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Ausflüge

Hamburgs Parks und Grünanlagen
Alsterpark Innocentiapark
Altonaer Volkspark und Dahliengarten Jenischpark
Am Weiher Klövensteen
Antoni-Park Niendorfer Gehege
Baurs Park Öjendorfer Park
Botanischer Garten Parkfriedhof Ohlsdorf
Duvenstedter Brook Planten un Blomen
Eichtalpark Römischer Garten
Garten de l'Aigles Stadtpark
Garten der Schmetterlinge Sven-Simon-Park
Grünes Zentrum Lohbrügge Waldpark Falkenstein
Harburger Stadtpark Wohlerspark
Heine-Park und Donners Park  
Hirschpark Buchtipps:
Campagna am Elbhang
Wo wohnt die Schnirkelschnecke?
So gesehen. Hamburger Gärten

Buchtipps:

So gesehen. Geschichte und Geschichten aus Hamburger Gärten und grünenSo gesehen. Geschichte und Geschichten aus Hamburger Gärten und grünen Oasen
Von Andrea Weber, Fotograf Andreas Bock, Dölling und Galitz Verlag 2009, 110 Seiten, ca. 160 historische und Farbabbildungen, Preis 22,- Euro. Direkt bei Amazon bestellen.

Gärten dienen neben der Funktion als Stätte der Erholung des Menschen auch der Repräsentation oder der künstlerischen Selbstverwirklichung. Vor allem wenn die Gärten größere Grünflächen sind und nach den Regeln der Gartenkunst gestaltet wurden, meist außerhalb der Städte angelegt, wurden sie als Garten- und Parkanlagen öffentlich zugänglich gemacht. Im 18. Jahrhundert wurden um die bürgerlichen Landhäuser der Hamburger eindrucksvolle Parkanlagen errichtet, die oft noch heute zur Besichtigung und Erholung einladen.

Was wäre Hamburg ohne diese vielen oft jahrhundertealten Parks und Grünanlagen, die alten Baumbestände, herrlich angelegte Gärten in Elblage, romantische Hinterhöfe, liebevoll bepflanzte Balkons und Schrebergartenkolonien? Und was wären die Gärten ohne die Menschen, die sie bestellen, die mit Liebe und Leidenschaft ein kleines Stück Land in ein grünes Paradies verwandeln?

Andrea Weber erzählt in ihrem Buch Garten- und Stadtteilgeschichte; sie berichtet von den individuellen Wegen der Hamburger, sich inmitten der Großstadt Oasen zu erschaffen, und von der Freude des Gärtners, seinen Pflanzen beim Wachsen zuzusehen. Das Buch erzählt vom schwimmenden Garten ebenso wie vom Nachbarschaftsgarten, entführt an die Elbe und in den Versuchsgarten des Landschaftsarchitekten Gustav Lüttge, dorthin, wo heute ein Meer aus Rhododendronblüten zu bestaunen ist. Blühende Paradiese werden in Lohbrügge, Volksdorf oder Lokstedt vorgestellt. Verwunschene Gärten am Elbhang, der "Garten der Frauen" auf dem Ohlsdorfer Friedhof oder idyllische Hinterhöfe in Ottensen, sie alle zeigen die Handschrift der Menschen, die sie gestalten und mit Liebe pflegen.

Aber es gibt auch die Nutzgärten. Reiche Ernte gibt es in einem Bahrenfelder Kleingarten, hier wurde kein Zentimeter der 600 m² als Rasenfläche oder zur Zierde vergeudet. Grünkohl, Kohlrabi und Möhren sprießen hier prächtig. In einem kleinen Gewächshaus gedeihen Paprika und Tomaten.

