenden, fahren Sie auf dem Tinsdaler Heideweg, Flerrentwiete bis zur S1 nach Rissen. Wer es möchte, kann noch weiter fahren bis Willkomm-Höft, der bekannten Schiffsbegrüßungsanlage, und weiter nach Wedel (3,5 km).

Sie starten am Jungfernstieg. Zunächst führt der Weg am Ballindamm, an der Binnenalster und an der Außenalster entlang. Stets dem Alsterufer folgen und am Restaurant Bobby Reich (Krugkoppelbrücke) rechts in den Leinpfad. Diesen fahren Sie immer geradeaus und landen vor der Komödie Winterhuder Fährhaus. Es geht nun auf der Hudtwalckerstraße zum stark befahrenen Winterhuder Marktplatz. Links bergauf durch die Ohlsdorfer Straße und dann rechts in den Stadtpark hinein. Beim Umrunden der Jahnkampfbahn kommen Sie am Planetarium vorbei zur großen Sonnen- und Spielwiese. Halten Sie sich links. Alsbald ist es mit der Ruhe vorbei. Der Ring2 (Jahnring) muss überquert werden. Durch den City-Nord (Überseering) und Hebebrandstraße kommen Sie zur Fuhlsbüttler Straße. Diese fahren Sie links hinauf bis zum Eingang Friedhof Ohlsdorf. Hier befindet sich ein Museum über den Friedhof.

Nehmen Sie sich etwas Zeit, um durch den Friedhof zu fahren. Es ist einer der schönsten und größten Friedhöfe der Welt.
Fahren Sie gerade in den Parkfriedhof hinein und folgen Sie dem Schild Ausgang Kornweg. Auf der Straße Borstels Ende, unter der S-Bahn-Trasse hindurch und über die Wellingsbütteler Landstraße gelangen Sie zum Alsterwanderweg, der hier bis zur Quelle durch unberührte Naturschutzgebiete führt. Halten Sie sich rechts. Sie kommen jetzt, am Herrenhaus Wellingsbüttel vorbei, zum Torhaus, in dem das Alstertal-Museum beherbergt ist.

Weiter geht es zur Poppenbütteler Schleuse, bereits 1448 errichtet, möglicherweise die erste Schleuse überhaupt, heute eine Gastwirtschaft.

Der Alsterwanderweg führt zur Mellingburger Schleuse, dann durch das Naturschutzgebiet Rodenbeker Quellental. Am See geht es rechts in die Diestelstraße, dann links in die Bredenbekstraße, von dort in Richtung U-Bahn Ohlstedt, wo unsere Tour endet.

 

 

Neuer Radwanderweg in der Metropolregion Hamburg – Der IlmenauradwegDer Ilmenauradweg verbindet die Lüneburger Heide mit der Elbe – ein Förderprojekt der Metropolregion Hamburg. Auf 120 km verbindet die Strecke an der Ilmenau und ihren Zuflüssen Gerdau und Stederau die Lüneburger Heide mit der Elbe. Der Ausbau des Radweges wird mit rund 39.000 Euro aus Fördermitteln der Metropolregion Hamburg unterstützt. Die Metropolregion Hamburg fördert jährlich kommunale Maßnahmen in Höhe von fast 3 Mio. Euro, darunter viele touristische Infrastrukturmaßnahmen. Hierzu gehören ein Elbe-Aquarium und eine Biberfreianlage in Bleckede, die Erlebniswelt Landwirtschaft im Freilichtmuseum Kiekeberg sowie die Gestaltung des Eingangsbereiches der Burg Bodenteich.

Der Ilmenauradweg verläuft auf überwiegend asphaltierten, zum Teil auch naturbelassenen Wald- und Wirtschaftswegen von Bad Bodenteich über Uelzen, Bad Bevensen und Lüneburg bis nach Hoopte an der Elbe. Die gesamte Route verzeichnet nur wenige Höhenmeter, längere Steigungen sind nicht zu bewältigen. Sie ist damit ideal für Familientouren geeignet. Unterwegs vermitteln 31 Naturinformationspunkte auf kindgerechte Weise Wissenswertes zu wildlebenden Tieren und Pflanzen.

Die An- und Abreise kann bequem und umweltfreundlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgen, der Metronom fährt im Stundentakt ab Hamburg nach Winsen, Lüneburg oder Uelzen.

Tipps vom ADFC Hamburg

www.hamburg.adfc.de
Koppel 34-36, 20099 Hamburg

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ADFC-Radtouren
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Landesverband Hamburg e. V. veranstaltet das ganze Jahr interessante Fahrradtouren durch Hamburg und in die benachbarten Bundesländer. Unter versierter Leitung werden kulturell oder architektonisch interessante Ziele, Straßenfeste oder Badeseen angesteuert. Das aktuelle ADFC-Radtourenprogramm liegt jeweils ab Mitte Februar und ab Mitte Juni in vielen Fahrradläden und Öffentlichen Bücherhallen aus oder kann gegen 1,45 Euro in Briefmarken unter obiger Adresse bezogen werden.

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