| Hamburgs Parks und Grünanlagen |
Niendorfer Gehege
In dem ausgedehnten Laubwald mit Kinderspielplätzen und einer Ponyreitschule
findet die ganze Familie Erholung und Entspannung. Auf einer 3 Hektar großen
Freifläche befindet sich ein Damwild-Gehege. Von einer
Holzplattform aus können die Tiere beobachtet werden. Das sonst so scheue
Damwild frisst den Besuchern aber auch gern Blätter und Gras aus der
Hand. Ein Rundweg führt einmal um das frei zugängliche Wildgehege herum.
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U2
Niendorf-Markt
181 Niendorfer Gehege |
Öjendorfer Park
Im Osten der Stadt ist Hamburgs drittgrößter Park. Die Anlage wurde zwischen 1958
und 1968 errichtet, hat ausgedehnte Wanderwege, eine Pony-Reitbahn, Minigolfplatz und
einen kleinen Berg zum Schlitten- und Skifahren. Der Öjendorfer See im Park ist zweimal
so groß wie die Binnenalster. Im See gibt es eine bewaldete Insel mit einem
Vogelschutzgebiet.
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U2
Billstedt
161 Friedhof
Öjendorf |
Parkfriedhof Ohlsdorf
An der Oberalster in Hamburgs Norden wurde 1877 der mit über 400 Hektar größte
Friedhof der Welt eröffnet. Wegen seiner Parkanlagen, des schönen alten Baumbestandes
und der riesigen Rhododendren kann man ihn wohl auch einen der Schönsten nennen. Der
Friedhof hat sieben Eingänge, wird von zwei Buslinien durchquert und die Straßen dürfen
von Autos und Fahrrädern befahren werden. Ca. 250.000 Grabstätten wurden hier angelegt.
Von großer künstlerischer und kulturhistorischer Bedeutung ist die Gestaltung vieler
Grabmale. Ein Mahnmal für die Bombenopfer des Zweiten Weltkrieges wurde 1952 von Gerhard
Marcks geschaffen.
Auf dem Althamburger Gedächtnisfriedhof am Haupteingang wurden viele
Persönlichkeiten aus politischem, wirtschaftlichem und kulturellem Leben der Hansestadt
beigesetzt. Besonders hingewiesen sollte auch noch auf den kulturhistorisch interessanten
Jüdischen Friedhof werden, wo auch Felix Mendelssohn-Bartholdy begraben liegt.
Am Haupteingang befindet sich ein Museum mit allem Wissenswerten über den Friedhof und die einzelnen
Gräber. Informationen zu thematischen Spaziergängen zu den Grabstätten der
Prominenten, zu außergewöhnlicher Grabmalkunst oder der Schönheit der
Parklandschaft gibt es Beratungszentrum oder telefonisch unter 0 40/5 93
88-0.
Der Friedhof ist im April-Oktober von 8.00 bis 21.00 Uhr, im
November-März bis 18.00 Uhr geöffnet.
Inline-Skating ist auf den breiten, kaum befahrenen Straßen verboten!!
Hunde dürfen nicht auf den Friedhof, ausgenommen Blinden-Führhunde.
Weitere sehenswerte Friedhöfe
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S1
S11 U1
39/170/172/270, Ohlsdorf |
Buchtipp:
Der
Ohlsdorfer Friedhof – Ein Handbuch von A bis Z
Edition Temmen, von Helmut Schoenfeld, Dr. Norbert Fischer, Dr. Barbara
Leisner, Lutz Rehkopf, 192 Seiten, Preis 14.90 Euro.
400 Hektar, 400.000 Grabstellen, 17 km Straßennetz,
zwölf Kapellen und zwei öffentliche Buslinien – der Ohlsdorfer Friedhof ist
der größte Parkfriedhof der Welt. 1877 eingeweiht, ist er ein Stück
hamburgische Geschichte, sozusagen das Gedächtnis der Hansestadt. Bekannte
Hamburger Politiker wie die Bürgermeister Max Brauer und Herbert Weichmann,
zahllose Mitglieder alter Kaufmannsfamilien wie die Amsinks, Berenbergs oder
Godeffroys, aber auch Schauspieler wie Gustaf Gründgens und Hans Albers
liegen hier begraben.