"Man kann den ganzen Alltagsrummel vergraben" sagen die Kirchgärtner von St. Pauli. Am Elbhang, im Windschatten der alten St. Pauli Kirche, wird mit Hingabe gegraben und gepflanzt. Ein "besonderer Ort für Gebete und Predigten, den hatte sich schon der Hauptpastor von St. Michaelis 1682 anlässlich der feierliche Einweihung des Gotteshaues gewünscht. Heute ist es ein Rückzugsgebiet für die Anwohner St. Paulis von der lauten, "sündigen Meile", eine Idylle mit Blumen, Gräsern, Kräutern, Rosen, Beeren und einem liebevoll gepflegten Ginkobaum. Aber die privaten Gärten in diesem Stadtteil müssen sich auch immer wieder gegen Verwüstung und Müll behaupten.

Das Buch begleitet den Leser an Orte des kleinen Glücks in der Hansestadt. Und spätestens die wunderschönen Fotografien von Andreas Bock locken jeden Leser auf eine Reise zu den Gärten, auch wenn man viele von ihnen nur vom Gartenzaun aus bewundern kann.


Alsterpark
Frühling im AlsterparkGroßzügige Grünanlage am Westufer der Außenalster mit altem Baumbestand, Liegewiesen, japanischen Kirschbäumen, Steinlaternen und einem Ententeich. Die Anlage entstand 1952, als die Stadt die Privatgärten der Anwohner des Harvestehuder Weges aufkaufte, um das Gebiet für die IGA zu nutzen. An warmen Sommertagen sind hier Tausende Menschen unterwegs, ohne dass man das Gefühl bekommt, bei einer Massenveranstaltung zu sein.

Stadtplan HVV-Verbindung U1 Klosterstern

Altonaer Volkspark und Dahliengarten
Volkspark mit AOL-ArenaNördlich von Bahrenfeld wurde 1918 der 153 Hektar große Volkspark angelegt. Er ist leicht hügelig und sehr urwüchsig. Vom höchsten Punkt, der Birkenhöhe, hat man einen schönen Ausblick. Im Nordwesten des Parks befindet sich der herrliche Dahliengarten, in dem im Spätsommer ca.12.000 Dahliensorten blühen. Geöffnet Juli-Oktober 7.00 Uhr bis zur Dunkelheit.

Im Norden des Volksparks liegen die HSH Nordbank Arena (Heimstadion des HSV) und die Color Line Arena und im Nordwesten schließt sich der Hauptfriedhof Altona an.

Letzte Ruhe für HSV-Mitglieder – In Sichtweite des Stadions befindet sich seit September 2008 ein kleines Gräberfeld für HSV-Vereinsmitglieder. Wer sein Leben lang mit dem Hamburger Sportverein verbunden ist, kann auf dem Friedhof des Altonaer Volksparks beigesetzt werden. Weitere Informationen hierzu bietet der HSV und das Fachamt Management des öffentlichen Raumes des Bezirks Altona. Dieses Angebot ist weltweit jedoch nicht einmalig – auch der argentinische Fußballclub Boca Juniors bietet seinen Fans die "Letzte Ruhe" in Vereinsfarben an.

DahliengartenDahliengarten
Am Ende des Volksparkes, an der Luruper Chaussee, ist Europas ältester noch bestehender Dahliengarten (seit 1920) mit zahlreichen Raritäten, Superlativen, Weltpremieren und Spezial-Beeten aus der Dahlienwelt. Während der Saison von Ende Juni bis Ende Oktober ist der Park täglich ab 7.00 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet, der Eintritt ist frei. Alles Wissenswerte über den Garten und die 14.227 Dahlien finden die Besucher an zwei großen Informations-Tafeln. Zusätzlich sind die 444 Sorten ausführlich beschildert.

Stadtplan HVV-Verbindung HVV-Bus 2 Luruper Chaussee

Am Weiher
Der kaum einsehbare Eimsbüttler Park bietet Spaziergängern einen herrlichen Rundweg um einen kleinen Weiher. Der eingezäunte Spielplatz am einen Ende des Parks ist ein beliebter Treffpunkt für Familien. Auf der anderen Seite befindet sich das "Café im Park".

Stadtplan HVV-Verbindung U2 Lutterothstraße

Antoni-Park
Antoni-Park Park Fiction entstehtEr ist 1.500 m² groß, liegt als einziger in Hamburg auf einem Dach, hat einen "Fliegenden Teppich", den "Teegarten", drei Palmen und den allerbesten Hafenblick: der Antoni-Park in St. Pauli am Pinnasberg. Direkt auf der Schulsporthalle der Ganztagsschule St. Pauli gelegen, mit Rasenwellen und "Teegarten" ist der Park ein echtes Stück Gemeinschaftsarbeit: Initiiert von den Künstlern des Projektes "Park Fiction", das auf der documenta XI zu sehen war, entstand eine "Insel" unter größtmöglicher Beteiligung der Anwohner in besonders eng bebauten Stadtteilen mehr Grünflächen und damit Lebensqualität zu schaffen.

Der Antoni-Park ist ein Teil der rund 14.000 m² großen Projektfläche "Park Fiction". Weitere Parks entstehen auf der St. Pauli-Hafenstraße, die auf die Hälfte zurückgebaut wird, und auf der historischen Grünfläche "Schauermannspark" auf den Kasematten, die voraussichtlich bis zum nächsten Frühjahr wiederhergerichtet sein sollen. 2005 geht es dann weiter mit der Umgestaltung des Straßenabschnittes Pinnasberg zwischen den Pastorengärten und der Schulsporthalle. Hier werden Flächen z.B. für Streetball und Boule entstehen. In der Hangfläche hinter dem "Golden Pudel Club" sind Sitzstufen mit einer kleinen Bühne geplant. In der Mitte des Wendekreises, wo Antoni- , Bernhard-Nocht- und St. Pauli-Hafenstraße zusammenlaufen, soll der "Seeräuberinnen-Brunnen" gebaut werden.

Stadtplan HVV-Verbindung S1 S21 S3 Reeperbahn

Baurs Park
Am Blankeneser Elbufer, unweit vom Fähranleger Op'n Bulln, wurde bereits 1802-1815 vom Altonaer Konferenzrat G.F. Baur die wunderschöne Parkanlage angelegt. Im Park steht das Landhaus Katharinenhof, ein zweigeschossiger Putzbau im spätklassizistischen Stil. Es dient heute Verwaltungszwecken. Auf der Anhöhe des Kanonenberges, ganz in der Nähe des Katharinenhofes steht ein neuer Leuchtturm.

Stadtplan HVV-Verbindung S1 S11 Blankeneseumsteigen, weiter mit HVV-Bus 36 Mühlenberg

Botanischer GartenBotanischer Garten
Der Neue Botanische Garten in Klein-Flottbek wurde 1979 eröffnet, weil eine flächenmäßige Erweiterung des Botanischen Gartens in der Innenstadt nicht mehr möglich war. Er dient, als Teil des Instituts für Allgemeine Botanik der Universität, in erster Linie Lehr- und Forschungsaufgaben, ist aber auch für jedermann zugänglich. Neben den geografischen Abteilungen, z.B. japanischer Garten, gibt es einen Arzneigarten, Bauerngarten, Giftpflanzenabteilungen und Zierpflanzengruppen.
In Planung ist ein ca. 800 qm großer Duft- und Tastgarten, speziell für erblindete Besucher. Auch "normal Sehende" sind willkommen, die Feinheiten der Blätter und die unterschiedlichen Düfte der Blüten wahrzunehmen.
Geöffnet 9.00-17.00 Uhr, Eintritt frei. Kostenlose Parkplätze direkt vorm Eingang.

Stadtplan HVV-Verbindung S1 S11 HVV-Bus 21/115 Klein-Flottbek

Heidelandschaft im Duvenstedter BrookDuvenstedter Brook
Ganz im Norden Hamburgs ist ein 800 Hektar großes urwüchsiges Naturschutzgebiet. Am Ende der letzten Eiszeit (vor 22.000 Jahren) bildete der Duvenstedter Brook das Ende eines großen Gletscherbeckens. Hier findet man eine pflanzenreiche Hochmoor-, Heide- und Waldlandschaft mit einem hohen Wildbestand.