Helmut Schoenfeld und seine Mitautoren haben das erste
umfassende Nachschlagewerk über den Ohlsdorfer Friedhof verfasst. Darin
werden Flora und Fauna, Kunst- und Kulturgeschichte sowie Wissenswertes rund
um Grab und Bestattung in rund 700 Stichworten eingehend beschrieben und
erklärt.
Alphabetisch sortiert, kann der Leser erfahren, was ein
Ädikulagrabmal ist, wann Ida Ehre oder der Stadtbaumeister Forsmann
gestorben sind und wo ihre Gräber liegen, aber auch zu Hügelgräbern,
Mustergrabfeldern, Kissensteine bis hin zu den Zuerstbeerdigten gibt es
Informationen.
Zahlreiche historische und aktuelle Fotos sowie eine
Auflistung von 180 Prominentengräbern mit Kurzbiografien und
Lagebeschreibung vervollständigen das Handbuch.
Eine Karte der Gesamtanlage
sowie praktische Hinweise auf die Öffnungszeiten und den Busverkehr auf dem
Friedhof erleichtern die Orientierung vor Ort.
Planten un Blomen
und Wallanlagen
Im
Zentrum der Stadt erstreckt sich eine 45 Hektar große Parkanlage vom Millerntorplatz bis zum Stephansplatz. Dort, wo einst Hamburgs Zoo lag, ist heute das
Kernstück des Parks Planten un Blomen. 1930 für die Niederdeutsche Gartenschau wurde
der Park angelegt, anlässlich der IGA 1963 und 1973 neu gestaltet. Man kommt hierher
wegen der wunderschönen Blumenanlagen, der Wasserlichtorgel im Parksee, der Spielplätze,
eines Musikpavillons und der Restaurants.
Im Musikpavillon treten von Mai bis Oktober zahlreiche Show- und
Schlagerbands auf. Kinderfest werden hier ebenso gefeiert wie Jazzkonzerte und
Showbands. Der Eintritt ist frei.
Das Tropenhaus, mit zahlreichen exotischen Orchideen, Stauden und
Kakteen, ist von März bis Oktober, werktags von 9.00 bis 12.00 und 12.45 bis 16.45 Uhr geöffnet,
Sa/So/feiertags von 10.00 bis 12.00 und 12.45 bis 17.45 Uhr.
Der Eintritt ist frei.
Innerhalb der riesigen Grünanlage gibt es einen Japanischen Garten.
Im Teehaus, geöffnet Mai-August jeweils dienstags bis samstags von
15.00 bis 18.00 Uhr, werden zweimal monatlich Teezeremonien abgehalten. Im
Rosengarten erklingt täglich klassische Musik und im Apothekergarten
finden von Mai bis September jeden 2. Sonntag Führungen statt.
Auf dem Parksee finden vom 1.
Mai bis 31. August täglich um 22.00 Uhr und vom 1. September bis 30.
September täglich um
21.00 Uhr farbige Wasserlichtkonzerte statt. Klassische Musik erklingt im
Rhythmus der Wasserlichtorgel. Inmitten Planten un Blomen liegt Hamburgs bekannteste Rollschuh- und (im
Winter) Schlittschuhbahn. Auskünfte unter Telefon 4 28 38-36 05 und im
Schaukasten an der Rollschuhbahn.
360
Grad Panorama> Wallanlagen
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U1
Stephansplatz / S11
S21 S31 Dammtor
/ U2
Messehallen |
Römischer Garten
Der Römische Garten in Blankenese ist Bestandteil der "grünen Kette" an
der Elbe und gehört zu den bedeutenden historischen Grünanlagen Hamburgs. Er erhielt
seinen Namen durch die südländischen Charakteristika, die sein Erscheinungsbild prägen.