NABU-Haus Duvenstedter BrookDie stattlichsten Wildschweine, Dam- und Rothirsche kann man auf den Beobachtungsplätzen an der großen Brunftwiese sehen. Ein Informationshaus des NABU am Duvenstedter Triftweg 140 informiert anschaulich über die Entstehung des Moores, über die Fauna und Flora und über den Naturschutz. Öffnungszeiten: April bis Oktober von Di-Fr 14-17 Uhr, Sa 12-18 Uhr, So 10-18 Uhr. Im Februar, März und November Sa 12-16 Uhr, So 10-16 Uhr.

Stadtplan HVV-Verbindung U1 Ohlstedtumsteigen, weiter mit HVV-Bus 276 Wohldorf

Eichtalpark
Ende des 18. Jahrhunderts pflanzte der Wandsbeker Lederfabrikant Lucas Luettkens zahlreiche Eichen, um deren Rinde für die Gerberlohe zu gebrauchen. 1870 schuf dann dessen Enkel Caspar Oscar Luettkens daraus den heutigen Eichtalpark. Entlang der Wandse, die durch den Park fließt, führt ein schöner Radwanderweg von der Alster bis nach Volksdorf.

Stadtplan HVV-Verbindung U1 Wandsbek-Marktumsteigen, weiter mit HVV-Bus 9 Eichtalstraße

Garten de l'AiglesGarten de l'Aigles
Eine historisch außergewöhnliche Grünanlage in Eppendorf ist dieser verwilderte Rosen und Obstgarten. Das Grundstück der Hamburger Familie de l'Aigles beherbergt uralte und kürzlich erst wiederentdeckte Rosenarten sowie andere seltene Blumen. Das verwilderte Paradies erinnert an die Zeit der ersten Bepflanzung 1888. Heute ist ein Teil des Gartens ist als Naturdenkmal erhalten und liegt inmitten der Stiftung Anscharhöhe, zugänglich über Tarpenbekstraße 107.

Stadtplan HVV-Verbindung U1 U3 Kellinghusenstraßeumsteigen, weiter mit HVV-Bus 22 Frickestraße

Alma de l'Aigle "Ein Garten"Buchtipp: Alma de l'Aigle "Ein Garten"
Dölling und Galitz Verlag, 182 Seiten, Preis: 19,80 Euro 
Der Roman eines Gartens. Die Hamburger Gartenliebhaberin, Rosenspezialistin und Reformpädagogin Alma de l'Aigle beschreibt das Leben und Arbeiten im väterlichen Garten im damals noch ländlichen Hamburg-Eppendorf um die Jahrhundertwende aus der Sicht eines Kindes. Ein Nutz- und Ziergarten, der zum Paradies der Erzählerin wurde. Ihr sachlich-sinnlicher Umgang mit der Natur, die Beschreibungen der Rosen, der Essreife von Birnen, der väterlichen Züchtung eines Glasapfels, der Obsternte oder der Akeleizüchtung regt alle Gartenfreunde zur Nachahmung an. Der Garten de l'Aigles wurde zu Beginn der 90er Jahre wiederentdeckt. Ein Teil ist als Naturdenkmal erhalten und zugänglich.


Grünes Zentrum LohbrüggeGrünes Zentrum Lohbrügge
 Im Norden des Stadtteils Lohbrügge liegt das großflächige Grüne Zentrum, das seit der Neubebauung des Stadtteils in den 70er Jahren das Wohngebiet entlang eines kleinen Baches durchschneidet.  Zahlreiche Kinderspielplätze, 3 kleine Seen, eine Minigolf-Anlage, ein großer Rodelberg, eine Skateboard-Anlage und eine Vogelvoliere mit Finken, Papageien, Sittichen und Hühnern bilden das Naherholungszentrum.Vogelvoliere im Grünen Zentrum

 

 

 

 

 