Die terrassenartige Anlage gibt einen Blick frei auf die Elbe mit der Elbinsel Neßsand.
Der Park ist über den Elbuferwanderweg zu erreichen und ist jederzeit zugänglich.
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S1
S11
Blankenese
48 Waseberg |
Buchtipp:
Campagna am Elbhang - Der Römische Garten in Hamburg-Blankenese
Von Oliver Breitfeld, Ellert & Richter Verlag, 104 Seiten, Preis 15,- Euro.
Ein Stück Italien mitten in Hamburg – der Römische Garten in Blankenese.
Versteckt und nur über verschlungene Wege erreichbar, liegt er am Geesthang,
30 Meter hoch über der Elbe. Im 19. Jahrhundert wurde er von Julius Richter
im Kern angelegt. Else Hoffa verwirklichte Anfang des 20. Jahrhunderts
für den Auftraggeber Moritz M. Warburg das Konzept des Römischen Gartens.
Die begabte Gartengestalterin schuf einen einzigartigen Architekturgarten
mit "Gartenzimmer", Rosengarten, Naturgarten und vielen Zitaten
der italienischen Gartenkunst. Die Familie Warburg lud in dieses prächtige
Ensemble zu Sommerfesten ein, auf denen die feine Hamburger Gesellschaft
tanzte.
Der Autor Oliver Breitfeld ist in dem vorliegenden Buch der Geschichte
des Gartens, von seiner Entstehung über die Emigration der Warburgs und damit
die Zerstörung und Verwilderung des Gartens bis zum Neuanfang nachgegangen. Zahlreiche historische Aufnahmen liefern den stimmungsvollen Beweis, dass
man sich sogar in Hamburg wie in der römischen Campagna fühlen konnte. Die
Lektüre des Buches macht Lust, dieses Hamburger Kleinod an den sonnigen
Wochenenden aufzusuchen.
Stadtpark
Nördlich vom Zentrum, in Winterhude, liegt Hamburgs größter Park.
Er wurde 1912 von Fritz Schumacher nach Plänen von Alfred Lichtwark als Volkspark
geschaffen. Es gibt eine Festwiese auf der meist Fußball
gespielt oder sich gesonnt wird, eine Freilichtbühne für Live-Konzerte (Mai-September),
Liegewiesen, einen großen Spielplatz mit Planschbecken und Kinder-Seilbahn, zahlreiche
Grillplätze, die Jahnkampfbahn für Leichtathletik-Veranstaltungen,
Beach-Volleyball-Plätze (am Linnéring), ein Freibad
am Stadtparksee und das Planetarium
- einen ehemaligen Wasserturm.
Von der Kuppel des
Planetariums hat man
einen herrlichen Blick über den gesamten Stadtpark, City Nord und
Winterhude.
Die Umweltbehörde Hamburg hat ein Info-Blatt über den Stadtpark
herausgegeben, der über umwelttelefon@ub.hamburg.de
zu beziehen ist.
360
Grad Panorama> Stadtparksee
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U3 Borgweg
/
20 Ohlsdorfer Straße |
Sven-Simon-Park
Über dem Falkensteiner Elbufer liegt der fast 55 000 m² große Sven-Simon-Park.
Er wurde 1980 vom Verleger Axel Springer für die Öffentlichkeit freigegeben, um an
seinen verstorbenen Sohn, der als Fotograph unter dem Pseudonym Sven Simon internationalen
Ruhm errang, zu erinnern. Auf dem Gelände steht das Landhaus Michaelsen, ein bedeutendes
Architekturbeispiel für den Bauhaus-Stil. Die Villa beherbergt das Puppenmuseum der
Galeristin Elke Dröscher.