Stadtplan HVV-Verbindung S2 S21 Bergedorfumsteigen, weiter mit HVV-Bus 234 Heidkampsredder / 12 Harnackring

An der Außenmühle - Foto: Andre KuehlHarburger Stadtpark
Der Harburger Park hat für jeden Geschmack etwas zu bieten.
Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder per Boot, der Park kann auf vielfältige Weise erschlossen werden. Die Harburger Außenmühle bietet sich optimal zum Joggen an. Direkt am See liegt auch das Freizeitbad MidSommerland Harburg.
Es gibt einen kostenlosen Parkführer, der beim Zentrum für Umwelt und Entsorgung in der Hermannstraße 14 (Telefon: 0 40/34 35 36, geöffnet von Mo bis Fr von 10.00 - 18.00 Uhr) erhältlich ist. Zusätzlich kann das Faltblatt im Geschäftszimmer der Garten- und Friedhofsabteilung des Bezirksamtes Harburg, Harburger Rathausplatz 6, abgeholt werden.

Stadtplan HVV-Verbindung S3 Harburgumsteigen, weiter mit HVV-Bus 145 / 245 Rabenstein

Heine-Park und Donners Park
Der Heine-Park an der Elbchaussee 31 in Ottensen wurde erst 1984 der Öffentlichkeit übergeben. Im Park mit herrlichen alten Bäumen, Rhododendren, Azaleen und anderen Sträuchern steht das Heine-Haus. Das ehemalige Gartenhaus des Bankiers Salomon Heine ist heute eine Galerie mit Erinnerungsraum. Vom Park führt eine neue Fußgängerbrückedirekt zum benachbarten Donners Park.

Stadtplan HVV-Verbindung HVV-Bus 36 Hohenzollernring

Hirschpark
Hirschpark Lola Rogge SchuleBesonders idyllisch liegt zwischen Nienstedten und Blankenese, am Ende der Elbchaussee, der Hirschpark. Vor mehr als 200 Jahren von der Familie Godeffroy angelegt, gehört er zu den schönsten Hamburger Parks. Herrliche mehrhundertjährige Bäume sind genauso sehenswert wie die Lindenallee, das Herrenhaus und das Wildgehege mit Damwild und Rentieren.

Im ehemaligen Kavaliershaus sind heute die Witthüs-Teestuben. In gemütlicher Atmosphäre gibt es hausgemachten Kuchen und russischen Rauchtee.

Der Hirschpark  – Hintergründe, Geheimnisse,VerträumtesDer Hirschpark  – Hintergründe, Geheimnisse,Verträumtes
Hamburger Autoren schreiben den Klönschnack-Sonderband
Klaus Schümann Verlag,  84 Seiten, zum Preis vom 7,50 Euro im ausgewählten Buch- und Zeitschriftenhandel erhältlich.

 

 

 

Stadtplan HVV-Verbindung HVV-Bus 36 Mühlenberg

Innocentiapark
Der Innocentiapark – gelegen in Harvestehude zwischen Brahmsallee, Oberstraße und Parkstraße – wurde 1884 als erste Grünanlage Hamburgs angelegt. Der kreisförmige "Inno-Park" bietet einen ca. 400 m langen Rundgang um die zentrale Rasenfläche. Ein (nicht eingezäunter) Spielplatz mit Wasserpumpe bietet viel Abwechslung für die kleinen Besucher.

Stadtplan HVV-Verbindung U3 Hoheluftbrücke, U1 Klosterstern

Blick vom Jenischpark auf die ElbeJenischpark
Ein weiterer Park an der von großen Bäumen gesäumten Elbchaussee ist der Jenischpark (ca. 42 ha groß). Er ist ein Teil des vom Hamburger Kaufmann und späteren Freiherrn Caspar von Voght gegründeten Landsitzes. Fasziniert von der topographischen Situation des Elbhanges und des Flottbektals erwarb er ab 1785 in Klein- und Großflottbek vier Höfe, die er zu einer Musterlandwirtschaft im Stil einer so genannten "Ornamented Farm" ausbaute. Im Jahr 1828 erwarb dann der Hamburger Kaufmann und spätere Senator Martin Johann von Jenisch das Anwesen. Die Anlage wurde in einen vorwiegend der Repräsentation dienenden Park mit dem klassizistischen Herrenhaus als Hauptblickpunkt umgestaltet.

Heute ist der Park eines der letzten herausragendes Beispiel eines als Englischer Landschaftspark gestalteten Landsitzes im nordwestdeutschen Raum.  Der Besucher des Jenischparks erlebt heute eine Grünfläche mit weich modellierten Wiesenflächen, altem Baumbestand mit vielen seltenen und exotischen Exemplare aus Überseen und einem eindrucksvoll, naturräumlichen Bezug zum Elbe-Urstromtal. Auf einer Anhöhe mit schönem Blick auf die Elbe stehen das Jenisch-Haus und das Ernst-Barlach-Haus, beide beherbergen heute Museen.

Stadtplan HVV-Verbindung HVV-Bus 36 Teufelsbrück

Damwild im KlövensteenKlövensteen
Westlich von Hamburg befindet sich der Klövensteener Forst, ein großes, nicht überlaufenes Gelände für ausgiebige Spaziergänge. Das angeschlossene Wildgehege ist ein beliebter Ausflugsort bei den Hamburgern. Nach einem ausgedehnten Marsch kann man in einem der zahlreichen Ausflugslokale eine Stärkung zu sich nehmen.

 

Stadtplan HVV-Verbindung S1 Rissenumsteigen, weiter mit HVV-Bus 285 Waldenau

Regionalparks in der Metropolregion HamburgRegionalparks in der Metropolregion Hamburg – Welche Chancen bieten Regionalparks für die Metropolregion Hamburg? Im Mai 2007 veranstalteten der Landkreis Harburg und die Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) eine Konferenz, um Antworten auf diese Frage zu finden. Als Ausgangspunkt der Diskussion dienten dabei Regionalpark-Beispiele aus Frankfurt, Berlin und dem Ruhrgebiet. Über die daraus erwachsenden Chancen diskutierten auf der Konferenz im Bürgerhaus Hamburg-Wilhelmsburg rund 200 Vertreter aus Kommunalpolitik, Verwaltungen, Wirtschaft, Landwirtschaft, Gremien und Verbänden der Metropolregion.

Über die Konferenz gibt es nun eine Dokumentation, die in Kürze auch im Internet unter www.metropolregion.hamburg.de abrufbar ist. Die Veröffentlichung dokumentiert die Vorträge und Diskussionen der Veranstaltung und belegt, dass die Regionalpark-Idee in der Metropolregion Hamburg auf fruchtbaren Boden gefallen ist. Mit den Regionalparks "Wedeler Au" (Schleswig-Holstein/ Hamburg) und "Rosengarten" (Niedersachsen/ Hamburg) liegen erste erfolgreiche Beispiele für gemeinde- und länderübergreifende Zusammenarbeiten vor.

Die Konferenzdokumentation gibt einen Einblick hinter die Kulissen und zeigt Erfolgsfaktoren für die Gründung, Umsetzung und Vermarktung von Regionalparks auf. Sie kann damit als Ansporn für Gemeinden und Landkreise in der Metropolregion Hamburg dienen, weitere Regionalpark-Initiativen ins Leben zu rufen.

Bei Regionalparks handelt es sich um ein relativ neues Instrument zur Förderung der integrierten Regional- und Landschaftsentwicklung, das auch für die Metropolregion Hamburg zusätzliche Perspektiven eröffnen kann. Das Zusammenspiel städtischer Vitalität und Wirtschaftskraft mit der landschaftlichen Attraktivität unserer Metropolregion prägt ihre Identität und ihre Kulturlandschaften. Es ist zudem ein entscheidender weicher Standortfaktor und Basis einer zukunftsfähigen Regionalentwicklung.