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S1
Rissen
286 Puppenmuseum |
Waldpark Falkenstein
Die Parklandschaft am Hamburger Elbufer beschließt ganz im Westen der Waldpark
Falkenstein, an den sich die Wittenberger und Tinsdaler Heide anschließen. Die hügelige
Waldlandschaft lädt zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Ein besonders attraktives
Freizeitziel ist der Falkensteiner Golfplatz. Nördlich davon das ebenfalls sehr namhafte Haus
Rissen, Institut für Politik und Wirtschaft.
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S1
Rissen
286 Falkenstein |
Wohlerspark
Zwischen der Max-Brauer-Allee und der Wohlers Allee ist der kleine
Park hinter der
Kulturkirche St. Johannis eine grüne Oase in Altona.
Auf dem ehemaligen, knapp 5 ha großen Friedhof Norderreihe von 1831
befinden sich noch zahlreiche Gräber prominenter Hanseaten sowie ein
Mausoleum. Die letzte Beisetzung auf dem Friedhof fand 1945 statt.
1977 wurde der Friedhof zur öffentlichen Grünanlage erklärt und nach
einer Umgestaltung 1978 als "Wohlers Park" eröffnet. Heute ist der Park
beliebtes Ziel für Jogger, Walker und Freunde der Mediation. Außerdem finden
hier immer im Sommer die Theateraufführungen der "Elfen im Park" statt.
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S11
S21 S31
Holstenstraße, Fußweg 9 Min. |
Volkspark, Tunneltal, Magellan-Terrassen: Kostenloses Taschenbuch
"Hamburgs Grün zwischen Tradition und Trends" – Die alte Auflage von
2007 ist restlos vergriffen, die neue erweitert, aktualisiert und komplett
überarbeitet. Pünktlich zum Frühjahrsbeginn präsentiert der neue Stadtführer
fürs Hamburger Grün gut 60 der wichtigsten Plätze, Parks, Naturschutzgebiete
und Grün-Projekte zwischen Elbe und Alster. Knapp, präzise und reich
bebildert erfährt man alles Wesentliche über Entstehung, Entwicklung und
Spezielles dieser Orte und Gebiete. Hinweise für die Anreise mit Bus und
Bahn, der angehängte HVV-Streckenplan und ein Serviceteil mit Adressen,
Telefonnummern und Öffnungszeiten machen das Taschenbuch zum idealen
Begleiter von Kurzbesuchen und Tagestrips für Einheimische und Gäste der
Stadt.
Wie der Titel andeutet, sind berühmte Highlights wie
Jenischpark und
Duvenstedter Brook porträtiert. Dazu kommen aber viele kaum bekannte "grüne
Juwelen" wie der urwüchsige Auwald Heuckenlock an der Süderelbe, der
Wacholderpark in Fuhlsbüttel mit seinen romantischen Laubengängen und der
"Botanische Sondergarten" in Wandsbek, hinter dessen sperrigem Namen sich
einer der schönsten öffentlichen Schaugärten der Stadt mit engagiertem
Besucherprogramm vor allem für Kinder und Jugendliche verbirgt. Autorin und
Landschaftsarchitektin Eva Henze hat die Texte in enger Zusammenarbeit mit
Fachleuten und vor Ort recherchiert.
"Hamburgs Grün zwischen Tradition und Trends – Streifzüge durch Parks und
Naturlandschaften" ist herausgegeben von der Behörde
für Stadtentwicklung und Umwelt. Das Taschenbuch (144 Seiten,
zahlreiche Farbfotos, Klappenbroschur) ist kostenlos erhältlich im
Stadtmodell Wexstraße, im
Umweltzentrum Karlshöhe, in allen
Bezirksämtern, in der Verbraucherzentrale Hamburg, in den Naturschutz
Informationshäusern Fischbeker Heide, Boberger Niederung und Duvenstedter
Brook, im Infocenter Wasser Umwelt Gesundheit (Hermannstraße 14) und bei den
Touristen Informationen Hauptbahnhof und St. Pauli Landungsbrücken.
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