Regionalparks haben das Ziel, die Leistungskraft und Lebensqualität der Region umfassend zu stärken. Sie unterstützen das Image und die "Markenbildung" von Regionen im Wettbewerb und ermöglichen, dass in breiter Kooperation Projekte entwickelt und umgesetzt werden.

Die Dokumentation kann beim Landkreis Harburg, Telefon 0 41 71/69 34 13 und bei der BSU, Telefon 0 40/4 28 40 80 55, kostenlos bezogen werden.


Hamburg hat jetzt 29 Naturschutzgebiete - "Hummelsbütteler Moore" ausgewiesen Hamburg hat jetzt 29 Naturschutzgebiete – "Hummelsbütteler Moore" ausgewiesen – Umweltsenator Axel Gedaschko: "Hamburg hält seine deutschlandweite Spitzenposition beim Verhältnis Naturschutz- zu Landesfläche. Mit dem neusten Gebiet sind in der Stadt nun 8,1 % oder rund 61 km² unter Schutz gestellt. Damit leisten wir erstens einen wesentlichen Beitrag zu Natur- und Klimaschutz, zweitens bieten wir Hamburgern und Gästen beste Erholungsmöglichkeiten in freier Natur. Gerade die Hummelsbütteler Feldmark ist sehr beliebt. Der Charakter des Gebiets wird durch die Unterschutzstellung langfristig erhalten."

Es umfasst insgesamt rund 60 ha und dabei auch die bestehenden Naturdenkmale Ohlkuhlenmoor und Hüsermoor. Hier gibt es noch die seltene, für Moore typische Vegetation mit Beständen von Moor- oder Beinbrechlilie, Torfmoosen, Moosbeere, Sonnentau und einem Vorkommen von Torfmoosknabenkraut. Kleingewässer bieten unter anderem dem gefährdeten Moorfrosch Laichmöglichkeiten. Durch die Einbeziehung umliegender Flächen in das Schutzgebiet werden Pufferflächen um die besonders empfindlichen Bereiche geschaffen, und die kleinen erhaltenen Moorreste sind durch die Schutzgebietsausweisung dauerhaft besser geschützt.

Die Susebek verbindet als Fließgewässer die noch erhaltenen Moorflächen. Das Quellgebiet und der oberen Verlauf der Susebek liegen vollständig im Schutzgebiet. Die Susebek soll langfristig naturnäher gestaltet werden. Liste aller Naturschutzgebiete Hamburgs.


Buchtipp für naturkundliche Streifzüge für Kinder in Hamburg:

Wo wohnt die Schnirkelschnecke?Wo wohnt die Schnirkelschnecke? Herausgegeben von Gisela Bertram und Hilke Schröder mit Illustrationen von Katja Wandel, 174 Seiten, 160 Abbildungen, Preis 14,80 Euro, direkt hier bestellen.

Wer kennt Hamburgs Düne, wer weiß, wo in Hamburg Kakao wächst oder wo der Dachs seine Höhle baut? Wer lebt in einem Wassertropfen? Können Libellen stechen? Antworten auf solche Fragen geben die "Naturkundlichen Streifzüge für Kinder", die Botaniker und Zoologen geschrieben haben, die seit Jahren spannende Abenteuertouren mit Kindern durch Hamburgs Natur machen. 21 ganz unterschiedliche Ausflugsziele wie der Stadtpark, das Raakmoor oder der Wohldorfer Wald locken Kinder, Eltern, Großeltern und Lehrer bei jedem Wetter nach draußen. Dabei gibt es für jedes Gebiet konkrete Anregungen: Was kann man tun? Zum Planetenjogging bitte nach Karlshöhe, zum Wettspringen mit Tieren in den Wohldorfer Wald. Oder im Höpen eine Geräuschelandkarte entwerfen. Ob uralte Bäume, tollkühne Fledermäuse oder gewitzte Blütenbesucher - es gibt viel zu entdecken. Ein reich bebilderter Erlebnisführer für die ganze Familie!


 

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